Stress: Auslöser und Auswirkung
Wie entsteht Stress?
Stress ist für den Körper eine große Belastung und kann zu gesundheitlichen Schäden führen.
Deutschland im Stress – Auslöser und Auswirkung negativer Stressoren
Medizinisch ist Stress definiert als körperliche oder seelische Belastung des Organismus mit bestimmten Reizen, die Stressoren genannt werden. Diese Stressfaktoren können als Infektionen, Operationen, Verletzungen und Verbrennungen körperlicher oder aber psychischer Natur sein, etwa als Belastung durch Ärger, Angst und Leistungsdruck. Der Körper reagiert mit einer vermehrten Stimulation des Sympathikus mit erhöhter Ausschüttung von Katecholaminen (Adrenalin und Noradrenalin), auch „Stresshormone“ genannt. Als Folge kommt es zu einer Erhöhung von Blutdruck, Puls und Herzminutenvolumen.
Dieser Mechanismus ist ähnlich der Angst als entwicklungsgeschichtlich entstandene Schutzreaktion des Körpers zu verstehen, die den Betroffenen dazu befähigt, sämtliche körperliche Reserven zu mobilisieren, um einer bedrohlichen Situation durch Kampf oder Flucht („fight or flight“) zu entgehen. Heutzutage sind es jedoch nicht mehr die urzeitlichen Raubtiere, die eine Stressreaktion provozieren. Dennoch klagen 80 % der Deutschen über Stress.
Stressauslöser
In einer Erhebung im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK, F.A.Z. Institut 2009) wurden 1.014 Deutsche ab 14 Jahren nach häufigen Stressaulösern befragt. Dabei nahmen Beruf, Schule und Studium mit 43% den ersten Platz ein, gefolgt von finanziellen Sorgen (27%), Fahrten zur Hauptverkehrszeit (25%) sowie allgemeinen Konflikten (21%). Weiterhin wurden (vornehmlich von den weiblichen Befragten) Hausarbeit, Kindererziehung und die Betreuung von Angehörigen genannt. Eine weitere repräsentative Umfrage zum Thema Stress erhob als Spitzenreiter unter den Stressfaktoren gesundheitliche Probleme, finanzielle Sorgen, Umwelteinflüsse und Lärm sowie die Angst vor Krieg oder Terror (GesundheitPro.de 2008).
Auswirkungen von Stress
Negativ erlebter Stress (Distress) kann, je nach Dauer und Intensität, zu körperlichen und psychischen Problemen führen. Welche Symptome bei Stress erlebt werden, sollte eine Befragung der Krankenkasse DAK (DAK , „Vorsätze für 2008“ von 12/2007) beleuchten. Mit Abstand am Häufigsten wurden als Stresssymptom „Gereiztheit“ (67 %) erwähnt. Als weitere Symptome, von denen mehr als die Hälfte der Befragten geplagt werden, sind Konzentrationsstörungen oder Nervosität (58 %) und Verspannungen (54 %). Danach folgen Schlafstörungen, Lustlosigkeit und Kopfschmerzen, gesteigerte Aktivität, Verdauungsprobleme und Magenschmerzen u.a.m.
Wirken Stress verursachende Faktoren anhaltend auf den Menschen ein und wird der Stress zum Dauergast, kann dies zu funktionellen Entgleisungen wie chronischem Bluthochdruck, Magensaftüberproduktion und vegetativen Störungen führen. Folgekrankheiten können eine verminderte Durchblutung der Herzkranzgefäße, Magenschleimhautentzündung, Magengeschwüre aber auch Angststörungen und Depression sein bzw. bereits bestehende Grundleiden verstärken.
Wie der Mensch heute mit Stress umgeht, hängt entscheidend von seiner Persönlichkeit ab und wie er den auf ihn einwirkenden Stress beurteilt. Positiv erlebter Stress (Eustress) baut die Anspannung, Erregung und Kreativität auf, die für die Bewältigung schwieriger Aufgaben notwendig ist. Erfolgreich bewältigte Stresssituationen, z.B. eine bestandene Prüfung führen wiederum zu positiven Emotionen und stärken damit das Immunsystem. Während die Adrenalinausschüttung unter großer Herausforderung dem einen also zu Hochstimmung und Bestleistungen verhelfen kann, hemmt beim anderen ein zu starker Leistungsdruck die kreative Lösungsfindung. Letzteren Sachverhalt konnte der Neurobiologe Gerald Hüther von der Universität Göttingen mit bildgebenden Verfahren sichtbar machen.
Stressabbau
Neben Gesprächen mit Partnern, Freunden und Verwandten, Spaziergängen und Radfahren scheint Sport ein adäquates und beliebtes Mittel zum Stressabbau zu sein. In den bereits erwähnten Erhebungen (DAK 2007; TK 2009) rangierte Sport jeweils unter den ersten drei Plätzen bei der Frage nach bevorzugten Strategien zum Stressabbau. Aber Vorsicht: So sind Menschen, die exzessiv Sport betreiben manchmal von einer erhöhten Infektanfälligkeit geplagt, weil dem Körper keine ausreichenden Phasen der Regeneration zugestanden werden. Das wiederum stresst den Organismus und schwächt das Immunsystem. Hier gilt es, den jeweiligen Belastungsgrad durch angemessene Pausen auszugleichen, damit der Sport ein Stresserlebnis positiver Art bleibt. (Dipl.Päd. Jeanette Viñals Stein, Heilpraktikerin, 04.11.2009)
Was löst Stress aus?
Stressauslöser
In einer Erhebung im Auftrag der Techniker Krankenkasse (TK, F.A.Z. Institut 2009) wurden 1.014 Deutsche ab 14 Jahren nach häufigen Stressaulösern befragt. Dabei nahmen Beruf, Schule und Studium mit 43% den ersten Platz ein, gefolgt von finanziellen Sorgen (27%), Fahrten zur Hauptverkehrszeit (25%) sowie allgemeinen Konflikten (21%). Weiterhin wurden (vornehmlich von den weiblichen Befragten) Hausarbeit, Kindererziehung und die Betreuung von Angehörigen genannt. Eine weitere repräsentative Umfrage zum Thema Stress erhob als Spitzenreiter unter den Stressfaktoren gesundheitliche Probleme, finanzielle Sorgen, Umwelteinflüsse und Lärm sowie die Angst vor Krieg oder Terror (GesundheitPro.de 2008).
Auswirkungen von Stress
Negativ erlebter Stress (Distress) kann, je nach Dauer und Intensität, zu körperlichen und psychischen Problemen führen. Welche Symptome bei Stress erlebt werden, sollte eine Befragung der Krankenkasse DAK (DAK , „Vorsätze für 2008“ von 12/2007) beleuchten. Mit Abstand am Häufigsten wurden als Stresssymptom „Gereiztheit“ (67 %) erwähnt. Als weitere Symptome, von denen mehr als die Hälfte der Befragten geplagt werden, sind Konzentrationsstörungen oder Nervosität (58 %) und Verspannungen (54 %). Danach folgen Schlafstörungen, Lustlosigkeit und Kopfschmerzen, gesteigerte Aktivität, Verdauungsprobleme und Magenschmerzen u.a.m.
Wirken Stress verursachende Faktoren anhaltend auf den Menschen ein und wird der Stress zum Dauergast, kann dies zu funktionellen Entgleisungen wie chronischem Bluthochdruck, Magensaftüberproduktion und vegetativen Störungen führen. Folgekrankheiten können eine verminderte Durchblutung der Herzkranzgefäße, Magenschleimhautentzündung, Magengeschwüre aber auch Angststörungen und Depression sein bzw. bereits bestehende Grundleiden verstärken.
Wie der Mensch heute mit Stress umgeht, hängt entscheidend von seiner Persönlichkeit ab und wie er den auf ihn einwirkenden Stress beurteilt. Positiv erlebter Stress (Eustress) baut die Anspannung, Erregung und Kreativität auf, die für die Bewältigung schwieriger Aufgaben notwendig ist. Erfolgreich bewältigte Stresssituationen, z.B. eine bestandene Prüfung führen wiederum zu positiven Emotionen und stärken damit das Immunsystem. Während die Adrenalinausschüttung unter großer Herausforderung dem einen also zu Hochstimmung und Bestleistungen verhelfen kann, hemmt beim anderen ein zu starker Leistungsdruck die kreative Lösungsfindung. Letzteren Sachverhalt konnte der Neurobiologe Gerald Hüther von der Universität Göttingen mit bildgebenden Verfahren sichtbar machen.
Wie kann man Stress abbauen
Stressabbau
Neben Gesprächen mit Partnern, Freunden und Verwandten, Spaziergängen und Radfahren scheint Sport ein adäquates und beliebtes Mittel zum Stressabbau zu sein. In den bereits erwähnten Erhebungen (DAK 2007; TK 2009) rangierte Sport jeweils unter den ersten drei Plätzen bei der Frage nach bevorzugten Strategien zum Stressabbau. Aber Vorsicht: So sind Menschen, die exzessiv Sport betreiben manchmal von einer erhöhten Infektanfälligkeit geplagt, weil dem Körper keine ausreichenden Phasen der Regeneration zugestanden werden. Das wiederum stresst den Organismus und schwächt das Immunsystem. Hier gilt es, den jeweiligen Belastungsgrad durch angemessene Pausen auszugleichen, damit der Sport ein Stresserlebnis positiver Art bleibt. (Dipl.Päd. Jeanette Viñals Stein, Heilpraktikerin, 04.11.2009)