Blut im Auge: Augenblutung
Blut im Auge; Augenblutung (Bindehautunterblutung; Hyposphagma)
Blut im Auge, das als umgrenzte Unterlaufung der Bindehaut auftritt, wird Hyposphagma genannt. Dabei kommt es zu einer flächenhaften, meist dunkelroten Blutung unter die Augenbindehaut, die optisch mitunter sehr dramatisch erscheinen kann. In den meisten Fällen jedoch ist die Augenblutung harmlos und bleibt ohne Folgen. Kommt es wiederholt zum Hyposphagma, sollte fachärztlicher Rat hinzugezogen werden.
Ursächlich kommen natürlich zunächst Verletzungen in Frage, die Augenblutung kann aber auch plötzlich nach starkem Husten (z.B. bei Keuchhusten) oder dem Pressen während der Geburtswehen entstehen. Seltener kann das Hyposphagma auch als Symptom von Bluthochdruck, Arteriosklerose und Diabetes mellitus auftreten oder Zeichen einer Blutgerinnungsstörung sein.
In der Regel verläuft die Augenblutung spontan, schmerzfrei und ohne weitere Beschwerden. Therapeutische Maßnahmen sind meist nicht erforderlich, die Blutung verschwindet nach spätestens zwei Wochen. Bei wiederholtem auftreten sollten die Betroffenen allerdings auf die möglichen Grunderkrankungen untersucht werden, welche dann im Mittelpunkt der Therapie stehen. Diagnostisch abzugrenzen ist die flächenhafte Augenblutung von der Augenrötung, der andere Ursachen zugrunde liegen. (Dipl.Päd. J.Viñals Stein, Heilpraktikerin, 16.04.2010)