Schweinegrippenimpfung: Erste Regressforderungen?

Heilpraxisnet

Schweinegrippenimpfung: Erste Regressforderungen nach Impffolgen? Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts zufolge sind in den Kalenderwochen 44 bis 53 in Deutschland 1377 Menschen mit unerwünschten Reaktionen nach der Impfung gegen das Schweinegrippen-Virus H1/N1 verzeichnet worden. Geimpfte im Rahmen der Schweinegrippe stellen nun Anträge auf Entschädigungszahlungen beim Gesundheitsministerium Nordrhein- Westfalen.

Angaben des Paul-Ehrlich-Instituts zufolge sind in den Kalenderwochen 44 bis 53 in Deutschland 1377 Menschen mit unerwünschten Reaktionen nach der Impfung gegen das Schweinegrippen-Virus H1/N1 verzeichnet worden. Geimpfte im Rahmen der Schweinegrippe stellen nun Anträge auf Entschädigungszahlungen beim Gesundheitsministerium Nordrhein- Westfalen.

Laut dem Gesundheitsministerium haben sich ca. 1 Million in Nordrhein- Westfalen impfen lassen. Die Betroffenen mit vermeintlichen unerwünschten Impfreaktionen sollen hauptsächlich über Hauterkrankungen, Fieber, Kopfschmerzen, Schüttelfrost, Übelkeit, Ermüdung und Schwindelgefühl klagen. Mindestens vier von ihnen sollen Anträge auf Entschädigungszahlungen gestellt haben, da die Landesregierung von Nordrhein- Westfalen die Impfung gegen H1/N1 offiziell empfohlen hatte. Nun überprüft der Kommunalverband mit Experten, ob Erkrankungen durch die Impfungen hervorgerufen wurden.

Wenn das Ergebnis positiv für die Betroffenen ausfällt, so muss das Land Nordrhein- Westfalen zahlen und nicht der Hersteller des Mittels, da dies im deutschen Infektionsschutzgesetz in Paragraph 60 gesetzlich so geregelt ist. Hier geht es dann um die Kosten für die Behandlung möglicher Impfschäden und eventuelle Rentenansprüche.

Mehr zum Thema:

Das bedeutet, dass neben der Strafanzeige und dem Strafantrag gegen die Ständige Impfkomission (STIKO) am Robert- Koch- Institut (RKI) am 14. Januar 2010 durch das Online- Magazin Life.Gen, wegen Körperverletzung, Mißhandlung von Schutzbefohlenen und Verstößen gegen das Arzneimittelgesetz nun weitere Konsequenzen im Umgang mit der Schweinegrippe drohen.

Auch die Vorwürfe gegen die Weltgesundheitsorgansisation WHO wegen ökonomischer Hintergründe in Bezug auf die Ausrufung einer Pandemie wegen H1/N1 sind noch nicht vollständig ausgeräumt. Hier scheint die Aufarbeitung der Umstände um die Schweinegrippe langsam stattzufinden und es ist zu hoffen, dass dies möglichst gründlich und transparent geschehen wird. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie, 03.03.2010)