Offenbar aus Angst: Mann flieht vor Operation aus Klinikum

Fabian Peters
Hinweise erbeten: Verletzter Mann vor Operation aus Krankenhaus entflohen
Ein 55-jähriger Mann ist offenbar aus Angst vor einer bevorstehenden Operation aus einer Klinik in Köln geflohen. Seinen Ärzten zufolge besteht für ihn eine erhebliche Gefahr. Personen, die Hinweise auf seinen Verbleib haben, werden dringend gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

Hinweise auf entflohenen Patienten erbeten
Ein 55 Jahre alter Mann ist offenbar aus Angst vor einer anstehenden Operation aus einem Kölner Krankenhaus entflohen. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa teilte die Polizei mit, dass der Patient die Klinik am Montagvormittag in unbekannte Richtung verlassen habe. Den Angaben zufolge trage er eine Halskrause. Das Abnehmen der Krause könnte laut seinen Ärzten schwere bis lebensgefährliche Schäden zur Folge haben. Die Bevölkerung wurde um Hinweise zu dem Vermissten gebeten, der nach einem Unfall Anfang des Monats in die Klinik eingeliefert worden war.

Offenbar aus Angst vor einer bevorstehenden Operation ist ein 55-Jähriger Patient aus einem Kölner Krankenhaus geflohen. Um Mithilfe bei der Suche wird gebeten. (Bild: fabiomax/fotolia.com)
Offenbar aus Angst vor einer bevorstehenden Operation ist ein 55-jähriger Patient aus einem Kölner Krankenhaus geflohen. Um Mithilfe bei der Suche wird gebeten. (Bild: fabiomax/fotolia.com)

Viele Menschen haben Angst vor ärztlicher Behandlung
Es ist gar nicht so selten, dass Menschen ängstlich reagieren, wenn ärztliche Behandlungen anstehen. Sowohl bei Kindern als auch Erwachsenen können sich dann körperliche Symptome wie zitternde Hände und Beine, Übelkeit und Erbrechen, Schweißausbrüche, Herzrasen oder eine Panikattacke einstellen. Im Sommer war über einen frisch operierten Patienten im thüringischen Gotha berichtet worden, der nach der OP aus der Klinik floh und dann wieder zurückkehrte. Auch er fürchtete sich offenbar vor der weiteren Behandlung. (ad)