Metallteile gefunden: Bergader ruft Pfefferkäse zurück

Für den „Biarom Grüner Pfeffer Bergkäse“ wurde wegen möglicherweise enthaltener Metallsplitter eine Rückrufaktion gestartet. (Bild: www.lebensmittelwarnung.de)
Fabian Peters
Bergader ruft Biarom Grüner Pfeffer Schnittkäse wegen Metallsplitter zurück
Die Käserei Bergader hat eine Rückrufaktion für „Biarom Grüner Pfeffer Bergkäse“ gestartet. In einer Packung seien Metallsplitter gefunden worden. Vom Verzehr wird dringend abgeraten. Kunden können betroffene Produkte gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben.

Metallsplitter in Käse gefunden
Nach dem Fund von Metallsplittern im Käse hat die bayrische Privatkäserei Bergader eine Rückrufaktion für „Biarom Grüner Pfeffer Schnittkäse” (45 Prozent Fett) gestartet. Wie das Unternehmen in Waging am See mitteilte, seien in einer einzelnen Packung Metallsplitter gefunden worden. Betroffen seien ausschließlich Artikel mit den Veterinärkontrollnummern „DE-BB 72027 EG” und „DE TH-632 EG”. Unter anderem sei der Käse für den Käsevermarkter „Sales & Service Aktuell GmbH” abgepackt worden, der nach Nordrhein-Westfalen, Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz liefere. Den Angaben zufolge seien Edeka Minden-Hannover, REWE Dortmund sowie REWE Köln weitere Kunden.

Für den „Biarom Grüner Pfeffer Bergkäse“ wurde wegen möglicherweise enthaltener Metallsplitter eine Rückrufaktion gestartet. (Bild: www.lebensmittelwarnung.de)
Für den „Biarom Grüner Pfeffer Bergkäse“ wurde wegen möglicherweise enthaltener Metallsplitter eine Rückrufaktion gestartet. (Bild: www.lebensmittelwarnung.de)

Kunden können gekaufte Ware zurückgeben
Das Unternehmen warnte die Konsumenten ausdrücklich vor dem Verzehr des Produkts. Fremdkörper in Lebensmitteln können unter anderem zu Schnitt- oder Stichverletzungen führen und beim Verschlucken gefährlich werden. Käufer können die betroffene Ware im jeweiligen Markt gegen Erstattung des Kaufpreises zurückgeben. Die Käserei, die den Vorfall ausdrücklich bedauert, hat umgehend reagiert und den Warenbestand der betroffenen Charge in den jeweiligen Märkten bereits aus dem Verkauf nehmen lassen.

Riesige Rückrufaktion in 55 Ländern
Aufgrund von Fehlern in den Herstellungsprozessen kann es immer wieder zu Verunreinigungen oder Fremdkörpern in Lebensmittelprodukten kommen. Wie die Verbraucherzentrale NRW in der Vergangenheit mitteilte, seien Fremdkörper selbst dann nicht hundertprozentig auszuschließen, wenn die Überwachung stets lückenlos sein sollte. Eine weitaus größere Rückrufaktion läuft derzeit wegen Kunststoffteilchen in Mars-Schokoriegeln. Der Süßwarenhersteller gab kürzlich bekannt, Millionen Schokoladenprodukte in 55 Ländern zurückzurufen. Neben Fremdkörpern sind Verunreinigungen mit gesundheitsgefährdenden Keimen ein häufiger Grund für Lebensmittel-Rückrufaktionen. (ad)

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