Senioren sollten viele Sportarten ausprobieren

Heilpraxisnet

Viele nutzen den Ruhestand für (Wieder-)Einstieg in den Sport

08.04.2015

Sport ist gesund, denn durch regelmäßige Bewegung kann vielen Krankheiten vorgebeugt und auch die geistige Fitness gestärkt und verbessert werden. Doch gerade im Berufsalltag finden viele Menschen nicht ausreichend Zeit für regelmäßige Aktivität. Daher bietet häufig der Ruhestand eine gute Möglichkeit, um etwas für die Gesundheit zu tun. Bei der Suche nach der richtigen Sportart empfehlen sich für Neulinge vor allem Schnupperstunden und spezielle Angebote wie Zehnerkarten.

Rentner sollten kostenlose Probestunden nutzen
Wer in späteren Jahren mit dem Sport beginnen möchte, sollte bei der Auswahl der passenden Aktivität auf spezielle Kennenlern-Angebote der Vereine achten. „Man schaut sich am besten verschiedene Sachen an", so Ute Blessing-Kapelke aus dem Fachbereich "Sport der Generationen" beim Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“. Häufig könnten Interessierte an kostenlosen Schnupperstunden teilnehmen, um zu schauen, ob die jeweilige Sportart gefällt oder nicht, erklärt Blessing-Kapelke weiter.

Sport in jüngeren Jahren erleichtert die Auswahl
Neben dem würden viele Vereine alternativ zu einer Mitgliedschaft die Möglichkeit bieten, Zehnerkarten für bestimmte Angebote zu kaufen. Einfacher sei die Auswahl der richtigen Sportart für den Ruhestand, wenn die Person schon früher aktiv war: „Wer früher einmal Tennis gespielt hat, der weiß, ob ihm das Spaß macht und er damit wieder anfangen will", sagt Blessing-Kapelke. Doch Ein Einstieg in den Sport lohnt sich jedoch in jedem Alter, denn regelmäßige Aktivität stärkt sowohl die körperliche als auch die geistige Gesundheit und kann bei vielen typischen Alters-Beschwerden helfen.

Mit Krafttraining im Alter gegen Osteoporose vorgehen
Dementsprechend könne z.B. durch ausreichend Sport und Bewegung einer Osteoporosesowohl vorbeugt als auch entgegengewirkt werden, informiert der Deutsche Olympische Sportbund. Hier würde jedoch moderater Ausdauersport wie Walken oder Joggen nicht ausreichen, stattdessen sei ein „gezieltes und dosiertes Krafttraining“ notwendig, welches „starke Reize der Muskeln auf den Bereich der Lendenwirbelsäule und des Oberschenkhalsknochens ausübt“, so der DOSB. Mit diesem könne aber selbst im fortgeschrittenen Alter bereits nach einigen Wochen eine sukzessive Zunahme der Knochendichte beobachtet werden. (nr)

>Bild: Rainer Sturm / pixelio.de