Mild, süß oder bitter: Diese Salatsorten fördern die Gesundheit

Sebastian
Vielfalt an Salaten: Auch mal andere Salatsorten probieren

Gekraust oder glatt, mild oder bitter – Viele Sorten stammen zu dieser Jahreszeit aus heimischem Freilandanbau. Am beliebtesten ist hierzulande der Kopfsalat, der ganzjährig erhältlich ist, wie der Verbraucherinformationsdienst „aid“ informiert. Die Experten geben wertvolle Tipps rund um das Thema Salat.

Vielfalt beim Salat
Salat wird aus botanischer Sicht in zwei Gruppen unterteilt: die Lattich-Gruppe, deren Salate beim Anschnitt eine milchige Flüssigkeit abgeben und nur wenig Bitterstoffe enthalten, sowie die Zichorien-Gruppe, deren Salate sich durch einen kräftigeren und bitteren Geschmack auszeichnen. Sie sind zudem reicher an Vitaminen und Mineralstoffen. Zu ihnen zählen Endivie, Chicorée und Radicchio. Vertreter der Lattich-Gruppe sind unter anderem Kopfsalat, Eisberg-, Batavia- und Romanasalat.

Neben dem Kopfsalat erfreut sich in Deutschland der Eisbergsalat – auch Eissalat genannt – größter Beliebtheit, obwohl er keinen ausgeprägten Eigengeschmack hat. Dafür bleibt er auch mit Dressing lange knackig und frisch. „Ein naher Verwandter des Eissalats ist der rot-grün gefärbte Batavia. Das Aroma ist kräftiger als beim Kopfsalat, die Blätter sind knackig und bleiben länger frisch“, teilt der Verbraucherinformationsdienst mit.

Lollo Rosso und Lollo Biancobilden bilden keinen Kopf sondern eine Rosette. Da ihre Blätter rötlich oder gelbgrünlich gefärbt und stark gekraust sind, eignen sie sich auch zum Dekorieren von anderen Speisen. Ihr Geschmack zeichnet sich durch ein feines Nussaroma mit einer herben Note aus. „Endivie und Radicchio gehören zur Zicchoriengruppe und haben einen bitteren Geschmack. Sie sind ideal für Mischsalate“, berichtet der Informationsdienst auf seiner Internetseite. (ag)

Bild: I-vista / pixelio.de