Nordic Walking: Der ganze Körper wird trainiert

Heilpraxisnet

Nordic Walking: Fast der ganze Körper wird trainiert

10.12.2014

Es gibt noch immer Menschen, die milde über das „Gestöckel“ beim Nordic Walking lächeln. Doch dieser Sport ist anspruchsvoller als er aussieht. Dabei wird nicht nur fast der ganze Körper trainiert, sondern man tut damit auch seiner Gesundheit etwas Gutes.

Anspruchsvoller als es aussieht
Die Ausdauersportart Nordic Walking ist anspruchsvoller als sie aussieht. Durch das Laufen mit den Stöcken verändert sich der gesamte Bewegungsablauf. Dieser Sport eignet sich gut für Menschen, die an Übergewicht beziehungsweise Adipositas leiden. Wie Prof. Ingo Froböse von der Deutschen Sporthochschule Köln laut einer Meldung der Nachrichtenagentur erklärt, werden durch den aktiven Stockeinsatz die Knie- und Hüftgelenke schonend belastet. Für Einsteiger sei es jedoch gleichermaßen wichtig, die Technik zu erlernen. So erfordere Nordic Walking beispielsweise viel Koordination bei den Auf-und-zu-Greifbewegungen der Hände, den raumgreifenden Armbewegungen mit weitem Schub nach hinten und der Fußarbeit.

Optimal für Sporteinsteiger
„Mit einer richtigen Ausführung und korrektem Tempo wird der Stoffwechsel auf Hochtouren gebracht und die Fettverbrennung angeregt“, so Froböse gegenüber dpa. Beim Nordic Walking werden bis zu 90 Prozent der Muskeln angesprochen. „Für Sporteinsteiger ist der Start ins Training mit Nordic Walking optimal. Sie werden langsam an höhere Belastungen herangeführt. Anfangs sind drei bis vier Einheiten à 45 bis 60 Minuten ideal“, rät der Experte. Diejenigen, die es sich nach dem Erlernen und Festigen der Technik anspruchsvoller wünschen, können sich zum Beispiel an Nordic Running versuchen.

Der Gesundheit etwas Gutes tun
Nordic Walking ist aber nicht nur gut, um die Muskeln zu trainieren und abzunehmen, sondern dient auch der Gesundheit. Durch die Ausdauersportart lässt sich Experten zufolge etwa das Risiko für zahlreiche typische Altersbeschwerden senken. Dazu zählen unter anderem Osteoporose, Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Bluthochdruck, Diabetes und Rückenschmerzen. Zudem bietet sich die sanfte Sportart für Menschen an, die unter Arthrose leiden. (ad)

Bild: Jetti Kuhlemann / pixelio.de