Mit Pfeffer gegen Menstruationsstörungen

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Naturheilkunde hilft bei Menstruationsstörungen

Naturheilkunde: Mit Pfeffer gegen Menstruationsstörungen

In der Frauenheilkunde/Naturheilkunde wird der Einsatz von Mönchspfeffer als Heilpflanze immer populärer. Insbesondere bei Menstruationsstörungen, aber auch bei ausbleibender Periode, Prämenstruellem Syndrom (PMS) oder schmerzhaften und / oder geschwollenen Brüsten bei Frauen wird die Pflanze mittlerweile immer häufiger eingesetzt und verringert bei einem Großteil der Patientinnen spürbar die Symptome.

Die Suche nach dem Ursprung des Namens der Pflanze führt bis ins Mittelalter, denn da sich der Geschmack als würzig-scharf beschreiben lässt, wurde sie von Mönchen als Pfefferersatz genutzt. Aber der Mönchspfeffer, der zu der Familie der Eisenkrautgewächse gehört, hatte noch einen weiteren Effekt: Da die Pflanze in der griechischen Sagenwelt symbolisch für die keusche Ehe stand, wurde sie später im Mittelalter vorrangig in den Männerklöstern verzehrt, um die Libido der Mönche in Schach zu halten und entwickelte sich somit zum Symbol des enthaltsamen Mönchslebens.

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Auch heute wird der Pflanze noch nachgesagt, dass sie besonders bei Männern den Geschlechtstrieb abschwächt – und dadurch umgangssprachlich auch Keuschbaum oder Keuschlamm genannt. Auch wenn der Mönchspfeffer bei Beschwerden sehr erfolgreich eingesetzt werden kann, ist über die genaue Wirksamkeit nur wenig bekannt. Fest steht, dass die Früchte ätherische Öle, Bitterstoffe, fettes Öl und sekundäre Pflanzenstoffe enthalten und der Pfeffer dadurch u.a. die Produktion von Progesteron (Gelbkörperhormon) angeregt, wodurch eine Schwangerschaft begünstigt wird. Da zudem durch die Einnahme hohe Prolaktinwerte gesenkt werden können, die wiederum unter Umständen zu Störungen der Eizellenreifung führen, wird Mönchspfeffer auch als besonders wirksam bei Frauen betrachtet, die nicht schwanker werden können.

Unter Umständen können durch Mönchspfeffer Nebenwirkungen wie Rötungen der Haut oder Ausschläge auftreten, was jedoch relativ selten vorkommt und ansonsten nach Abbruch der Einnahme auch schnell wieder zurück geht. Da sich die Pflanze auf die Sexualhormone auswirkt, sollten allerdings Pubertierende sowie schwangere und stillende Frauen auf
jeden Fall vorsichtshalber auf eine Verwendung verzichten. Bei ernsthaften und andauernden Bescherden sollten Sie jedoch einen/eine Frauenärztin aufsuchen. (Heilpraxisnet.de, 13.12.2009)