Potenzstörungen: Ein wenig Wein und Sport schützen vor Impotenz

Sport kann bei Impotenz Wunder wirken. Bild: Syda Productions - fotolia
Sebastian
Neue Studie: Wein und Sport zum Schutz vor Impotenz
Auch wenn Männer nicht gerne darüber reden: Immer mehr von ihnen leiden an sexuellen Funktionsstörungen. Das Problem der Impotenz ist deutlich stärker verbreitet, als man annehmen würde. Einer neuen Studie zufolge könnte es Betroffenen helfen, regelmäßig Rotwein zu trinken. Darin sind Stoffe enthalten, die die Potenz schützen sollen.
Impotenz ist weit verbreitet
Auch wenn Männer im Allgemeinen nicht gern über sexuelle Funktionsstörungen sprechen, hat sich das Problem der Impotenz in den vergangenen Jahren Gesundheitsexperten zufolge weiter verbreitet als man annehmen würde. Erektionsstörungen bei Männern sind keine Seltenheit. Häufigste Ursache sind Stress und seelische Leiden. In medizinischen Fachkreisen wird Impotenz „erektile Dysfunktion“ genannt. Damit es gar nicht soweit kommt, könnte es helfen, wenn Männer bestimmte Lebensmittel konsumieren und regelmäßig Sport treiben. Das haben Wissenschaftler aus Großbritannien nun herausgefunden.

Sport kann bei Impotenz Wunder wirken. Bild: Syda Productions - fotolia
Sport kann bei Impotenz Wunder wirken. Bild: Syda Productions – fotolia

Bestimmte Ernährung und Sport gegen Erektionsstörungen
Wie die Forscher um Aedin Cassidy von der „University of East Anglia“ im Fachmagazin „American Journal of Clinical Nutrition“ berichten, haben sie festgestellt, dass der Konsum von Nahrungsmitteln, die reich an Flavonoiden sind, nicht nur gut für die Gesundheit ist, sondern auch für das Liebesleben. Das Wissenschaftlerteam hatte für die Studie rund 50.000 US-amerikanische Männer über mehrere Jahre beobachtet. Etwa ein Drittel von ihnen entwickelte eine ernst zu nehmende Erektionsstörung. Als die Forscher die Ernährungsweise der Probanden verglichen, um herauszufinden, was den Unterschied machte, stellten sie fest, dass die Männer, die mehrmals in der Woche Nahrungsmittel zu sich nahmen, die reich an bestimmten Flavonoiden sind, um zehn Prozent weniger häufig an Erektionsstörungen litten. Bei denjenigen, die darüber hinaus auch noch regelmäßig Sport trieben, war das Risiko sogar um 21 Prozent geringer.

Gesunde sekundäre Pflanzenstoffe
Die Wissenschaftler schlussfolgerten daraus, dass Flavonoide, die etwa in Zitrusfrüchten und roten Beeren enthalten sind, gegen Erektionsstörungen helfen können. Dass diese gesunden sekundären Pflanzenstoffe den Körper schützen, ist schon länger bekannt. Frühere Untersuchungen zeigten, dass Flavonoide, die auch in dunkler Schokolade enthalten sind, dazu beitragen können, das Herzinfarkt– und Schlaganfall-Risiko zu senken. Außerdem wirken sie entzündungshemmend, schützen den Körper vor schädlichen Radikalen und helfen dabei, das Immunsystem zu stärken. Offenbar können die Stoffe, die vor allem in Heidelbeeren, Rotwein, Äpfeln und Zitrusfrüchten vorkommen, auch dazu beitragen, die „Manneskraft“ zu bewahren. Wirkungsvoll sind auch Hausmittel bei Impotenz. (ad)

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