Zimmerpflanzen nur jedes zweites Jahr umtopfen

Heilpraxisnet
Zimmerpflanzen: Umtopfen jedes zweite Jahr ausreichend

26.02.2015

Zimmerpflanzen bedürfen oft besonderer Pflege, wobei viele Blumenfreunde unter anderem auf ein jährliches Umtopfen setzen. Doch müssen Zimmerpflanzen nicht jedes Jahr umgetopft werden, berichtet die Nachrichtenagentur „dpa“ unter Berufung auf den Zentralverband Gartenbau. Den Experten zufolge reicht es aus, die Pflanzen alle zwei Jahre in einen neuen Topf umzupflanzen.

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Zweijähriges Umtopfen ist laut Angaben des Zentralverbandes Gartenbau der ideale Rhythmus für Zimmerpflanzen, so die Mitteilung der „dpa“. Ein guter Zeitpunkt sei im Frühjahr. Im Zweifelsfall würden die Pflanzen selbst anzeigen, ob Bedarf zum Umtopfen bestehe. Wachsen die Wurzeln aus dem Topfboden oder über den Topfrand hinaus, sei der Zeitpunkt für einen neuen Topf gekommen. Dies ist laut Angaben des Zentralverbandes Gartenbau in der Regel etwa alle zwei Jahre der Fall.

Richtige Topfgröße und die Blumenerde entscheidend
Beim Umtopfen ist laut Aussage der Experten darauf zu achten, dass der Topf die richtige Größe hat. Dieser muss weiter sein, als der bisherige, sollte aber nicht mehr als ein oder zwei Nummern größer ausfallen, so die Mitteilung der „dpa“ unter Berufung auf den Zentralverband Gartenbau in Bonn. Um eine optimale Entwicklung der Zimmerpflanzen zu erreichen, sei ein spezielles, hochwertiges Substrat für Zimmerpflanzen empfehlenswert. Dies habe eine lockere, krümelige Struktur und das Verhältnis von groben zu feinen Bestandteile sei ideal für das Wurzelwachstum. Hier finden die Wurzeln ausreichend Halt und bekommen außerdem noch Luft und Sauerstoff, was für die gesunde Entwicklung wichtig sei, berichtet die Nachrichtenagentur „dpa“ unter Verweis auf den Gartenbau-Fachverband.

Nach dem Umtopfen aufs Düngen verzichten
Die spezielle Erde eigne sich den Experten des Zentralverbandes Gartenbau zufolge auch für Palmen und Farne, so die „dpa“ weiter. Ungeeignet bleibe de Erde hingegen für Moorbeetpflanzen, Orchideen und Kakteen. Denn Moorbeetpflanzen würden zum Beispiel ein Substrat mit besonders niedrigem pH-Wert benötigen. Die Spezial-Substrate seien oftmals mit sogenannten Atmungsflocken aus natürlichem Vulkan-Gestein versetzt, wodurch die Strukturstabilität verbessert und für eine gleichmäßige Wasserführung im Wurzelbereich gesorgt werde. Auf das Düngen der Zimmerpflanzen sollten Hobbygärtner laut Mitteilung der Nachrichtenagentur nach dem Umtopfen rund sechs Wochen lang verzichten. (fp)

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Bild: Maja Dumat / pixelio.de