Mit chinesischer Medizin Allergien behandeln

Heilpraxisnet

Dank chinesischer Medizin den Frühling genießen

28.02.2011

Gerötete Augen, verstopfte Nase und unangenehme Niesattacken: Allergiker erleben den Frühling nicht nur von der schönen Seite. Heuschnupfenpatienten verbinden mit den ersten Blüten vor allem unangenehme Symptome, die unbehandelt im schlimmsten Fall sogar zur Entwicklung eines Asthma bronchiales führen. Dank sanfter Methoden behandelt die chinesische Medizin die Ursachen der Allergie und verhindert so nachhaltig schwere Erkrankungen.

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Allergien führt die chinesische Medizin auf ein gestörtes Gleichgewicht zwischen Yin und Yang zurück: „In den ersten Lebensjahren lernt das Immunsystem, schlagkräftig mit Infektbelastungen umzugehen. wird diese immunologische Schlagfertigkeit, beispielsweise durch übermäßige Einnahme von Antibiotika unterdrückt, antwortet der Körper mit sogenannten überschießenden Reaktionen. Das Immunsystem spricht nun auf Fremdstoffe an, die im Gegensatz zu Krankheitskeimen eigentlich keine Gefahr für die Gesundheit darstellen“, erklärt Dr. Christian Schmincke, Allgemeinmediziner und TCM-Experte aus der Klinik am Steigerwald. Darum erfolgt in der TCM vor Therapiebeginn eine ausführliche Anamnese. Im Patientengespräch ergründen Behandler die Krankengeschichte und interessieren sich auch für zurückliegende Erkrankungen – sogar bis in die Kindheit. Bei der anschließenden Behandlung kommen fünf Therapiesäulen zum Einsatz: „Akupunktur erleichtert vorrangig akute Beschwerden. Chinesische Arznei hilft dem Körper langfristig, normal mit Umwelteinflüssen umzugehen.“ Ernährungslehre, Tuina-Massagen und die Körpertherapie Qi Gong ergänzen das ganzheitliche Konzept. (pm)