Telemedizin-Projekt in der Kinderklinik Anklam

Heilpraxisnet

Telemedizin soll Facharztmangel ausgleichen

29.08.2014

Die Telemedizin wird nun auch in der Kinderklinik Greifswald eingesetzt. Sie Sozialministerin Birgit Hesse (SPD) hat bei einer feierlichen Eröffnung in Anklam die Televideo-Anlage zur telemedizinischen Beratung zwischen der Notaufnahme im Krankenhaus Anklam und der Kinderklinik des Greifswalder Klinikums in Betrieb genommen.

„Mit Hilfe der Telemedizin können Ärzte schneller und vereinfacht bessere Diagnose stellen. Die Beratung der jungen Patienten und Eltern wird so gewährleistet“, sagte die Ministerin in ihrer Rede in Anklam.

In der Nacht ist es so möglich, dass die Mediziner über das System der Telemedizin Kontakt zu den Ärzten in Greifswald aufnehmen, um einen kollegialen und fachgebundenen Austausch zu pflegen. Das Videosystem wurde vor allem installiert, um dem Ärztemangel in ländliche Regionen Mecklenburg-Vorpommerns entgegen zu wirken. Daher müssen die Ärzte und Kliniken alle technischen Varianten ausnutzen, die Pflege und Betreuung der Patienten zu gewährleisten.

Nachteil der Telemedizin
Die Telemedizin wird seit den 80er und 90er Jahren erprobt. Durch die Telemedizin sollen räumliche Distanzen zwischen Patienten und Ärzten oder Ärzten und Fachärzten aufgehoben werden. Nachteil der Telemedizin ist häufig das Fehlen von adäquaten Behandlungsmöglichkeiten, wenn ein Facharzt nicht vor Ort ist. (sb)

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Bild: Dieter Schütz / pixelio.de