Rückgang der Säuglingssterblichkeit

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Rückgang der Säuglingssterblichkeit in Sachsen.

In dem Bundesland Sachsen ist ein leichter Rückgang der Säuglingssterbefälle zu verzeichnen, wie das Statistische Landesamt mitteilte. Insgesamt starben 84 Säuglinge. Die Quote sank statistisch in dem Bundesland von 2,6 auf 2,5 von je 1000 Geburten.

Nach Angaben des Statistischen Landesamtes Sachsen ist die Säuglingssterblichkeit im letzten Jahr leicht zurückgegangen. Im Jahr 2009 starben insgesamt 84 Säuglinge, das sind sechs Todesfälle weniger als 2008, wie das Landesamt am Montag mitteilte. Auf 1000 Neugeborene wurden 2,5 Todesfälle verzeichnet. Ein Jahr zuvor lag die Quote etwas höher bei 2,6. Rund die Hälfte (41) der Neugeborenen Säuglinge, die nach der Geburt verstarben, war mit einem Geburtsgewicht von unter 2500 Gramm auf die Welt gekommen. 22 Kinder hatten ein Gewicht von weniger als 1000 Gramm. 4 gestorbene Säuglinge wogen über 4000 Gramm.

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Mehr Jungen als Mädchen betroffen
Unter den 84 Todesfällen waren 55 Jungen und 29 Mädchen, die im ersten Jahr nach der Geburt verstarben. Innerhalb der ersten 24 Stunden starben 24 Neugeborene. Das ist ein Anteil von 29 Prozent aller Sterbefälle.

Häufigste Todesursachen bei Neugeborenen
Am häufigsten verstarben die Säuglinge (37 Fälle) aufgrund von „bestimmten Zuständen“ die ihren Ursprung in der Perinatalperiode hatten. Die Perinatalperiode ist der Zeitraum zwischen der 24 Schwangerschaftswoche und dem siebten Tag nach der Entbindung. Bestimmte Zustände, die ihren Ursprung in der Perinatalperiode haben sind zum Beispiel: Geburtstrauma, Krankheiten des Atmungs- und Herz-Kreislaufsystems , Infekte die während der Schwangerschaft auftraten sowie Störungen im Zusammenhang mit der Schwangerschaftsdauer und dem fetalen Wachstum. Am plötzlichen Kindstod verstarben im letzten Jahr in Sachsen 11 Kinder. Seit den 80er Jahren ist die Sterberate bei Säuglingen bundesweit um rund 50 bis 60 Prozent gesunken. (sb, 11.10.2010)