Natürliche Gesundheit: Jeden Morgen ein Glas lauwarmes Wasser mit Zitrone

Alfred Domke
Jeden Morgen nach dem Aufstehen eine Glas lauwarmes Zitronenwasser
Die Zitrone gehört zu den wichtigsten naturheilkundlichen Früchten. Sie enthält viel Vitamin C und fördert eine basische Ernährung. Ein Geheimrezept ist der morgendliche lauwarme Zitronentrunk.  Gesundheitsexperten sind sich sicher, dass ein Glas lauwarmes Zitronenwasser am Morgen zu einem guten Start in den Tag beiträgt.

Zitronenwasser am Morgen hilft beim Abnehmen
Um leichter abzunehmen hilft es, sich gleich nach dem Aufwachen zu bewegen. Das kann schon im Bett anfangen, etwa indem man im Liegen die Beine wie beim Fahrradfahren bewegt. Helfen kann bei der Gewichtsreduktion auch, wenn man morgens ein Glas Honigwasser zu sich nimmt, da dieser Mix sättigend wirkt. Gesundheitsapostel wie die Hollywood-Schauspielerin beginnen ihren Tag aber lieber mit einem Glas warmem Wasser mit Zitrone. Dieser Drink hilft nicht nur beim Abnehmen, sondern tut auch der Gesundheit gut.

Wer morgens nach dem Aufstehen ein Glas lauwarmes Wasser mit Zitronensaft zu sich nimmt, tut nicht nur seiner Gesundheit etwas Gutes. Das Getränk hilft auch beim Abnehmen. (Bild: dschraudolf/fotolia.com)

Positive Wirkung des Getränks wird seit Jahrhunderten genutzt
Zitronenwasser kombiniert die positive Wirkung von lauwarmem Wasser und Zitronensaft. Das Getränk regt die Verdauung an und hilft so beim Abnehmen.

Zudem werden durch die Flüssigkeit am Morgen die Feuchtigkeitsspeicher, welche sich während der Nacht geleert haben, langsam wieder aufgefüllt.

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Der Zitronensaft fügt dem Getränk wichtige Nährstoffe und Vitamin C hinzu. Zudem wird die Zitronensäure im Organismus basisch verstoffwechselt, was einer Übersäuerung entgegenwirkt und die Entgiftung fördert.

Die indische Gesundheitslehre Ayurveda nutzt die positive Wirkung dieses einfach herzustellenden Getränks bereits seit Jahrhunderten. Bis heute ist Zitronenwasser beispielsweise als Hausmittel zum Leber entgiften bekannt.

Nicht zu heiß und nicht zu kalt
Für die Zubereitung des Zitronenwassers wird ein Liter Wasser kurz aufgekocht. Anschließend sollte dieses abkühlen, bevor der ausgepresste Saft einer halben Zitrone und die Scheiben der anderen Hälfte hinzugefügt werden.

Ist das Wasser noch zu heiß, werden die gesunden Inhaltsstoffe der Zitrone wie Kalium, Kalzium, Vitamin C und Pektin teilweise zerstört. Ist das Wasser zu kalt, kann dies belastend auf den Verdauungstrakt wirken.

Neben der verdauungsfördernden und entgiftenden Wirkung des Zitronenwassers zeigen sich auch günstige Effekte auf die Abwehrkräfte, welche vor allem auf das enthaltene Vitamin C zurückgeführt werden.

Das Zitronenwasser trägt dazu bei, das Immunsystem zu stärken und wirkt sich wegen dem enthaltenen Kalium positiv auf den Blutdruck aus.

Des Weiteren fördert Vitamin C die Wundheilung. Äußerlich angewendet kann Zitronenwasser außerdem zur Hautpflege eingesetzt werden. Es bekämpft Bakterien, strafft das Bindegewebe, schützt vor freien Radikalen und wirkt auf diese Weise wie ein Anti-Aging-Mittel.

Experten raten davon ab, zu viel Vitamin C zu sich zu nehmen, denn dies könne zu Nierensteinen führen. Das zeigte sich unter anderem auch in einer im Fachmagazin „JAMA Internal Medicine“ veröffentlichten Studie. (ad)