Plätzchen und Weihnachtsgans: Übermaß an Kalorien so schnell wieder abbauen

Beim Gang über den Weihnachtsmarkt fällt es schwer, zu Lebkuchen, Glühwein und Co stets Nein zu sagen. Die Leckereien stecken leider voller Kalorien. Man sollte unerwünschten Fettpölsterchen am besten rechtzeitig vorbeugen. (Bild: Alexander Raths/fotolia.com)
Alfred Domke
Weihnachtsgenüsse: Wie Sie überschüssige Kalorien schnell wieder loswerden
Lebkuchen, Stollen, Glühwein, Eierpunsch: Beim Gang über den Weihnachtsmarkt ist es wirklich nicht einfach, den leckeren Genüssen zu widerstehen. Leider sind in den Schlemmereien auch viele Kalorien enthalten. Damit sich die Vorweihnachtszeit nicht in unerwünschten Fettpölsterchen niederschlägt, sollte man rechtzeitig gegensteuern.

Kalorienreiche Gerichte zur Weihnachtszeit
Kalorienarme Wintergerichte sind ziemlich rar gesät. Christstollen, Glühwein, Weihnachtsgans und Bratäpfel: Schwere Kost hat in der kalten Jahreszeit eher Tradition. Manche Menschen mögen denken, dass der Körper bei Frost und Kälte ohnehin mehr Kalorien vertragen kann. Doch die kalorienreichen Gerichte zur Weihnachtszeit sorgen oft für hohe Cholesterin- und Blutfettwerte sowie für zusätzlich Pfunde.

Beim Gang über den Weihnachtsmarkt fällt es schwer, zu Lebkuchen, Glühwein und Co stets Nein zu sagen. Die Leckereien stecken leider voller Kalorien. Man sollte unerwünschten Fettpölsterchen am besten rechtzeitig vorbeugen. (Bild: Alexander Raths/fotolia.com)
Beim Gang über den Weihnachtsmarkt fällt es schwer, zu Lebkuchen, Glühwein und Co stets Nein zu sagen. Die Leckereien stecken leider voller Kalorien. Man sollte unerwünschten Fettpölsterchen am besten rechtzeitig vorbeugen. (Bild: Alexander Raths/fotolia.com)

Der leckere Duft verführt zum Schlemmen
Sich bei den Leckereien zurückzuhalten, ist zwar ein guter Vorsatz, doch meist wird er beim Besuch auf dem Weihnachtsmarkt schnell beiseite geschoben. Der Duft der Spezialitäten verführt einfach zum Schlemmen. Und dann sind sie schnell da: Die unerwünschten Rundungen auf den Hüften.

Reue hilft dann wenig. Christina Esser, Ernährungs- und Fitnessexpertin der Deutschen Hochschule für Prävention und Gesundheitsmanagement (DHfPG) erklärt in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur dpa, was helfen kann, um überschüssige Kalorien loszuwerden.

Mehr Wasser essen
Man sollte dafür einfach mehr Wasser essen. Das klingt zwar komisch, aber es stimmt. „Wenn wir Lebensmittel auswählen, die einen sehr hohen Wassergehalt haben, sättigen wir uns mit einer sehr niedrigen Kaloriendichte“, erläutert Esser.

„Gemüse, Obst, Naturjoghurt und Co. liefern uns sogar gleichzeitig viele Vitamine und Nährstoffe“, so die Expertin.

Pflanzenstoffe helfen beim Abnehmen
Beim täglichen Verzehr von fünf Portionen Gemüse und Obst kann man für eine negative Energiebilanz sorgen.

Zudem sind in bestimmten Obst- und Gemüseworten wie Äpfeln, Birnen, Heidelbeeren, Erdbeeren und Radieschen bestimmte Pflanzenstoffe enthalten, die beim Abnehmen helfen können, wie britische Wissenschaftler herausgefunden haben.

Vollkornprodukte unterstützen den Kampf gegen eine Gewichtszunahme ebenfalls. „Diese fungieren im Magen wie ein Schwamm, das heißt sie saugen Wasser auf, wodurch dem Essen Schwere und Volumen gegeben wird“, erklärt Esser. „Das macht früher satt und wir nehmen weniger Kalorien auf.“

Körper macht vor den Muskeln nicht halt
Die Fitnessexpertin mahnt allerdings auch zur Vorsicht. Das Fett soll zwar schmelzen, doch der Körper macht auch vor den Muskeln nicht halt, wenn er Energie braucht.

„Damit wir unsere Muskeln schützen, brauchen wir Eiweiß. Eiweiße bedingen eine besonders ausgeprägte Sättigung. Und das ist doch das, was wir wollen: Satt sein und gleichzeitig abnehmen“, so Esser laut dpa.

Auch andere Fachleute betonen immer wieder, dass eiweißhaltige Lebensmittel bei gesundem Abnehmen helfen können. Wichtig ist allerdings auch, mit welcher Geschwindigkeit wir abnehmen. Wird die tägliche Kalorienmenge zu sehr eingeschränkt, drohen gesundheitliche Probleme.

Sport spielt bei der Gewichtsreduktion eine wichtige Rolle
Für die Muskeln reicht Eiweiß alleine aber nicht. „Durch Krafttraining können wir unsere Muskeln zusätzlich vor dem Abbau bewahren. Und nicht nur das: Der Nachbrenneffekt beim Krafttraining spielt uns sehr gut in die Karten“, erklärt die DHfPG-Expertin.

Hier sei jedoch eines zu beachten: „Ob beim Workout im Fitnessstudio oder beim Training mit dem eigenen Körpergewicht – wichtig ist, regelmäßig die Trainingsintensität zu steigern, sonst bleibt der Erfolg aus. Und es geht sogar noch besser, denn die Mischung macht’s. Eine Kombination aus Kraft- und Ausdauertraining optimiert das Ergebnis“, sagt Esser.

Das Sport ein wichtiger Beitrag zum Abnehmen ist, zeigen auch Untersuchungen, über die die DHfPG auf ihrer Webseite berichtet.

Dort heißt es: „Geht es jedoch um eine gesundheitsförderliche Gewichtsreduktion durch eine positive Beeinflussung der Körperkomposition, die zudem auch langfristig stabilisiert werden soll, dann spielt körperliche Aktivität bzw. Sport neben einer kalorienreduzierten Ernährung eine bedeutende Rolle.“ (ad)

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