Verheiratete fürchten sich weniger vor dem Alter

Astrid Goldmayer

Verheiratete Menschen haben weniger Angst vor dem Alter als Alleinstehende

14.03.2012

Verheiratete fürchten sich weniger vor dem Älterwerden als Singles und Paare ohne Trauschein. Dies ergab eine repräsentative Umfrage der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) im Auftrag der Zürich Gruppe Deutschland.

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Singles haben mehr Angst vor Altersarmut
Laut GfK-Umfrage haben Verheiratete weniger Angst vor dem Alter als unverheiratete Paare und Singles. 31 Prozent der Verheirateten fürchten sich demnach vor Altersarmut, während unter den Paaren ohne Trauschein 42 Prozent Angst davor haben. Auch in Punkto emotionaler Sicherheit sind Verheiratete nach der Umfrage gelassener. 29 Prozent der Befragten mit Trauschein gaben an , sich vor Einsamkeit im Alter zu fürchten. Unter den unverheirateten Paaren gaben 43 Prozent an, Angst vor dem Alleinsein im Alter zu haben. Ein ähnliches Ergebnis lieferten die Angaben von Singles und getrennt Lebenden.

Doch sind Verheiratete auch glücklicher? Im Rahmen einer US-amerikanischen Studie der Cornell University in Ithaca wurde Anfang des Jahres belegt, dass eine Beziehung zwar glücklich macht, ein Trauschein jedoch keine Vorteile bring. Das Gegenteil scheint laut Studie der Fall zu sein: Paare ohne Trauschein sind demnach glücklicher als Verheiratete.

Angst vor Krankheiten im Alter
Laut GfK-Umfrage möchten 99 Prozent der Befragten mindestens 70 Jahre alt werden. Fast jeder Dritte gab an, mindestens 90 Jahre alt werden zu wollen und fast 16 Prozent wünschten sich, sogar über 100 Jahre alt zu werden. Dennoch erklärten acht von zehn Befragten, dass sie Angst vor Krankheiten im Alter hätten. 41 Prozent befürchten, möglicherweise einmal ihren Kindern oder Verwandten wegen Krankheiten oder altersbedingter Gebrechlichkeit zur Last zu fallen. Über den Verlust der Lebensfreude durch das Alter sorgen sich 41 Prozent der Befragten. (ag)