Radonwärmetherapie: Krankheiten natürlich begegnen

Heilpraxisnet

Heilklima als Naturheilkunde-Alternative zur schulmedizinischen Medikation

27.04.2012

Etwa 22 Millionen Menschen leiden allein in Deutschland und Österreich unter chronischen Schmerzen. Auch Erkrankungen der Atemwege oder Hautkrankheiten nehmen zu. Bei vielen Krankheitsbildern lindern Medikamente zwar vorübergehend die Beschwerden, bringen aber oft auch unerwünschte Nebenwirkungen mit sich. Was viele jedoch nicht wissen: Mit der Radonwärmetherapie steht eine wirkungsvolle Alternative bereit. Zahlreiche Studien bestätigen ihre schmerzlindernden, entzündungshemmenden und immunstabilisierenden Effekte. Viele Patienten berichten über geringeren Medikamentenbedarf, spürbar weniger Schmerzen bis hin zur Beschwerdefreiheit über viele Monate sowie deutlich mehr Lebensqualität. Die Erfolge der Radonwärmetherapie beruhen auf der Kombination aus sanfter Hyperthermie – einer natürlichen Überwärmung der Körpertemperatur – und gleichzeitiger Aufnahme von Radon über Haut und Lunge. Denn erst im Zusammenspiel entfaltet sich der optimale therapeutische Nutzen dieser drei Wirkfaktoren auf den Organismus.

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Was bewirkt Radon im Körper?
Radon setzt im Körper milde Alphastrahlen frei, die Zellreparaturmechanismen anregen und heilungsfördernde sowie entzündungshemmende Botenstoffe aktivieren. Diese tragen wiederum nachweislich zur lang anhaltenden Linderung von Schmerzzuständen und vielen anderen Beschwerden bei. Zudem erhöht sich durch Radon die Produktion von Radikalfängern, die bei rheumatischen Prozessen eine wichtige Rolle spielen. Nicht zuletzt kommt es zu einer verstärkten Ausschüttung der als Glückshormone bekannten Endorphine und einer generell positiven Beeinflussung des Serotoninstoffwechsels. Diese positiven Wirkungen des Radons verstärken sich durch den sogenannten Hyperthermie-Effekt.

Verstärkung der heilsamen Effekte durch Hyperthermie
Temperaturen zwischen 37,5 und 41,5 Grad und hohe Luftfeuchtigkeit über 70 Prozent bewirken eine leichte Überwärmung des Körpers. Als Reaktion versucht er durch Schwitzen, Verdunstungskälte zu erzeugen und damit die Haut zu kühlen. Ist die Umgebungsluft jedoch mit Feuchtigkeit gesättigt, kann der Schweiß nicht verdunsten und die Körperkerntemperatur steigt auf Werte bis 38,5 Grad. Experten sprechen hier von moderater Hyperthermie oder einem erwünschten therapeutischen Fieber. Langjährige Erfahrungen zeigen, dass allein diese milde Hyperthermie zu einer Entspannung schmerzgeplagter Muskeln führt und immunstabilisierend wirkt. Darüber hinaus erhöht sich im leicht überwärmten Zustand die Aufnahmefähigkeit des Organismus für das Naturheilmittel Radon. Der Hyperthermie-Effekt als wesentliches Element der Radonwärmetherapie hat damit einerseits einen eigenen therapeutischen Nutzen und erhöht anderseits die Radonaufnahme und -verteilung im Körper. Hier liegt auch das zentrale Unterscheidungsmerkmal zur Radontherapie, bei welcher der Wärme-Aspekt nicht gegeben ist.

Übernahme durch die Krankenkassen
Die Radonwärmetherapie eignet sich vor allem zur Behandlung von Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises, des Bewegungsapparates, der Atemwege und der Haut. Sie zeigt sogar bei vielen Krankheitsbildern nachhaltige positive Wirkungen, bei denen schulmedizinische Medikation an ihre Grenzen stößt und nicht mehr greift. Krankenkassen übernehmen daher oft etwa 90 Prozent der Therapiekosten.