Therapiemöglichkeiten bei Asthma bronchiale

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Konventionelle Therapie bei Asthma bronchiale: wirksame Medikamente mit Nebenwirkungen.
Konventionell werden bei Asthma bronchiale -je nach Ausmaß der Krankheit- Sprays, Tabletten, Inhalationen und Injektionen eingesetzt, die durch krampflösende, antientzündliche, atemwegserweiternde und allergiehemmende Wirkstoffe Anfällen vorbeugen oder bereits begonnene Beschwerden unterbrechen. Dazu gehören insbesondere Cortison, Antihistaminika, Cromoglycinsäure, Theophyllin und Leukotrienantagonisten. Die Behandlung ist vor allem bei schwerem Asthma bronchiale sinnvoll zur Symptomunterdrückung (und manchmal Lebenserhaltung), hat jedoch keinen heilenden Effekt und eine Reihe von Nebenwirkungen. Bei Allergien wird das Meiden der auslösenden Stoffe empfohlen.

Alternativen: Naturheilkunde, Körperarbeit und therapeutische Hypnose.
Bis zu 80% der Betroffenen nutzen wohl deshalb weitere Angebote, um ihre chronisch-asthmatischen Beschwerden anzugehen. Methoden aus Naturheilkunde, Psychotherapie und Entspannungsverfahren werden alternativ oder zusätzlich angewendet, um die Zahl der Asthmaanfälle zu verringern und das Ausmaß der Symptome zu besänftigen. Allergien werden dabei ursächlich über das Immunsystem behandelt und können so häufig abgemildert oder sogar überwunden werden.

Die naturheilkundliche Therapie soll die Selbstheilungskräfte anregen und die überschießenden Reaktionen durch Modulation des Immungeschehens regulieren. Dazu dient zunächst eine ausgewogene Ernährungsweise mit Verzicht auf Reizstoffe und belastende Nahrungsmittel (z.B. Industriezucker, Schweinefleisch, Kuhmilch, Hühnereiweiß). Babys sollten präventiv im ersten Jahr nicht ausschließlich mit Kuhmilch gefüttert werden. Zum Lösen der Bronchialspasmen und des Hustensekrets sowie zur Beruhigung eignen sich Zubereitungen aus Huflattich, Johanniskraut und Rauwolfia.

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Empfohlen wird überdies körperliche Betätigung, die Unter- und Überforderung des Betroffenen vermeidet. Wirkungsvoll sind regelmäßige Übungen aus dem Yoga, Tai Chi oder Qi-Gong, idealerweise unter Einbeziehung der Atmung. Auch eine gezielte Atemtherapie kann -genau wie Autogenes Training– die Atemnot vermindern.

An der Schnittstelle von Körper und Psyche setzt die therapeutische Hypnose an. Hier kann von nachgewiesenen unspezifischen Wirkungen wie Entspannung und Immunregulation genauso profitiert werden wie von gezielten Maßnahmen zur Aufdeckung von Konflikten, die zur Entstehung der asthmatischen Beschwerden beitrugen oder diese aktuell verstärken. Über Imaginationen von Zellen und Geweben ist sogar eine Ausheilung von organischen Defekten und eine Verbesserung der Lungenfunktion möglich.

Ebenso haben Akupunktur, Homöopathie, Isopathie, Eigenbluttherapie, physikalische Verfahren (Dampf- und Luftbäder, Oberkörpermassagen), Bioresonanz und viele andere Naturheilverfahren in der Therapie von Asthma bronchiale erfahrungsgemäß gute Ergebnisse erbracht, auch wenn sie wissenschaftlich wenig erforscht sind. (Dipl.Päd. J. Viñals Stein, Heilpraktikerin, 07.04.2010)

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