Nicht wenige Müsli-Fehler können uns auch dick machen

Alfred Domke
Leckerer Tagesstart: Typische Müsli-Fehler, die dick machen
Für viele Bundesbürger startet der Tag mit einem leckeren Müsli. Der Mix aus Getreideflocken, Obst und Milch gilt als gesund und soll auch dabei helfen, die Figur in Form zu halten. Doch allzu häufig werden bei dem beliebten Frühstück einige Fehler gemacht, die dick machen können. Es ist aber ganz einfach, diese zu vermeiden.

Gesunder Start in den Tag
Untersuchungen zeigen, dass sich immer mehr Deutsche gesünder ernähren. Am besten startet man damit schon mit der ersten Mahlzeit des Tages. Bei vielen Bundesbürgern kommt morgens ein leckeres Müsli auf den Frühstückstisch. Manche machen dabei aber Fehler: Der Mix aus Getreideflocken, Früchten und Milch kann bei falscher Zusammensetzung leicht dick machen. Wer also nicht schon morgens zunehmen will, sollte einiges beachten.

Viele Menschen starten mit einem leckeren Müsli in den Tag. Manche machen dabei aber Fehler und bereiten sich eine Mischung zu, die leicht dick machen kann. (Bild: Timmary/fotolia.com)

Viel Zucker in Fertigmischungen
Bereitet man seine Mischung nicht selbst zu, sondern kauft das Müsli abgepackt, sollte beachtet werden, dass viele Lebensmittel versteckten Zucker enthalten.

Manche Frühstücks-Cerealien sind sogar wahre Zuckerbomben, wie die Stiftung Warentest in Untersuchungen feststellte.

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Und auch viele Frühstücksbrei-Fertigmischungen enthalten oft zu viel Zucker.

Wer morgens nicht genug Zeit hat, um sein Müsli selbst zuzubereiten, sollte beim Kauf von Fertigprodukten darauf achten, dass weder Zucker noch Zusätze wie Schokolade, Popcorn oder anderer Süßkram enthalten sind.

Das Müsli nicht zur Süßspeise machen
Die Süße – im selbst zubereiteten Müsli – ist ohnehin durch das Obst gewährleistet. Sorten wie Aprikosen oder Bananen sorgen für den schnellen Energieschub am Morgen. Doch Vorsicht: Nie mit der Menge übertreiben, der im Obst enthaltene Fruchtzucker kann dick machen.

Neben frischen Früchten bieten sich für das Müsli auch süße Trockenfrüchte an. Diese sind zwar kalorienreich, aber äußerst gesund.

Laut dem Verbraucherservice Bayern wird das enthaltene Vitamin C zwar beim Trocknungsvorgang „zum großen Teil zerstört, aber andere Vitamine und vor allem die Mineralstoffe bleiben erhalten“.

In Trockenobst sind deshalb sehr hohe Konzentrationen von Mineralstoffen, Spurenelementen und Ballaststoffen zu finden.

Damit das Frühstück nicht zur Kalorienfalle wird, sollten nicht zu viel der trockenen Früchte in das Müsli gegeben werden.

Wem das Müsli aber trotz Früchten nicht süß genug ist, sollte zumindest darauf achten, sein Frühstück mit Mitteln zu süßen, die gesünder als Zucker sind.

Das am stärksten verbreitete natürliche Süßungsmittel ist wohl Honig. Dieser hat zwar weniger Kalorien als herkömmlicher Haushaltszucker, sollte aber ebenfalls nur in geringen Mengen verwendet werden – das Müsli soll ja keine Süßspeise sein.

Nicht nur Kohlenhydrate machen satt
Der wichtigste Bestandteil des Müslis sind aber die Getreideflocken. Hafer, Gerste, Dinkel und Co: idealerweise sollten die Flocken Vollkornprodukte sein. Diese liefern besonders viel wertvolle Mineralstoffe wie Zink, Eisen, Magnesium, Phosphor oder Kalium.

Zudem stecken sie voller wichtiger Ballaststoffe. Die gesunden Fasern helfen, die Verdauung anzuregen und Verstopfung vorzubeugen.

Allerdings sollten Menschen, die auf ihre Figur achten wollen, nicht zu viel Getreide in ihrem Müsli verwenden. Es gibt aber auch sattmachende Lebensmittel mit wenig oder ohne Kohlenhydrate.

So kann man unter anderem Mandeln, Hasel- oder Walnüsse, Lein- oder Chiasamen, Amaranth oder Quinoa ins Frühstücks-Müsli geben.

Proteine nicht vergessen
Was beim Müsli ebenfalls oft übersehen wird, ist, wie wichtig Eiweiß dabei ist. Eine proteinreiche Ernährung hilft, sein Gewicht zu halten beziehungsweise zu reduzieren, da sie länger satt macht und so die Kalorienaufnahme senkt.

Eine super Basis für ein Protein-Müsli ist ein Mix aus Hafer- und Sojaflocken. Erstere haben zudem den Vorteil, dass sie ungünstige Blutfette senken können.

Auch Chashewkerne und Haselnüsse enthalten ungesättigte Fettsäuren sowie pflanzliches Eiweiß. Streut man zusätzlich Zimt in die Mischung, hat man ein Low-Carb-Müsli inklusive einem Fatburner-Gewürz in der Schüssel.

Das Gewürz schmeckt leicht süß und regt den Stoffwechsel an, weshalb manche Menschen Zimt auch in ihren Kaffee geben, da dieser Mix beim Abnehmen helfen soll. (ad)