Ob rot oder grün – Gesunde Paprika sind ideale Vitamin-C-Spender

Egal ob rot, grün oder gelb: Paprika ist gesund und zählt zu den Vitamin-C-reichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Mit dem Gemüse kann man seine Abwehrkräfte in der Winterzeit stärken. (Bild: fredograf/fotolia.com)
Alfred Domke
Leckere Paprika: Reich an Vitamin C und Mineralstoffen
Die kalte Jahreszeit hat begonnen. Gerade jetzt ist es wichtig, sich mit Vitamin C vor Erkältungskrankheiten zu schützen. Um das Immunsystem zu stärken, benötigen wir jedoch nicht extra Pülverchen oder Pillen. Manche Gemüsesorten sind nämlich wahre Vitamin-C-Bomben, beispielsweise Paprika.

Mit Lebensmitteln Abwehrkräfte stärken
Laut einer aktuellen Meldung des Verbraucherinformationsdienst aid greifen immer mehr Menschen zu Nahrungsergänzungsmitteln in Form von Kapseln, Tabletten oder Pulver. „Dabei liegen Vitamine und Mineralstoffe mit einem Anteil von 70 Prozent an allen verkauften Verpackungen an erster Stelle“, so der aid. Bei den Vitaminen liegt Vitamin C mit einem Absatz von 22,8 Mio. Packungen weit vorne. Doch eigentlich sind solche Mittel nicht notwendig: Gesundheitsexperten zufolge ist es wesentlich vernünftiger, mit Lebensmitteln die Abwehrkräfte zu stärken.

Egal ob rot, grün oder gelb: Paprika ist gesund und zählt zu den Vitamin-C-reichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Mit dem Gemüse kann man seine Abwehrkräfte in der Winterzeit stärken. (Bild: fredograf/fotolia.com)
Egal ob rot, grün oder gelb: Paprika ist gesund und zählt zu den Vitamin-C-reichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Mit dem Gemüse kann man seine Abwehrkräfte in der Winterzeit stärken. (Bild: fredograf/fotolia.com)

Vitamin-C-Bedarf in der Winterzeit
Wer die Vielfalt der Lebensmittel nutzt, kann seinen Nährstoffbedarf in der Regel mit herkömmlichen Nahrungsmitteln decken. Um etwa seine Vitamin-C-Zufuhr im Winter zu gewährleisten, bieten sich verschiedene Gemüsesorten, wie etwa Paprika an.

Egal ob rot, grün oder gelb: Paprika ist gesund und zählt zu den Vitamin-C-reichsten Nahrungsmitteln überhaupt. Mit etwa 140 Milligramm liegt der Gehalt deutlich über dem einer Orange mit 48 Milligramm. Daneben sind in den Schoten auch Beta-Carotin, Folsäure, Kalium, Magnesium, Eisen und Kalzium zu finden, wie der Verbraucherinformationsdienst aid in einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa erläutert.

Eine halbe Paprika am Tag reicht
Auch die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) hatte in der Vergangenheit erklärt, es sei besser, den Bedarf an Vitamin C über die Nahrung zu decken. Das funktioniere auch im Winter ganz gut. So reicht etwa eine halbe Paprika aus, um den täglichen Bedarf zu decken. Allgemein empfiehlt es sich, zu wissen, welche Lebensmittel die meisten Nährstoffe enthalten.

Nicht im Kühlschrank aufbewahren
Laut aid gibt die Farbe der Schoten Aufschluss über ihren Geschmack. Während grüne Paprika unreif sind und einen herben Geschmack haben, haben ausgereifte gelbe und rote Paprika demnach deutlich mehr Aroma und schmecken süßlich.

Am besten wird Paprika roh oder mit etwas Öl gegessen, damit der Körper so viel enthaltene Vitamine wie möglich verwerten kann. Man kann Paprika bekömmlicher machen, indem man die äußere Haut entfernt. Die Schote kommt dafür bei 220 Grad in den Backofen, bis die Haut braun wird und Blasen wirft. Anschließend lässt man sie kurz unter einem feuchten Tuch schwitzen, bis sich die Haut leicht abziehen lässt.

Im Handel sind neben der bekannten Gemüsepaprika auch Spitzpaprika oder die dünnwandige türkische Gemüsepaprika zu kaufen. Man sollte Paprika nicht in den Kühlschrank packen, sondern das Gemüse an einem kühlen Ort aufbewahren. Geeignet sind zum Beispiel die Speisekammer oder der Küchenschrank ohne direktes Sonnenlicht. (ad)

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