Studie: Durchschnittliche Penis-Größe bestimmt

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13,12 Zentimeter: Studie ermittelt „normale“ Größe für einen Penis

03.03.2015

Seit jeher stellen sich männliche Jugendliche und Erwachsene die Frage: „Ist er groß genug?“ Gemeint ist der Penis. Viele von ihnen entwickeln gar Komplexe, weil sie denken ihr Glied sei zu klein. Britische Forscher haben nun in einer Studie die „normale“ Größe des männlichen Glieds ermittelt.

13,12 Zentimeter Länge – 11,66 Zentimeter Umfang
Endlich gibt es eine wissenschaftliche Antwort auf die ewige Frage, was die „normale“ Größe für einen Penis ist: 13,12 Zentimeter Länge im erigierten Zustand mit 11,66 Zentimeter Umfang. Dies hat eine Studie ergeben, wie die Nachrichtenagentur AFP berichtet. Demnach liegt die durchschnittliche Länge im schlaffen Zustand bei 9,16 Zentimeter und der Umfang bei 9,31 Zentimeter. Die britischen Forscher teilten dazu mit, dass diese Zahlen „der großen Mehrheit der Männer“ zeigen dürften, dass ihr Penis im „normalen Bereich“ liegt.

Über 15.000 Penis-Daten verglichen
Für ihre Studie, die im britischen Fachmagazin „BJU International“ („http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/25487360“) veröffentlicht wurde, hatten die Wissenschaftler des King’s College London und des Maudsley NHS Foundation Trust die Penis-Daten von über 15.000 Männern weltweit verglichen. Die Daten stammten von Studien, bei denen die Teilnehmer ihren Penis professionell vermessen hatten lassen. Die Forscher erarbeiteten mit ihren Zahlen eine Grafik, die Ärzte bei der Beratung von Männern nutzen können, die Angsthaben, dass ihr Penis zu klein ist. Derartige psychische Störungen können in den schlimmsten Fällen zu Depressionenund sogar zum Suizid führen. Die Zahlen können zudem zur Entwicklung besser passender Kondome beitragen.

Nur wenige haben sehr kleines oder sehr großes Glied
Einen außergewöhnlich kleinen Penis haben in Wirklichkeit lediglich 2,28 Prozent aller Männer, fanden die Wissenschaftler heraus. Und ein ähnlich geringer Prozentsatz hat einen extrem großen Penis. Aus medizinischer Sicht gibt es eigentlich keinen zu kleinen oder zu großen Penis, da die Größe weder seine biologische Funktion noch die Fortpflanzung beeinträchtigt. Nur in extremen Fällen ist dies anders. So etwa bei einem 17-Jährigen aus den USA, über den vor kurzem berichtet wurde. Der Teenager hatte sich einer Penis-Verkleinerung unterzogen, da die Länge und insbesondere der Umfang seines Gliedes ihn davon abgehalten hatte, Geschlechtsverkehr zu haben.

Männer zischen 17 und 91 Jahren
Bei den Teilnehmern der verschiedenen Untersuchungen handelte es sich um Männer im Alter zwischen 17 und 91 Jahren. Insgesamt wurden 20 Studien aus Europa, Asien, Afrika und den USA ausgewertet. Der Großteil der Studienteilnehmer stammte den Angaben zufolge aus Europa und dem Nahen Osten. Die britischen Forscher räumten ein, dass die Ergebnisse etwas verzerrt sein könnten, da möglicherweise eher Männer an einer Studie zur Länge des Penis teilnehmen, die in dieser Hinsicht selbstbewusster sind. (ad)

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>Bild: Klaus Rupp / pixelio.de