Neuer Trendkost pegane Ernährung: Öle und Hülsenfrüchte nicht mehr verzehren

Alfred Domke
Verzicht auf Öle und Hülsenfrüchte bei Pegan-Diät
Derzeit macht sich ein neuer Ernährungstrend breit: Pegan, eine Kombination aus Paleo und Vegan. Diese Diät ist insbesondere für Flexitarier geeignet, denn Fleisch ist hier erlaubt. Im Vordergrund stehen möglichst natürliche, unbehandelte Nahrungsmittel. Öle und Hülsenfrüchte sollten allerdings gemieden werden.

Mehr Menschen achten auf gesunde Ernährung
Immer mehr Menschen achten auf eine ausgewogene, gesunde Ernährung. Viele folgen speziellen Ernährungsprogrammen oder orientieren sich zumindest daran. Vor allem der Verzicht auf Fleisch beziehungsweise tierische Produkte ist weit verbreitet. In Deutschland leben rund eine Million Menschen vegan. In den vergangenen Monaten fand auch die sogenannte Paleo-Diät mehr Anhänger. Die Grundidee besteht darin, vor allem das zu essen, was Urmenschen in der Steinzeit verzehrt hatten. Diese Ernährungsform wird daher auch „Steinzeit-Diät“ oder „Steinzeiternährung“ genannt. Nun gibt es eine Mischung aus beidem: die pegane Ernährung.

Die Vorteile der Pegan-Diät - einer Mischung aus Paleo und Vegan - sollen darin liegen, dass die Kost oft nährstoffreich und gesund ist. Gesunde Hülsenfrüchte und einige Pflanzenöle sind jedoch tabu. (Bild: kriangphoto31/fotolia.com)
Die Vorteile der Pegan-Diät – einer Mischung aus Paleo und Vegan – sollen darin liegen, dass die Kost oft nährstoffreich und gesund ist. Gesunde Hülsenfrüchte und einige Pflanzenöle sind jedoch tabu. (Bild: kriangphoto31/fotolia.com)

Unverarbeitete und frische Zutaten
Wie so viele Ernährungstrends kommt auch „Pegan“ aus den USA. Diese Ernährungsform setzt komplett auf unverarbeitete und frische Zutaten. Wie es in der aktuellen Ausgabe des „Vebumagazin“ (01/2017) heißt, kommen bei der Kombination aus Paleo und veganer Kost vor allem Nüsse, Früchte, Gemüse und Samen auf den Teller. Allerdings müssen auch tierische Produkte nicht ganz verboten sein.

Nährstoffreich und gesund
Den Angaben zufolge ist ein Vorteil der peganen Ernährung, dass die Kost häufig nährstoffreich und gesund ist. Allerdings gebe es auch einige kritische Regeln, wie beispielsweise, dass fertige Vollkornprodukte, viele pflanzliche Öle und gesunde Hülsenfrüchte verboten sind.

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Die Autoren empfehlen deswegen – und auch mit Blick auf den Genuss – eher einen Mittelweg. Demnach sei es besser, sich auch mal einen veganen Schokoriegel, ein Seitanschnitzel oder ein Glas Rotwein zu gönnen. (ad)