Sonnenschutz am Strand beachten: Sand und Wasser reflektieren schädliche UV-Strahlung

Am Strand ist das Sonnenbrand-Risiko besonders groß, weil Wasser und heller Sand das Licht reflektieren und so für eine stärkere UV-Belastung sorgen. Die Mittagssonne sollte daher am besten gemieden werden. (Bild: Maridav/fotolia.com)
Alfred Domke
Haut im Urlaub vor Sonne schützen: Auch Sand reflektiert UV-Strahlung
Für manche Bundesbürger hat die Reisezeit schon begonnen, andere müssen sich noch etwas gedulden. Gesundheitsexperten weisen darauf hin, sich auch im Urlaub möglichst gut vor Sonnenbränden zu schützen. Am Strand und am Wasser ist man der Sonne besonders intensiv ausgesetzt.

Sonnenschutz sollte sich am UV-Index orientieren
Auch wenn es die vergangenen Tage in den meisten Regionen Deutschlands regnerisch und grau war, sind doch immer wieder Zeiten dabei, die man im Garten oder auf dem Balkon in der Sonne genießen kann. Trotz oft frischer Temperaturen sollte darauf geachtet werden, die Haut nicht zu sehr zu belasten. Beim Sonnenschutz sollte man sich immer am UV-Index orientieren, mahnt die Deutsche Krebshilfe in einer aktuellen Mitteilung. Dieser Index wird vom Bundesamt für Strahlenschutz in Zusammenarbeit mit dem Umweltbundesamt, dem Deutschen Wetterdienst und weiteren Institutionen erstellt. Er kann online tagesaktuell abgerufen werden. Jedem Wert sind hier Empfehlungen zum Sonnenschutz zugeordnet. Diejenigen, die sich im Urlaub an den Strand begeben, sollten auf weitere Dinge achten.

Am Strand ist das Sonnenbrand-Risiko besonders groß, weil Wasser und heller Sand das Licht reflektieren und so für eine stärkere UV-Belastung sorgen. Die Mittagssonne sollte daher am besten gemieden werden. (Bild: Maridav/fotolia.com)
Am Strand ist das Sonnenbrand-Risiko besonders groß, weil Wasser und heller Sand das Licht reflektieren und so für eine stärkere UV-Belastung sorgen. Die Mittagssonne sollte daher am besten gemieden werden. (Bild: Maridav/fotolia.com)

Am Strand und am Wasser ist die Sonnenbrand-Gefahr größer
Am Strand und am Wasser ist die Gefahr besonders groß, sich einen Sonnenbrand zu holen. Der Grund dafür ist, dass Wasser, aber auch heller Sand, das Licht reflektieren und so für eine stärkere UV-Belastung sorgen. Darauf hat der Berufsverband der Deutschen Dermatologen (BVDD) in einer Mitteilung der Nachrichtenagentur dpa hingewiesen. Wer den faden Beigeschmack eines unangenehmen Sonnenbrandes verhindern, aber trotzdem das schöne Wetter genießen will, sollte die pralle Mittagssonne meiden. Den Experten zufolge bekommt der Haut ein Aufenthalt im Freien – gerade am Wasser – besser am frühen Morgen oder am späten Nachmittag statt in der Zeit zwischen 11.00 und 14.00 Uhr.

Hausmittel gegen Sonnenbrände
Kommt es dennoch zu einem Sonnenbrand, sollten die betroffenen Hautstellen zunächst gut gekühlt werden. Helfen können unter anderem Hausmittel wie feuchte Umschläge. Quark, Joghurt, Aloe Vera oder Heilerde sind weitere altbewährte Hausmittel bei Sonnenbrand. Bei stärkeren Beschwerden werden vom Arzt in manchen Fällen cortisonhaltige Salben zur Linderung verschrieben. Man sollte auf jeden Fall einen Mediziner aufsuchen, wenn sich Blasen auf der Haut bilden, die Haut dunkelrot ist und Symptome wie Übelkeit und Erbrechen, Fieber, Schüttelfrost, Kopfschmerzen und Benommenheit auftreten. Solche Beschwerden können Anzeichen für einen Sonnenstich sein, der dringend ärztlich behandelt werden sollte. (ad)

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