Warum Hände waschen wichtig ist

Heilpraxisnet

Welthändewaschtag: Beim Händewaschen zweimal „Happy Birthday“ summen

15.10.2014

Am 15. Oktober ist der Internationale Hände-Waschtag. Durch regelmäßiges Händewaschen kann man sich vor Infektionskrankheiten schützen. Dafür muss es aber lange genug ausfallen. Daher wird dazu geraten, beim Einseifen zweimal „Happy Birthday“ zu summen, was der empfohlenen Waschzeit von mindestens 20 Sekunden entspricht.

An den Händen haften Krankheitserreger
Krankheitserreger können auch an Händen haften, wenn diese nicht sichtbar verschmutzt sind. Oft nehmen es nicht nur Kinder mit dem Händewaschen nicht so ernst, sondern auch Erwachsene waschen ihre Hände im Alltag häufig nur unzureichend. Um sich vor einer Infektion zu schützen, wird dazu geraten, sich gründlich und regelmäßig die Hände zu waschen, unter anderem nach jedem Toilettengang, nach dem Naseputzen, vor dem Essen oder dem Hantieren mit Kosmetika. Darauf weist die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) laut einer Meldung der Nachrichtenagentur dpa anlässlich des Welthändewaschtags am Mittwoch (15. Oktober) hin.

Mindestens 20 Sekunden Hände waschen
Mindestens 20 Sekunden sollte das Waschen mit Seife und Wasser dauern. Dies entspricht etwa dem zweimaligen Summen des Songs „Happy Birthday“. Die Erreger können andernfalls von ungewaschenen Händen durch Berühren des Gesichts oder den Kontakt mit Nahrungsmitteln über die Schleimhäute in den eigenen Körper oder den eines anderen Menschen gelangen. Bis zu 80 Prozent aller infektiösen Erkrankungen werden nach Schätzungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) über die Hände übertragen.

Hygiene-Regel Nummer Eins
Der von der WHO ins Leben gerufene Internationale Hände-Waschtag wurde erstmals im Jahr 2008 begangen. Auch anlässlich anderer Aktionstage wie des Weltwassertages oder des Welthygienetages wird immer wieder auf die gesundheitliche Bedeutung der Hygiene-Regel Nummer Eins hingewiesen. Unter anderem auch von dem Kinderhilfswerk Unicef, dass dabei vor allem Kinder in Entwicklungsländern erreichen will. (ad)

Bild: Andreas Hermsdorf / pixelio.de