Warnung vor Email von Schmidt-Online GmbH

Sebastian

Warnung vor vermeintlicher Rechnung per Mail von Schmidt-Online GmbH aus Arnstein

29.08.2012

Seit einigen Tagen werden von einer fingierten Firma mit der Bezeichnung „Schmidt-Online GmbH“ Emails versandt. In der Mail wird der vermeintliche Kunde aufgefordert, eine offenstehende Rechnung zu begleichen. In dem Anhang der Mail befindet sich eine Zip-Datei. Dort soll angeblich eine Aufstellung der Bestellungen sowie eine Rechnung enthalten sein. Empfänger dieser Mail sollten auf keinen Fall den Anhang öffnen! Im Datei-Anhang ist eine Schadsoftware enthalten, die den Computer schädigt.

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Folgende Mail wird an vor allem an Geschäftstreibende, Arztpraxen und auch Heilpraktiker-Praxen verschickt:
Betreff: Rechnung -Datum- Schmitd-Online-GmbH und folgendem Inhalt:

„Sehr geehrter Kunde, in unserer Email vom -Datum- wurden Sie bereits abgemahnt, weil die offene Forderung von 775,21 Euro von Ihnen noch nicht bezahlt wurde. Wir bitten Sie so schnell wie möglich, Ihrer offene Forderung zu begleichen. Wir sehen uns gezwungen Ihnen die Kosten von 19,00 Euro dazu zu der noch offenen Forderung als Mahnung in Rechnung stellen. Wir bitten Sie, den fälligen Betrag bis zum 1009.2012 auf das angegebene Konto zu übersenden. Rechnung und bestellte Produkte sind in dem angefügten Ordner. Mit verpflichtenden Grüßen Schmidt-Online GmbH Arnstein (Mo-Fr 9.00 bis 18.00 Uhr, Sa 9.00 bis 16.00 Uhr) Geschäftsführer: Jonas Fuchs Steuer-Nr.: DE149831047“

Nach eingehender Recherche existiert eine solche Firma nicht und auch die angebende Steuernummer ist falsch. Auch ist der Herr „Jonas Fuchs“ nicht der Geschäftsführer der Firma. Die angehängte Datei ist der Trojaner „Backdoor.Win32Nuclerrot.II“. Die Mail sollte also sofort gelöscht und der Anhang in keinem Falle geöffnet werden! Wer bereits den Anhang geöffnet hat, sollte ein vollwertiges Virenschutz-Programm durchlaufen lassen. Konnte die Schadsoftware nicht ausfindig gemacht werden, sollte ein PC-Experte den Computer durchsuchen und eventuell das Windows-System komplett neu aufsetzen. Dies gilt im Allgemeinen als sicherste Variante, um den PC wieder clean zu bekommen. (sb)

Bild: Gerd Altmann, Pixelio