Weniger Gesundheitsrisiken: Immer mehr strahlungsarme Smartphones im Handel

Sebastian
Strahlungsarme Handys mit weniger Gesundheitsrisiken
Das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) berichtet über einen erfreulichen Trend zu strahlungsärmeren Handys und Smartphones. Das geht aus einer aktuellen Übersicht des BfS hervor, die genau um 170 neue Modelle ergänzt wurde. Die Liste ist im Internet veröffentlicht.

Handys sollten nicht ständig in der Hosentasche getragen werden. Bild: Kwangmoo – fotolia

Seit 2002 erhebt das BfS in regelmäßigen Abständen die nach standardisierten Verfahren gemessenen Strahlungswerte der auf dem deutschen Markt verfügbaren Mobiltelefone und veröffentlicht die Angaben im Internet. So kann jeder Handynutzer die Daten seines aktuellen Gerätes abfragen und sich bei der Auswahl eines neuen Modells vorab über die Strahlungseigenschaften informieren. Als strahlungsarm gelten Geräte, die bei Betrieb am Kopf einen maximalen SAR-Wert von 0,6 Watt pro Kilogramm nicht überschreiten.

Obwohl Handys heute technisch immer mehr können, scheinen sie gleichzeitig strahlungsärmer zu werden, so das BfS.

Nach der jüngsten Aktualisierung führt die Liste auf der Internetseite des BfS knapp 3.000 Geräte von über 70 Herstellern auf – darunter auch Tablets und ältere Modelle, die inzwischen nicht mehr hergestellt werden. Rechnet man die älteren Modelle mit ein, liegt der Anteil strahlungsarmer Handys bei 40 Prozent. Werden nur aktuelle Modelle betrachtet, liegt der Anteil sogar bei 55 Prozent.

SAR steht für „Spezifische Absorptionsrate“ und ist ein Maß für die vom Körpergewebe aufgenommene Hochfrequenzenergie bei der Nutzung von Mobiltelefonen. Sie wird in Watt pro Kilogramm angegeben. Um gesundheitliche Wirkungen hochfrequenter Felder auszuschließen, soll dieser Wert nicht mehr als 2 Watt pro Kilogramm betragen.