Teewurst von Rügenwalder Mühle verunreinigt

Astrid Goldmayer

Rügenwalder Mühle ruft verunreinigte Teewurst zurück

12.06.2013

Wie der Lebensmittelhersteller „Rügenwalder Mühle“ am Dienstag mitteilte, wurde die Rügenwalder "Teewurst grob" zurückgerufen. Bei Routinekontrollen seien mögliche mikrobielle Verunreinigungen in einer Charge festgestellt worden, erklärte der Konzern.

Vom Verzehr der groben Teewurst von der Rügenwalder Mühle wird abgeraten
Die Rügenwalder "Teewurst grob" wurde aus dem Handel zurückgerufen. „Hier wurde bei einer regelmäßigen Routinekontrolle eine mögliche mikrobielle Verunreinigung festgestellt. Daher raten wir vom Verzehr ab“, teilte der Wurstwarenhersteller aus Bad Zwischenhahn in Niedersachsen am Dienstag auf der Socialmedia-Plattform „Facebook“ mit.

Es handele sich ausschließlich um das Produkt Rügenwalder Teewurst grob im Frische-Becher mit der Chargennummer GR320501 und dem Mindesthaltbarkeitsdatum 19 Juli 2013. Andere Produkte des Unternehmens seien jedoch nicht betroffen. Verbraucher könnten am Servicetelefon der Rügenwalder Mühle unter der Telefonnummer 04403 66 345 weitere Informationen erhalten.„Die Rückholung aus dem Handel ist bereits veranlasst“, teilte das Unternehmen mit.

Immer wieder Verunreinigungen in Lebensmitteln wie Teewurst
Immer wieder kommt es zu Verunreinigungen von Lebensmittels während des Produktionsprozesses. So berichteten wir im Dezember 2010 über Salmonellen in der Rügenwalder Teewurst fein desselben Herstellers.

Mit Salmonellen verunreinigte Lebensmittel können beim Menschen eine sogenannte Salmonellenenteritis (Salmonellose) auslösen. Dabei handelt es sich um eine Infektion des Magen-Darm-Traktes, die mit Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen und Durchfall einher geht. Die Erkrankung verläuft bei gesunden Menschen meist ohne Komplikationen. Gefährlich ist die bakterielle Infektion jedoch für Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere und Personen mit einem geschwächten Immunsystem. Treten Symptome wie Fieber, starker Flüssigkeitsverlust und rasche Gewichtsabnahme auf, sollten Betroffene umgehend in ein Krankenhaus gebracht werden. (ag)

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