Tomaten lieber nicht schälen! Das Beste ist in der Schale

Sebastian
Nicht schälen! Gesunde Tomaten tragen das Beste in der Schale
Dass man viele Obst- und Gemüsesorten besser nicht schälen soll, ist den meisten Menschen bekannt. Häufig sind gesunde Pflanzenstoffe vor allem in der Schale enthalten. Das trifft auch auf Tomaten zu.

Gesunde Inhaltsstoff in der Schale
Bei vielen Obst- und Gemüsesorten sind gesunde sekundäre Pflanzenstoffe häufig in oder direkt unter der Schale zu finden. Der Stoff Lycopin beispielsweise verleiht Tomaten nicht nur ihre rote Farbe, sondern macht sie auch sehr gesund. So schützt dieser rote Pflanzenstoff einer älteren Studie zufolge sogar vor Schlaganfall. „Verbraucher sollten Tomaten also keinesfalls schälen. Ihnen entgeht sonst das Beste“, erläuterte der Verbraucherinformationsdienst „aid“ in einer Mitteilung.

Tomaten lieber nicht schälen. Bild: Pixelot-fotolia
Tomaten lieber nicht schälen. Bild: Pixelot-fotolia

Cholesterin senken
Bei Lycopin handelt es sich um ein Carotinoid, das antioxidativ wirkt und die Zellen im menschlichen Körper schützt. Zudem soll es zum Cholesterin senken beitragen, also den „schlechten“ LDL-Cholesterinspiegel reduzieren. Außerdem ist Lycopin fettlöslich und hitzebeständig. Zubereitete Tomaten, wie etwa als Suppe oder in der Soße, sind daher mindestens genauso gesund wie roh. Da Tomaten zu rund 90 Prozent aus Wasser bestehen, sind sie besonders kalorienarm und deswegen gut für die leichte Küche geeignet.

Reich an Vitamin C und Ballaststoffen
Des Weiteren sind Tomaten reich an Vitamin C, Kalium und Ballaststoffen. Am besten werden sie bei Zimmertemperatur gelagert, im Kühlschrank verlieren sie ihr leckeres Aroma. Ideal ist eine dunkle und luftige Lagerung. Erst vor kurzem wurde berichtet, dass in Zukunft möglicherweise auch gentechnisch veränderte lila Tomaten für die Gesundheit gezüchtet werden könnten. Derzeit kann man auf dem Markt und in der Gemüseabteilung oft auch orangene oder grüne Sorten finden. Laut den aid-Experten schmecken diese normalerweise nicht schlechter als die roten. Für die kleinen Kirschtomaten gilt dies jedoch nicht: Sie sollten so reif und rot wie möglich genossen werden. (ad)

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