Naturheilkunde in der Hausapotheke

Sebastian

Naturheilkunde als schneller Helfer bei Krankheiten

11.04.2012

Bei weniger akuten Infekten, Magen-Darm-Problemen oder kleineren Unfällen ist die eigene Hausapotheke der erste Helfer in der Not. Doch meist finden sich darin nur konventionelle Arzneimittel und keine Mittel der Naturheilkunde, obwohl diese sehr hilfreich sind. "Wirksame pflanzliche Arzneimittel wie bspw. Senföle aus Kapuzinerkresse und Meerrettich gegen häufige Leiden wie Erkältungskrankheiten oder Blasenentzündungen sollten hier keinesfalls fehlen", erklärte Dr. Dr. Erwin Häringer, Arzt für Allgemeinmedizin und Naturheilkunde aus München. Denn bei den genannten Leiden gilt es keine Zeit zu verlieren, um den Verlauf der Krankheit abzumildern.

Mehr zum Thema:

Die meisten Menschen in Deutschland haben eine eigene Hausapotheke. Nur die wenigsten überprüfen diese aber auch regelmäßig auf den Inhalt. Damit im Krankheitsfall nichts fehlt oder keine bereits abgelaufene Präparate enthalten sind, sollten die Bestände mindestens ein- bis zweimal im Jahr kontrolliert werden. Medikamente, die abgelaufen oder bereits seit über sechs Monaten angebrochen sind, sollten unbedingt ausgetauscht werden.

Die Hausapotheke dienst vor allem für akut entstandene Verletzungen durch Haushaltsunfälle oder für kleinere Erkrankungen, bei denen eine Konsultation eines Arztes oder Heilpraktikers nicht unbedingt von Nöten ist. Das ist zum Beispiel bei Erkältungen, kurz Magen-Darm-Beschwerden oder leichtem Husten der Fall.

Neben Verbandszeug empfiehlt es sich auch Arzneien zur Linderung von Schmerzen, Jucken, Bauchschmerzen oder Fieber immer griffbereit zu haben. "Auch hier sollten wegen der besseren Verträglichkeit pflanzliche Präparate bevorzugt zum Einsatz kommen", sagt Häringer. Eine Kombination aus Myrrhe, Kaffeekohle und Kamille kann bei zahlreichen Magen-Darm-Beschwerden wie Durchfall, Infekten und Bauchkrämpfen verwendet werden. (sb)

Advertising