Tatsachen zur Schweinegrippe

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Tatsachen zur Schweinegrippe

Es fängt schon mit der Bezeichnung an: Der Begriff „Schweinegrippe“ ist eigentlich gar nicht korrekt und sehr irreführend, denn das Virus A/H1N1 ist mittlerweile ein menschliches Virus- es wird von Mensch zu Mensch übertragen. „Nur“ einzelne Gene des Virus sind mit denen von in Schweinen verbreiteten Viren verwandt. Andere Gene des Virus hingegen sind mit Genen von im Menschen oder in Vögeln zirkulierenden Viren verwandt. Es treten immer wieder neue Influenza-Typen bei uns Menschen auf und dass zwischen , Menschen, Schweinen und Vögeln, Gene von Influenza-Viren ausgetauscht werden, das gibt es schon immer! Hier gibt es sogar einen Fachbegriff: Neu- Sortierung.

Neu ist nur, dass sich dieser H1N1-Stamm von den bisher im Menschen vertretenen H1N1-Stämmen unterscheidet. Es gibt gravierende Unterschiede zwischen der Vogel- und der Schweinegrippe:

Die Vogelgrippe ist nicht ohne weiteres von Mensch zu Mensch übertragbar. Es ist bisher kein menschliches Virus geworden. In Ausnahmefällen kann die Vogelgrippe auf den Menschen übertragen werden- dann hat die Krankheit einen sehr schweren Verlauf mit hoher Sterblichkeitsrate. Die „Schweinegrippe“ hat zwar eine höhere Gefahr der Übertragung, die Vogelgrippe aber eine höhere Gefahr der Sterblichkeit (fast 50%). Mitglieder der Bundeswehr, Bundesregierung, Ministerien und nachgeordneter Behörden bekommen den nichtadjuvantierten (wirkverstärkerfreien) Impfstoff Celvapan der Firma Baxter. Paradox hierbei: Celvapan ist zwar adjuvansfrei, aber noch weniger erprobt als Pandemrix. Die Bevölkerung hingegen bekommt den Impfstoff Pandemrix. Pandemrix und ein anderer Impfstoff, Focetria, enthalten neben Wirkverstärker (Adjuvantien) auch Thiomersal, eine Quecksilberverbindung. "Das Zeug hat man in heutigen Impfstoffen für Kleinkinder bewusst herausgehalten", sagt Wolfram Hartmann, Präsident des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte.

Es liegen keine Daten zur breiten Anwendung von Pandemrix vor und immer mehr Ärzte raten nicht nur Schwangeren von der Impfung ab, wegen des unkalkulierbaren Risikos durch die Adjuvantien. Adjuvanzien regen das Immunsystem stark an und könnten möglicherweise zu mehr Nebenwirkungen wie Müdigkeit, Hautrötungen und Gelenkschmerzen führen. 50 Millionen Dosen des von GlaxoSmithKline (GSK) produzierten Impfstoffs Pandemrix werden von Montag an einem Ort in der Nähe der Dresdner Serumwerke auf LKW geladen

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In den USA ist kein Impfstoff mit neuartigem Adjuvans bislang zugelassen. Zu groß schätzt die US- Arzneimittelzulassungsbehörde FDA die Gefahr überschießender Immunreaktionen ein. "Kinder haben ein Immunsystem, das zu Überreaktionen neigt, und genau die könnten durch Adjuvantien ausgelöst werden“, meint Wolfram Hartmann, Präsident des Bundesverbands der Kinder- und Jugendärzte.

Die Sicherheitstests der Impfstoffe mussten nicht besonders umfangreich sein- lediglich häufige Nebenwirkungen die bei mind. einem von 100 Geimpften auftraten, sollten erkannt werden. Bei länger anhaltendem Gebrauch der Mittel, können laut dem Berliner Virologen Detlev H. Krüger im ARD- Interview, resistente Virus-Varianten entstehen. Die ganze Impfaktion wird den Staat und die Krankenkassen mindestens 600 Millionen Euro kosten.

Mehr als die Hälfte der Bundesbürger (1000 wurden befragt) sieht laut Umfrage von Infratest dimap im Auftrag des ARD-Morgenmagazins (Freitag) keine Notwendigkeit, sich gegen die „Schweinegrippe“ impfen zu lassen: Nur 19 Prozent der Befragten wollen sich «wahrscheinlich» impfen lassen; fast jeder Dritte (32 Prozent) ist «wenig beunruhigt» und jeder Zweite (50 Prozent) ist «gar nicht beunruhigt».

Experten zur Schweinegrippe

Kritische Expertenstimmern zur "Schweinegrippe" und zur bevorstehenden Impfung
Der Marburger Virologe Stefan Becker weist auf den milden Verlauf der Pandemie hin. Die Bundesärztekammer prangert Einfluss der Pharma- Lobby an und die Vizepräsidentin der Bundesärztekammer, Cornelia Goesmann, spricht sogar von „hysterischer Panikmache ohne fassbaren Hintergrund“. Ihrer Meinung nach ist die Zahl der ernsthaft erkrankten Menschen verschwindend gering und sie ist gegen eine Impfung der Bevölkerung.
Der Herausgeber des pharmakritischen „Arznei- Telegramms“, der Mediziner Wolfgang Becker- Büser sagte: „Was wir hier erleben ist ein Großversuch an der deutschen Bevölkerung.“ Und der Abteilungsleiter Gesundheit im Bremer Senat, Matthias Gruhl, hält die Impfungen möglicherweise für überflüssig: „Wenn der Verlauf der Schweinegrippe so harmlos bleibt wie jetzt, wäre eine Massenimpfung nicht gerechtfertigt“, sagte er dem Spiegel. Es gäbe keine Anzeichen, dass eine „zweite, viel schlimmere Welle der Scheinegrippe auf uns zurollt“.

Berliner Virologe Detlev H. Krüger: „Im Schnitt sterben in Deutschland pro Jahr bis zu 20.000 Menschen an der "normalen" jährlichen Grippe. An der Schweinegrippe sind nur wenige verstorben. Wenn man das ins Verhältnis setzt, ist es wirklich unverständlich, warum jetzt eine so große Aufregung herrscht.“ (Heilprak. Thorsten Fischer, 21.10.2009)