Studien: Kontext zwischen Schlaf & gutem Sex

Heilpraxisnet
Schlaf und Leidenschaft hängen bei Frauen zusammen

23.03.2015

Forschern aus den USA zufolge gibt es einen Zusammenhang zwischen gutem Schlaf und gutem Sex. Demnach haben Frauen, die ausreichend schlafen, nicht nur mehr sondern auch besseren Sex. Umgekehrt kann Sex aber auch bei Schlafproblemen helfen.

Mehr und besseren Sex durch ausreichend Schlaf
Einer neuen US-amerikanischen Studie zufolge haben Frauen, die gut, lange und tief schlafen, mehr Sex als die, die schlechter schlafen. Die Forscher der University of Michigan beobachteten für ihre Untersuchung die Einflüsse des Schlafverhaltens auf die sexuellen Auswirkungen von 171 jungen Frauen über zwei Wochen hinweg. Wie die Wissenschaftler im Fachmagazin „

Sieben Stunden und 22 Minuten
Die Frauen aus der Studie berichteten dem österreichischen „Kurier“ zufolge, dass sie nach ausgiebigem Schlaf mehr Lust hätten und schneller erregbar wären. Mit ausgiebigem Schlaf ist dabei eine Schlafdauer von sieben Stunden und 22 Minuten gemeint. Eine Extra-Stunde Schlaf steigerte am nächsten Tag den Sex-Wunsch um 14 Prozent. Wenn es allerdings mehr als eine Stunde zusätzlichen Schlaf gab, sank die Liebeslust wieder.

Sex kann bei Schlafproblemen helfen
Guter Schlaf führt also zu gutem Sex – zumindest bei Frauen. So könnte man schlussfolgern. Umgekehrt gilt aber auch, dass Sex helfen kann, besser zu schlafen. Und das wiederum dient der Gesundheit. Laut dem Robert-Koch-Institut (RKI) klagen etwa 25 Prozent der Deutschen über Schlafstörungen. Kurzfristig richten diese keine Schäden an, doch auf Dauer können sie schwerwiegende Folgen haben und beispielsweise das Risiko für Herzinfarkt und Schlaganfall erhöhen. Schlaflabore bieten Hilfe bei Schlafstörungen

. Bundesweit gibt es davon derzeit mehr als 300. (ad)

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: Andreas Helminger / pixelio.de