Studien: Rote-Bete-Saft hilft bei Herzschwäche

Rote Beete Saft: Gesund und lecker. Bild: Printemps - fotolia
Heilpraxisnet
Patienten mit Herzinsuffizienz profitieren von Rote-Bete-Saft. Ein Glas des Saftes soll schon helfen, ihre Ausdauer zu verbessern. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie.

Rote Beete Saft: Gesund und lecker. Bild: Printemps - fotolia
Rote Beete Saft: Gesund und lecker. Bild: Printemps – fotolia

Rote Bete ist reich an anorganischem Nitrat, das für eine anhaltende Vasodilatation und damit für eine Steigerung der Leistungsfähigkeit sorgen kann.

Einer Pilotstudie aus den USA konnte schon nach einer Woche mit einem Glas Rote-Bete-Saft pro Tag positive Effekte bei Patienten mit Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFPEF) zeigen. Ihre aerobe Ausdauer und der systolische Blutdruck besserten sich signifikant.

20 hypertone HFPEF-Patienten im NYHA-Stadium 2 und 3 nahmen an der kleinen Studie teil. Sie erhielten zunächst in einem Cross-over-Design eine einmalige Dosis Rote-Bete- bzw. Placebosaft.. Im Anschluss nahmen alle Teilnehmer an einer einwöchigen Saftkur teil. Sie erhielten täglich 70-ml-von dem Rote-Bete-Saft. Pro Tagesration enthielt dieser 6,1 mmol Nitrat.

Nach einer Woche hatte sich die aerobe Ausdauer bei submaximaler Belastung um 24 % gesteigert. Ber der vorausgegangenen Einmalgabe zeigte sich im vergleich zu Placebo kein Effekt auf Leistungsfähigkeit. (pm)

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