Wunden mit frischem Knoblauch behandeln

Heilpraxisnet

Knoblauch als Naturheilmittel bei Wunden, Zahnfleischentzündungen und Husten anwenden

25.07.2014

Knoblauch ist ein altes Naturheilmittel, das schon Hippokrates und Dioskurides kannten, die ihn als Geheimwaffe gegen das Altern einsetzen und als universale Kraftquelle lobten. Mittlerweile bestätigen verschiedene wissenschaftliche Untersuchungen seine hohe Wirksamkeit bei Schwerden wie Bluthochdruck, Störungen der Darmflora und Husten.

Knoblauch fördert die Darmgesundheit
Knoblauch war bereits 2000 v. Chr. als schmackhaftes Gewürz bekannt und ist bis heute fester Bestandteil vieler, vor allem mediterraner Gerichte. Neben seinem Geschmack überzeugt Knoblauch aber insbesondere durch seine Inhaltsstoffe, denen eine heilende Wirkung nachgesagt wird. So wirkt die Heilpflanze insbesondere auf die Darmgesundheit. Der Hauptwirkstoff von Knoblauch, das Allicin, hat antibakterielle Eigenschaften, die sich gemeinsam mit verschiedenen Nebenwirkstoffen in den schwefelhaltigen, ätherischen Verbindungen des Knoblauchöls zu einem natürlichen und effektiven Heilmittel potenzieren. Knoblauch wirkt entgiftend und beruhigend auf den Darm, kann Blähungen reduzieren und fördert einen gesunden Stuhlgang. Es vertreibt Parasiten und gleicht die Darmflora aus. Darüber hinaus reget die Heilpflanze die Verdauungsdrüsen und die Gallenblase an, die verstärkt Säfte und Sekret abgeben.

Knoblauch wirkt zudem positiv auf das Herz-Kreislauf-System, kann bei Hypertonie zur Senkung des Blutdrucks beitragen und erhöht das Herzschlagvolumen. Zudem soll es zur Weitung der Bronchien und einer verbesserten Sauerstoffversorgung beitragen.

Knoblauch eignet sich zur äußeren und inneren Anwendung
Wie die Zeitschrift „Naturarzt“ in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet, kann Knoblauch bei Husten krampflösend wirken. Dafür sollen fünf zerdrückte Knoblauchzehen mit fünf Teelöffeln Honig und einem viertel Liter Wasser vermischt werden. Nach zehn Minuten kann die Flüssigkeit abgegeben werden und teelöffelweise eingenommen werden.

Zudem rät das Magazin dazu, Wunden mit einigen Scheiben frischem Knoblauch zu desinfizieren. Auch bei Zahnfleischentzündungen und zur Vorbeugung von Parodontose sei die äußere Anwendung an den betroffenen Stellen empfehlenswert. Auch Fußpilz könne mit der Heilpflanze behandelt werden. Dafür solle die befallende Region zweimal täglich mit Knoblauch eingerieben werden, bis die Beschwerden verschwunden sind. Wie die Zeitung weiter informiert, könnten Warzen mit einer Scheibe Knoblauch, die über Nacht einwirkt, bekämpft werden. (ag)

Bild: lichtkunst.73 / pixelio.de