Rückrufaktion für Mars-Milchgetränke

Heilpraxisnet

Bakterien-Belastung: Rückruf von Mars-Milchgetränken

20.08.2014

Das Unternehmen Mars hat eine Rückrufaktion für verschiedene Milchgetränke gestartet. Flaschen der Marken Mars Milk, Bounty Drink, Snickers Shake und Milky Way Milk könnten mit Bakterien belastet sein, die eine Lebensmittelvergiftung auslösen können.

Konsumenten hatten über Übelkeit und Durchfall geklagt
Das Unternehmen Mars, das in Deutschland vor allem für seine Schokoriegel bekannt ist, ruft verschiedene Milchgetränke zurück, in denen Bakterien auftreten könnten, die eine Lebensmittelvergiftung auslösen können. Presseberichten zufolge war die Bakterienbelastung nach Unternehmensangaben in Großbritannien festgestellt worden, nachdem Konsumenten über Übelkeit und Durchfall geklagt hatten. In verschiedenen europäischen Ländern werden die Milchgetränke aus deutscher Abfüllung demnach bereits seit letzter Woche zurückgerufen.

Produkte werden auch in Deutschland zurückgerufen
Nun ruft der US-Schokoladenkonzern Mars die Produkte auch in Deutschland wegen der möglichen Bakterien-Belastung zurück. Wie das Portal lebensmittelwarnung.de am Dienstag mitteilte, seien die 350-Milliliter-Flaschen Mars Milk, Bounty Drink, Snickers Shake und Milky Way Milk mit Mindesthaltbarkeitsdatum zwischen dem 19. Dezember 2014 und 11. April 2015, betroffen. Wenn Verbraucher diese Produkte mit Sportverschluss gekauft haben, sollen sie diese nicht trinken und sich für weitere Informationen an das „Consumer Care Team“ des Unternehmens wenden.

Lebensmittelvergiftungen möglich
Hergestellt wurden die Getränke in den Milchwerken Mittelelbe in Stendal in Sachsen-Anhalt, die zur Unternehmensgruppe Krüger gehören. Dort waren auch Mars-Milchgetränke hergestellt worden, welche am Sonntag ebenfalls wegen möglicher Bakterien in Frankreich zurückgerufen wurden. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur AFP hatte Mars mitgeteilt, in den Getränken könne ein Bakterium namens Bacillus Subtilis, auch Heubazillen genannt, vorhanden sein, das unter Umständen Lebensmittelvergiftungen auslösen beziehungsweise zu Erbrechen und Durchfall führen kann. (ad)

Bild: sigrid rossmann / pixelio.de