Natürlich gehen: Barfußlaufen ist gesund und fördert die Muskulatur

Endlich mal die Schuhe ausziehen: Barfußlaufen trainiert nicht nur die Widerstandsfähigkeit der Füße, sondern stärkt auch die Muskulatur. (Bild: minicel73/fotolia.com)
Alfred Domke
Barfußlaufen gegen Schweißfüße und für eine bessere Muskulatur
Menschen, die öfter barfuß laufen, stärken dadurch nicht nur die Muskulatur, sondern trainieren auch die Widerstandsfähigkeit der Füße. Auch gegen Schweißfüße im Sommer ist es zu empfehlen, öfter mit nackten Füßen rumzulaufen.

Die natürlichste Sache der Welt
Dank der warmen Temperaturen ist es endlich soweit, dass den Füßen öfter mal etwas Freiheit gegönnt wird. Jetzt dürfen die Füße wieder an die Luft, in Sandalen oder sogar ganz ohne: barfuß. „Das hat mancher seit seiner Kindheit nicht mehr gemacht. Dabei ist es die natürlichste Sache der Welt, ohne Schuhe zu laufen“, schreibt das Deutsche Grüne Kreuz (DGK) in einer aktuellen Meldung. Wer regelmäßig barfuß läuft, bildet nach einiger Zeit eine kräftige, widerstandsfähige Sohlenhaut aus, die unempfindlich gegen kleinere Hindernisse ist.

Endlich mal die Schuhe ausziehen: Barfußlaufen trainiert nicht nur die Widerstandsfähigkeit der Füße, sondern stärkt auch die Muskulatur. (Bild: minicel73/fotolia.com)
Endlich mal die Schuhe ausziehen: Barfußlaufen trainiert nicht nur die Widerstandsfähigkeit der Füße, sondern stärkt auch die Muskulatur. (Bild: minicel73/fotolia.com)

Barfußlaufen stärkt Muskeln und Gewebe
Durch regelmäßiges Barfußlaufen trainiert man aber nicht nur die Widerstandsfähigkeit der Füße, sondern stärkt auch Muskeln und Gewebe. Fuß- und Wadenmuskulatur profitieren vom Barfußlaufen. Unebenheiten des Untergrundes werden vom Fuß ausgeglichen. Außerdem wird von den Füßen Beweglichkeit gefordert. Das trainiert auch Muskelpartien, die beim Gehen in festen Schuhen nicht beansprucht werden. So manche Fußfehlstellung und spätere Fußschmerzen könnten durch Barfußgehen verhindert werden. Laut den Experten des DGK braucht man sich wegen einer Überlastung des Fußgewölbes durch zeitweiliges Barfußgehen keine Sorgen zumachen: „Unser Fuß ist so konstruiert, dass er hohe Druckbelastungen abfedern kann.“

Diabetiker müssen vorsichtig sein
Ohne Schuhe zu sein, bringt sogar noch mehr gesundheitliche Vorteile mit sich. So hat man zum Beispiel weniger Rückenprobleme durch Barfußlaufen und regt dabei die Durchblutung an. Auch gegen Schweißfüße wird empfohlen, öfter mit nackten Füßen rumzulaufen. Menschen mit Diabetes ist das Barfußlaufen leider nicht zu empfehlen. Denn bei ihnen ist oft das Schmerzempfinden gestört. Daher besteht die Gefahr, dass es zu Infektionen kommen könnte, wenn sie die Verletzungen an Füßen nicht gleich bemerken. (ad)

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