Schweinegrippe: Neue Grippe oder Neue Influenza

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Aktuelles zur Schweinegrippe: Neue Grippe oder Neue Influenza

Die Panik in Bezug auf die Schweinegrippe hat sich nocheinmal verschärft. Dazu ist es wichtig, einen klaren Blick zu behalten und die Fakten herauszustellen. Ein Beispiel, dass immer wieder angeführt wird, ist Mexiko. Hier soll die Schweinegrippe geradezu gewütet haben. Schauen wir uns die Zahlen an: Mexiko hat ca. 109 Millionen Einwohner. 328 Tote wurden hier gemeldet, seit den ersten Nachweisen der Schweinegrippe ab April 2009.

Bis Mitte Oktober wurden 40.800 Erkrankte gezählt und Mexikos Präsident Felipe Calderon verkündete, dass die Todesrate sich aktuell auf 0.61 % gesenkt hätte. Im Vergleich: Deutschland hat ca. 82,6 Millionen Einwohner. Es gibt bisher sechs Todesfälle. Das Bundesgesundheitsministerium berichtet aktuell in Deutschland über knapp 30 000 Erkrankte. Weltweit sind 6021 Menschen bisher an A/H1N1 gestorben.

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Da fragt man sich, wo die Gefährdung durch die Schweinegrippe liegt, wenn man von Experten wie dem Berliner Virologen Detlev H. Krüger liest: „Im Schnitt sterben in Deutschland pro Jahr bis zu 20.000 Menschen an der "normalen" jährlichen Grippe.“ Auf diese Frage geht das Bundesgesundheitsministerium auf seiner Internetpräsenz ein:

„Was ist nun die Gefährlichkeit der Schweinegrippe? Noch hat nirgendwo auf der Welt die zweite Welle begonnen, von der Experten befürchten, dass sie schlimmer verlaufen könnte, als wir es bisher sehen. Mit mehr schweren Erkrankungen und mehr Todesfällen. Allein die Tatsache, dass die Schweinegrippe bisher im Frühjahr/Sommer stattgefunden hat, zu einer Zeit, in der wir sonst keine Grippe kennen, gibt Anlass zur Beunruhigung. Würde man erst dann mit Vorbereitungen von Gegenmaßnahmen beginnen, wenn diese zweite Welle bereits da ist, wäre es für viele zu spät.“

Da ist die Frage, ob die Impfungen uns vor dieser zweiten Welle beschützen und ob dann die erste Welle, die jetzt gerade ihr Hoch erfährt, eigentlich „ungefährlich“ ist….

Als Hintergrund muss man sagen, daß ca. 90 % der Erkrankten unter 65 sind. Das Alter der meisten Erkrankten liegt, laut Seismoblog, zwischen 15- 59 Jahren. Aber das Risiko zu sterben ist wohl bei den über 65jährigen am höchsten. Ca. 30 % derer die schwer Erkrankten, hatten Vorerkrankungen der Lunge.

Daraus schlußfolgern Experten wie das Robert- Koch- Institut, dass evtl. ältere Menschen in ihrem Leben mehr Kontakt mit Grippeviren gehabt haben und so weniger erkranken, da ihr Immunsystem lernfähiger sei. Dass Gruppen wie Schwangere, Babys, Immungeschwächte, chronisch Kranke, Übergewichtige, etc. schneller und schwerer erkranken ist nachvollziehbar.

Der Virenexperte Alexander Kekulé wies auf MDR Info darauf hin, dass das Virus in seltenen Fällen tiefe Lungenbereiche befalle und so auch bei Menschen ohne Vorerkankung schwer bis tödlich verlaufen könne. Hier sollen nach Angaben eines Artikels von Rob Stein von der Washington Post auf CBS News und Telepolis vor allem Frauen betroffen sein. Auch gibt es an den Impfungen und Impfstoffen mit ihren Wirkverstärkern, reichlich Kritik, wegen der Nebenwirkungen der Zusatzstoffe.

Alexander Kekulé plädierte hier dafür, daß Kinder unter sechs Jahren wegen der Nebenwirkungen der Impfstoffe nicht geimpft werden. Zu diesem Thema berichtete die schwedische Zeitung Expressen am 21. Oktober 2009, daß sich 190 schwedische Krankenschwestern bei der nationalen Gesundheitsbehörde wegen schwerer Krankheitssymptome nach der Schweinegrippeimpfung gemeldet hatten. (02.11.2009)