Rat: Bei Liebeskummer besser nicht herumwälzen

Fabian Peters
Schlafstörungen und innerer Unruhe mit Aktivität begegnen
Liebeskummer durchlebt wohl nahezu jeder mindestens ein Mal in seinem Leben. Gerade nachts, wenn alles still ist und der Körper zur Ruhe kommt, leiden viele Betroffene besonders stark. Die Gedanken beginnen zu kreisen und oft sorgen Grübeleien und innere Unruhe für Schlafstörungen. Doch statt sich tatenlos herum zu wälzen, sollten Betroffene besser aufstehen und aktiv werden.

Liebeskummer kann zu seelischen und körperlichen Beschwerden führen
Ganz gleich ob sich der Partner gerade getrennt hat oder die eigenen Gefühle nicht erwidert werden: Liebeskummer ist schmerzhaft und kann sowohl zu seelischen als auch körperlichen Beschwerden führen. Das Herz fühlt sich schwer oder wie „zerrissen“ an, häufig treten Übelkeit, Bauchschmerzen und depressive Verstimmungen auf. Gerade nachts kommt es zu Grübeleien, die einem den Schlaf rauben und für heftige innere Unruhe sorgen können. Doch in diesem Fall sollten sich Betroffene nicht tatenlos von einer Seite zur anderen wälzen. Denn dadurch verstärken sich die Schlafstörungen meist sogar noch.

Liebeskummer bringt oft Schlafprobleme mit sich. (Bild: Jonas Glaubitz/fotolia.com)
Liebeskummer bringt oft Schlafprobleme mit sich. (Bild: Jonas Glaubitz/fotolia.com)

Aktivität sorgt für freien Kopf und besseren Schlaf
Stattdessen sei es besser, auch nachts aktiv zu sein, so der Wiener Paartherapeut Dominik Borde im Gespräch mit der Nachrichtenagentur „dpa“. „Lieber nicht liegenbleiben, sondern aufstehen und irgendwas erledigen“, rät er. Welcher Aktivität nachgegangen wird, sei dabei nicht wichtig – vielmehr sollte am besten etwas getan werden, dass hinterher für Zufriedenheit sorgt. Die Aktivität könne dem Liebeskummer-Patienten helfen, den Kopf etwas frei zu bekommen und danach weiterzuschlafen. „Das kann die Steuererklärung sein oder auch das Bad zu putzen“, sagt Dominik Borde.

Bachblüten als natürliches Hausmittel bei Liebeskummer
Eine gute Unterstürzung bei der Verarbeitung von Liebeskummer bietet auch die Bachblütentherapie. Als „Trostblüte“ gilt vor allem „Star of Bethlehem“ (Doldiger Milchstern), welche dabei helfen kann, ein vergangenes Trauma zu überwinden und in ein unbeschwertes Leben zurückzukehren. Ebenso bietet sich bei ständig kreisenden Gedanken und Grübeleien „White Chestnut“ (Rosskastanie) an, um sich wieder auf andere Dinge zu konzentrieren und innere Ruhe zu finden. (nr)