Naturheilkunde: Sesamöl hilft bei trockener Haut

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Sesamöl kann bei trockener Haut helfen
Bei Hauterkrankungen die trockene Haut verursachen und bei trocknen Schleimhäuten, kann Sesamöl den Betroffenen Linderung verschaffen, denn „es unterstützt die Ablösung von störenden Krusten und Hautschorf", betont Johannes Gottfried Mayer von der Forschungsgruppe Klostermedizin in Würzburg.

Sesamöl hilft bei trockenen Schleimhäuten
Die kalte, trockenen Winterluft und die warme, trockene Luft in beheizten Räume sind für die Schleimhäute eine relativ große Belastung. Sie trocknen schnell aus und machen den Organismus besonders anfällig für Erkältungen. „Sesamöl kann das Austrocknen verhindern“ und so zu einem besseren Erkältungsschutz beitragen, erklärt Johannes Gottfried Mayer. Auch trockenen Stellen auf der Haut lassen sich durch eine äußerliche Anwendung des Öls wirksam behandeln, wobei für Personen mit besonderer Anfälligkeit für Allergien allerdings Vorsicht geboten ist, da Sesamöl in seltenen Fällen auch zu allergischen Reaktionen führen kann. Zum Schutz der Nasenschleimhäute sollte das Sesamöl entweder in Form eines Sprays oder durch direktes Einreiben der Naseninnenwände eingesetzt werden, empfiehlt der Fachmann.

Dunkles und helles Sesamöl
Das aus den weißen und schwarzen Samen des Sesams (Sesamum indicum) gewonnene Sesamöl, ist als helles und dunkles Sesamöl erhältlich. Dabei ist das helle, aus den naturbelassenen Samen gewonnene Öl, welches vor allem in der asiatischen und orientalischen Küche als Speiseöl eingesetzt wird, auch für die Hautpflege geeignet. Das dunkle Sesamöl, bei dem die Samen vor dem Pressen geröstet wurden, weist hingegen einen typischen, intensiven Geruch und Geschmack auf und dient in kleinen Mengen als Würze beim Kochen. Zur Hautpflege ist dieses dunkle Sesamöl eher ungeeignet. Weiteres zum Vorbeugen von typischen Herbstkrankheiten. (fp, 19.10.2010)

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