Rückrufaktion: Drogeriekette dm ruft wieder mal Stollenkonfekt zurück

Alfred Domke
Drogeriekette dm startet erneut Rückruf für Stollenkonfekt
Die Drogeriemarktkette dm hat erneut einen Rückruf für einen Teil ihres Sortiments „Bio-Stollenkonfekt mit Marzipan“ gestartet. Die betroffene Ware enthalte Haselnüsse, auf die auf der Verpackung nicht hingewiesen werde. Erst vor wenigen Wochen war ein ähnlicher Rückruf bekannt gegeben worden.

Rückruf für Stollenkonfekt mit Marzipan
Die Drogeriemarktkette dm ruft schon wieder einen Teil ihres Sortiments „Bio-Stollenkonfekt mit Marzipan“ zurück. „Der Artikel enthält das Allergen Haselnuss, das bei Allergikern gesundheitliche Probleme hervorrufen kann“, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung. Betroffen ist der Artikel „dmBio Stollenkonfekt 140 g“ mit dem Mindesthaltbarkeitsdatum (MHD) 08.06.2017.

Die Drogeriemarktkette dm ruft erneut einen Teil ihres Sortiments „Bio-Stollenkonfekt mit Marzipan“ zurück. In der betroffenen Ware könnten Haselnüsse enthalten sein, die nicht auf der Verpackung angegeben sind. (Bild: Thomas Francois/fotolia.com)

Enthaltene Haselnüsse nicht auf Verpackung angegeben
Nach Unternehmensangaben wurde bei Kontrollen des Produkts „dmBio Stollenkonfekt 140 g“ festgestellt, dass versehentlich „dmBio feine Vanillemonde“ verpackt wurden. Diese enthalten allerdings das Allergen Haselnuss, auf das auf der Produktverpackung des „dmBio Stollenkonfekts 140 g“ nicht hingewiesen wird. Für Nicht-Allergiker sei die Ware unbedenklich verzehrbar.

Gesundheitliche Risiken vermeiden
Personen, die an einer Nahrungsmittelallergie leiden, sind besonders auf die korrekte Kennzeichnung der Inhaltsstoffe von Lebensmitteln angewiesen, um gesundheitliche Risiken durch die versehentliche Einnahme der Allergene zu vermeiden.

Mehr zum Thema:

Insbesondere Nussallergien sind eine große Belastung. Neben Beschwerden wie Bauchschmerzen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen droht schlimmstenfalls auch ein anaphylaktischer Schock mit akutem Kreislaufversagen.

Ähnlicher Rückruf im Oktober
Kunden werden gebeten, die betroffenen Produkte – egal, ob ungeöffnet oder bereits angebrochen – an die Verkaufsstelle zurückzubringen. Der Kaufpreis werde erstattet.

Erst Ende Oktober hatte die Kette eine andere Charge des gleichen Produkts zurückgerufen. Damals waren versehentlich Dinkelsterne verpackt worden, die Haselnüsse enthielten, die nicht auf der Verpackung angegeben waren. (ad)