Negative Folgen des Bluthochdrucks rechtzeitig erkennen

Auf dem Informationsabend zum Thema "Bluthochdruck" an der Berliner Charité können sich Interessierte direkt an die Experten wenden. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)
Fabian Peters
Berliner Charité informiert über Bluthochdruck
Die Auswirkungen von Bluthochdruck (Hypertonie) sind extrem weitreichend und werden vielfach unterschätzt. Sehstörungen, Schlaganfälle und Herzinfarkte nennt die Charité-Universitätsmedizin Berlin als Beispiele für Gesundheitsschäden bei Bluthochdruck. Von der Volkskrankheit seien in Deutschland sieben von zehn Personen im Laufe ihres Lebens betroffen. Auf einer speziellen Informationsveranstaltung an der Berliner Charité informieren Experten am 11. Februar ausführlich über die Früherkennung und Behandlung einer Hypertonie.

Die gesundheitlichen Folgen von Bluthochdruck können laut Mitteilung der Charité „gravierend sein.“ So stelle die arterielle Hypertonie einen der wichtigsten Risikofaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Schlaganfälle dar. Vielen Menschen sind ihre Blutdruckwerte jedoch nicht bekannt und zudem ist in der Fachwelt gerade eine rege Diskussion darüber entbrannt, ob möglicherweise eine Absenkung des systolischen Blutdrucks auf 120 mmHg statt auf 140 mmHg sinnvoll wäre. An der Berliner Charité wird auf dem Informationsabend der Medizinischen Klinik für Nephrologie am Campus Benjamin Franklin auch dieses Thema von den Bluthochdruckspezialisten erörtert.

Auf dem Informationsabend zum Thema "Bluthochdruck" an der Berliner Charité können sich Interessierte direkt an die Experten wenden. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)
Auf dem Informationsabend zum Thema „Bluthochdruck“ an der Berliner Charité können sich Interessierte direkt an die Experten wenden. (Bild: Gina Sanders/fotolia.com)

Weiter sollen auf dem Infoabend Antworten auf Fragen nach der Entstehung von Bluthochdruck und dessen Auswirkungen auf den Organismus gegeben und neue Behandlungsansätze dargestellt werden. „Alle Interessierten sind herzlich eingeladen an dem Informations- und Diskussionsforum teilzunehmen“, so die Mitteilung der Charité. Eine Anmeldung per E-Mail, Anmeldeformular oder telefonisch werde erbeten.

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