US-Behörde zuversichtlich im Kampf gegen Ebola

Heilpraxisnet

US-Behörde zuversichtlich im Kampf gegen Ebola

04.08.2014

Im Kampf gegen die in Westafrika grassierende Ebola-Epidemie hat sich die US Gesundheitsbehörde CDC zuversichtlich gezeigt. Obwohl der aktuelle Ausbruch außer Kontrolle sei, wisse man nun, wie Ebola gestoppt werden könne.

Ebola-Ausbruch außer Kontrolle
Die US Gesundheitsbehörde „Centers for Disease Control and Prevention“ (CDC) hat sich im Kampf gegen die in Westafrika grassierende Ebola-Epidemie zuversichtlich gezeigt. Laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa sagte der CDC-Direktor Tom Frieden am Sonntag im US-Fernsehsender ABC, dass der Ausbruch zwar außer Kontrolle sei, aber: „Wir wissen jetzt, wie wir Ebola stoppen können.“ Wie es hieß, seien die zum Einsatz kommenden Methoden bereits erprobt. Zugleich kündigte Frieden die Entsendung von 50 US-Experten nach Westafrika binnen der kommenden 30 Tage an.

Schwerster jemals registrierter Ausbruch
Ein mit Ebola infizierter US-Arzt war am Sonntag in den Bundesstaat Georgia geflogen worden. Dies ist die erste Behandlung eines Ebola-Patienten in den USA. Der aktuelle Ausbruch der gefährlichen Infektionskrankheit in Westafrika ist der schwerste jemals registrierte. Offiziellen Angaben zufolge starben bereits mindestens 729 Menschen daran, rund 1.300 haben sich infiziert. Eine Impfung oder ein Heilmittel gegen Ebola gibt es bislang nicht. Allerdings hieß es in den vergangenen Tagen in Meldungen: „Impfstoff gegen Ebola-Erreger soll wirken“. Demnach soll ein Impfstoff aus den USA in Tierversuchen gute Ergebnisse erzielt haben. (ad)

Bild: Sebastian Karkus / pixelio.de