Zum Schutz der Vitamine Babybrei nicht aufkochen

Nina Reese

Vitamine durch langsames Erwärmen bewahren

23.05.2013

Bei der Zubereitung von Babybrei sollten Eltern darauf achten, dass dieser nur langsam erwärmt wird – denn durch zu starkes Erhitzen könnten laut dem Netzwerk „Gesund ins Leben“ die wertvollen Vitamine in der Nahrung zerstört werden.

Spätestens ab Beginn des 7. Lebensmonats Breimahlzeiten einführen
Spätestens ab Beginn des 7. Lebensmonats sollten Babys laut der Initiative "Gesund ins Leben – Netzwerk Junge Familie" des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz nach und nach an Breimahlzeiten gewöhnt werden. Ob der Brei dabei selbst gekocht wird oder aus dem Glas kommt, ist dabei den Experten nach nicht ausschlaggebend – wichtig sei allerdings, dass dieser im Wasserbad oder in der Mikrowelle nur vorsichtig erwärmt werde, „um die darin enthaltenen Vitamine besser zu erhalten“, so Prof. Hildegard Przyrembel, Kinderärztin im Netzwerk Gesund ins Leben gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“.

Sorgfältiges Umrühren besonders wichtig
Wichtig sei laut Przyrembel zudem, dass der Brei vor der Verköstigung sorgfältig umgerührt werde, denn ansonsten könnte sich das Kind schnell die Zunge verbrennen. Gerade beim Erwärmen in der Mikrowelle sei dies dringend nötig, da der Brei hier ungleichmäßig erhitzt wird – dadurch kann der Brei also an der Oberfläche noch lauwarm sein, während die untere Schicht bereits köchelt. Daher empfiehlt das Netzwerk „Gesund ins Leben“, mit einem Löffel an der Innenseite des Unterarmes zu testen, ob der Babybrei lauwarm und damit zum Füttern geeignet ist. Wenn dem so ist, sollte der Brei sofort gefüttert und Reste entsorgt werden.

Babys Schritt für Schritt an neue Lebensmittel gewöhnen
Generell sollte bei der Brei-Einführung laut der Initiative „Gesund ins Leben“ darauf geachtet werden, dass Eltern ihr Baby langsam ins „Lebensmittel-Neuland“ einführen, denn „es braucht eine Weile, um sich an das neue Essen zu gewöhnen und seine Verdauung umzustellen“. Daher sollte auf Empfehlung des Netzwerks eine Milchmahlzeit pro Monat durch einen Brei ersetzt und die Zutaten für diesen nach und nach eingeführt werden, um so besser eventuelle Unverträglichkeiten erkennen zu können. (nr)

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Bild: Helene Souza / pixelio.de