Rotwein und Schokolade, die neuen Krebskiller?

Heilpraxisnet

Rotwein und dunkle Schokoladen sollen laut einer Studie regelrechte "Krebszellen-Killer" sein

Laut einer Studie der Angiogenesis Foundation sollen entsprechend neuen Forschungsergebnissen Rotwein, Schokolade, Heildelbeeren, Knoblauch, Soja und bestimmte Kräutertees die Eigenschaft besitzen, gegen Krebszellen aktiv vorzugehen. Auf einer Konferenz in Long Beach sagte der Wissenschaftler William W. Li, Präsident und medizinischer Direktor, The Angiogenesis Foundation Cambridge, Massachusetts, USA: "Wir bewerten Lebensmittel nach ihrer Fähigkeit, Krebs zu bekämpfen" und "Unser Essen ist unsere drei Mal tägliche Chemotherapie."

Obst und Gemüse können zur Reduktion des Krebsrisikos beitragen, dafür werden neueren Studien zufolge vor allem die sekundären Pflanzenstoffe verantwortlich gemacht, eine Gruppe von chemisch ganz unterschiedlichen Substanzen, die dem Obst und Gemüse ihre leuchtenden Farben geben.

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Die Angiogenesis Foundation aus Massachusetts hat Nahrungsmittelsorten ermittelt, dessen chemische Substanzen die Blutversorgung von Tumoren geradezu abschnitt. Als exemplarisches Beispiel nannte der Wissenschaftler Li eine Studie der Harvard Medical School. In einer Testreihe hatten männliche Probanden mehrmals pro Woche gegarte Tomaten gegessen. 30 bis 50 Prozent der Männer litten dann weniger unter Prostatakrebs.

Derzeit würde geradezu eine "medizinische Revolution" statt finden, resümiert Li. "Wenn wir Recht haben, dann wird das Auswirkungen auf Verbraucherfortbildung, Lebensmittelherstellung, die Volksgesundheit und sogar auf die Versicherungen haben."

In einer Testreihe verglichen die US-Forscher Wirkungsweisen zugelassener Medikamente mit natürlichen Nahrungsmitteln wie Petersilie, Weintrauben, Beeren, Soja und weiteren Lebensmitteln. Dabei stellten die Wissenschaftler fest, dass die Lebensmittel etwa genauso gut gegen Krebs halfen, oder sogar noch besser. Li geht sogar noch einen Schritt weiter in seinem Vortrag: "Für viele Menschen kann die ernährungsmässige Behandlung von Krebs die einzige Lösung sein, denn nicht jeder kann sich Krebsmedikamente leisten."

Die Schulmedizin erkennt nach und nach die Wirkung und Heilkraft natürlicher Substanzen. Die Naturheilkunde weist seit Jahrzehnten auf diese Zusammenhänge hin. Nun scheint sich die Schulmedizin in wissenschaftlichen Studien von den Wirkungskräften der Natur zu überzeugen. (Sb, 11.02.2010)