Blut spucken – Ursachen, Therapie und Symptome

Bluthusten kann ein Zeichen von Tuberkulose sein. Bild: Miriam Dörr - fotolia
Dr. Utz Anhalt
Mischt sich der Speichel mit Blut, oder husten wir blutigen Auswurf aus, dann kann das verschiedene Ursachen haben. Manche sind eher harmlos: Gereizte Schleimhäute im Rachen oder im Hals, Verletzungen an der Zunge oder Entzündungen des Zahnfleisches. Blut auszuhusten (Lunge, Bronchien) ist etwas anderes als Blut zu erbrechen (Magen) oder Blut im Speichel zu haben (Schleimhäute, Verletzungen).

Blut erbrechen

„Ich habe folgendes Problem. Und zwar bildet sich bei mir Blut im Mund, ohne dass ich huste. Ich habe plötzliches Blutgeschmack im Mund und wenn ich dann ausspucke, ist die Spucke blutrot nach 2-3 maligem Spucken ist kein Blut mehr vorhanden aber dennoch macht es mir panische Angst.“ Ein Betroffener

Blut spucken bzw. erbrechen kann ein Zeichen für eine gefährliche Erkrankung sein. Oft sind die Hintergründe auch harmlos. Bild: Henrie - fotolia
Blut spucken bzw. erbrechen kann ein Zeichen für eine gefährliche Erkrankung sein. Oft sind die Hintergründe auch harmlos. Bild: Henrie – fotolia

Wenn wir Blut erbrechen, dann liegt das häufig an Erkrankungen der Schleimhäute in Magen oder Speiseröhre, an Geschwüren im Magen und Zwölffingerdarm oder an Krampfadern in der Speiseröhre.

Geschwüre in Magen und Zwölffingerdarm kündigen sich meist durch eine Entzündung der Magenschleimhaut an – im Fachjargon Gastritis.

Gastritis

Gastritis ist sehr häufig und verläuft entweder chronisch oder akut. Eine chronische Gastritis erkennen die Betroffenen oft nicht, weil sie bisweilen keine Symptome zeigt.

Eine solche Entzündung kann vielerlei Ursachen haben. Sie entsteht insbesondere, wenn der Magen zu viel Säure bildet. Bei der akuten Gastritis zählen Lebensmittelvergiftungen, Alkoholmissbrauch, starkes Rauchen und im Übermaß eingenommene Medikamente wie Acetylsalicylsäure zu den üblichen Verdächtigen.

Zu scharfes Essen oder Kaffee in Mengen überreizen den Magen ebenso wie übertriebener Sport. Die Briten sprechen dann vom „runnerś stomach.“

Stress und Schock können ebenfalls eine akute Gastritis auslösen.

Die Betroffenen merken, dass „etwas nichts stimmt“ an Bauchschmerzen, Erbrechen mit Blutspuren, Übelkeit und Appetitlosigkeit.

Bei der chronischen Gastritis unterscheiden wir drei Formen:

Der Typ A tritt am seltensten auf. Er entsteht im Körper selbst – durch einen Autoimmunprozess. Dabei richtet sich das Immunsystem gegen Gewebe des eigenen Körpers.

Doppelt so häufig ist die C Form der Entzündung. Hier entzündet sich die Schleimhaut durch Schmerzmittel oder Gallensaft, der vom Zwölffingerdarm in den Magen fließt.

Acht von zehn Magenschleimhautentzündungen, der Typ C, entsteht jedoch durch das Bakterium Helicobacter pylori.

Eine akute Gastritis lässt sich durch magenfreundliche Ernährung und Säureblocker schnell heilen, bei einer chronischen Gastritis dauert die Behandlung wesentlich länger, ist aber in der Regel erfolgreich, wenn die Ursache beseitigt wird.

Eine Magenspiegelung empfiehlt sich bei Verdacht auf eine chronische Entzündung, auch wenn der Betroffene keine Symptome bemerkt für Risikogruppen wie Alkoholkranke oder Extremsportler. Bleibt eine solche Gastritis nämlich unentdeckt, hat die Magensäure die Schleimhäute oft bereits „zerfressen“. Je früher sie erkannt ist, umso besser.

Um einer Gastritis vorzubeugen, hilft eine Ernährung, die den Magen schont. Also keine Fette in Massen, sowie scharfe Speisen mit Pfeffer und Chilli in Maßen – das gleiche gilt für Alkohol und Kaffee.

Extremer Sport schadet zwar dem Magen, Entspannungsübungen wie Yoga oder autogenes Training bauen jedoch Stress ab – und weniger Stress bedeutet weniger Magensäure.

In schlimmen Fällen kann eine Gastritis Magengschwüre auslösen, zu Magenblutungen oder sogar einem Magendurchbruch führen.

Eine Gastritis lässt sich durch Schleimhautproben erkennen. Die entnimmt der Behandelnde während einer Magenspiegelung.

Polypen

Magenpolypen sind Ausstülpungen der Schleimhautdrüsenzellen, die ins Mageninnere hinein ragen. Sie treten entweder einzeln oder gehäuft auf und sind meist gutartig. Besonders häufig leiden darunter Menschen ab dem mittleren Lebensalter.

Obwohl diese Geschwülste meist gutartig sind, sollte der Arzt sie immer entfernen, denn in immerhin 20 % der Fälle entwickeln sie sich zu Magenkrebs.

Größere dieser Geschwülste verraten sich durch ein Druckgefühl im Oberbauch, Völlegefühl und Appetitlosigkeit, durch Bluterbrechen und schwarzen Kot.

Die Polypen sind kugelig oder zottig, sie sitzen aus oder haben eine breite Basis; sie reichen von wenigen Millimeter Größe bis zu mehr als einem Zentimeter.

Fachleute diskutieren, ob Helicobacter-Bakterien ihnen einen Nährboden bieten, und ob eine Ernährung mit viel Fett und wenig Ballaststoffen sie fördert – das sind aber Spekulationen.

Die Geschwülste bleiben häufig unbemerkt und zeigen sich erst in der Magenspiegelung. Dann werden sie, so weit möglich, sofort entfernt. Der Arzt trennt den Polypen mit einer durch Hochfrequenzstrom erhitzten Drahtschlinge und schließt die Wunde. Sehr große Polypen erfordern allerdings eine Operation.

Litt der Patient in der Vergangenheit unter Polypen, ist es ratsam, sich jedes halbe Jahr einer Magenspiegelung zu unterziehen, um zu sehen, ob sie wiederkehren.

Halsschmerzen und Blut spucken

Befindet sich Blut im Speichel und haben wir zugleich Halsschmerzen, dann deutet das auf verschiedene Basiserkrankungen. Eine starke Erkältung, eine Bronchitis oder eine Lungenentzündung führen dazu, dass in den Atemwegen Blutgefäße platzen. Weil es sich um Entzündungen handelt, schmerzt uns auch der Hals.

Halsschmerzen und Bluterbrechen. Bild: Picture-Factory - fotolia
Halsschmerzen und Bluterbrechen. Bild: Picture-Factory – fotolia

Hinzu kommen Kopf- und Gliederschmerzen, Schnupfen und Heiserkeit. Halsschmerzen sind jedoch untypisch für Tuberkulose oder Lungentumore.

Das Blut im Speichel als Folge dieser Krankheiten ist hellrot, stammt es hingegen aus Magen oder Speiseröhre nimmt es eine nahezu schwarze Farbe an.

In der Diagnose klärt der Arzt, ob Halsschmerzen und blutiger Auswurf ursächlich zusammen hängen. Das muss nicht sein. Wir können zum Beispiel gleichzeitig an einem Lungenkrebs und einer Mandelentzündung leiden. Wenn Blutgefäße sich jetzt öffnen, weil der Tumor sich ausbreitet, hat das mit den Schmerzen der entzündeten Mandeln nichts zu tun.

Entzündet sich die Speiseröhre durch Sodbrennen, dann verletzt der Magensaft die Speiseröhre, und das führt zu Blutungen.

Bluthusten

Wir unterschieden zwischen dem Aushusten von blutigem Schleim (Hämoptyse) und dem Aushusten von reinem Blut, das sich nicht mit Schleim mischt (Hämoptoe). Das Blut hat seinen Ursprung in den Atemwegen, den Bronchien, der Luftröhre oder dem Lungengewebe.

Blut im Schleim ist meist ungefährlich. Wer jedoch reines Blut aushustet, sollte sofort zum Arzt: Meist handelt es sich um eine unmittelbare Gefahr für das Leben.

Bluthusten ist nur ein Symptom und geht einher mit Fieber, Atemnot, Kurzatmigkeit, Schmerzen im Brustkorb, oder Gewichtsverlust bei Krebskranken. Husten die Betroffenen viel Blut aus, dann kann ein Schock die Folge sein, verbunden mit rasantem Abfall des Blutdrucks, kaltem Schweiß auf der Haut, Panikattacken und sogar Bewusstlosigkeit.

Eine ganze Reihe von Krankheiten verursachen blutigen Auswurf und Bluthusten: Bronchitis, Abszesse in der Lunge, Lungentuberkulose, Lungenentzündung, Lungenkrebs, Lungenmetastasen von anderen Tumoren, die Legionärskrankheit, Bluthochdruck in der Lunge, Lungenverletzungen, außerdem Herzschwäche und Herzklappenfehler.

Die meisten Krankheitsherde liegen also in Lunge und Herz. Ausnahmen sind die Bluterkrankheit und eine Störung der Blutgerinnung – die kann auch als unerwünschte Nebenwirkung bei blutverdünnenden Medikamenten auftreten.

Bluthusten und Lungenkrebs

Lungenkrebs ist auch deswegen ein “Killerkrebs”, weil es kaum frühe Warnsignale gibt. Während ein von Hautkrebs Betroffener zum Beispiel schon früh erkennt, dass sich Hautverfärbungen ausdehnen, dunkel werden oder weh tun, geht der von Lungenkrebs Betroffene meist zum Arzt, wenn es bereits zu spät ist.

Er leidet unter Fieber, Reizhusten, nachts bricht ihm der Schweiß aus, und beim Husten wirft er blutiges Sekret aus. Bei diesen Symptomen wuchert der Tumor jedoch längst und bildet bereits Metastasen. Zudem nimmt der Betroffene diese Symptome oft nicht ernst, denn sie sind kein Monopol des Lungenkrebses: Eine Bronchitis und andere Erkrankungen der Atemwege äußern sich nämlich ähnlich.

Reizhusten der länger als 3 Wochen besteht sollte daher unbedingt näher abgeklärt warden.

Bei Lungenkrebs im fortgeschrittenen Stadium kommen aber Schmerzen in der Brust, akute Atmennot und massiver Abfall der körperlichen Leistung hinzu. Der Betroffene verliert außerdem an Gewicht und fühlt sich insgesamt schwach.

Selbst in diesem Stadium lässt sich der Tumor im Röntgenbild jedoch oft noch nicht erkennen. Ein so genannter “Lungenrundherd”, der auf dem Bild zu sehen ist, könnte auch für Tuberkulose sprechen. Er kann aber auch eine Metastase eines an anderer Stelle lokalisierten Primärtumors sein. Aber auch gutartige Rundherde kommen in Betracht.

Früh erkannt ist halb gebannt

Die Heilungschancen für Lungenkrebs sind gering, und das liegt unter anderem darin, dass er meist zu spät erkannt wird. Wenn ein Arzt nämlich bereits einen so gennanten Primärtumor diagnostiziert, also einen sehr kleinen Tumor ohne Metastasen, steigt die Chance, den Krebs zu besiegen, gewaltig.

Immerhin 70 % der Patienten, bei denen Lungenkrebs in diesem Stadium 1 entdeckt wird, werden vom Krebs geheilt.

Leider gibt es noch keine einfachen Programme, um Lungenkrebs früh zu erkennen, die “Normalmediziner” in ihrer regulären Praxis einsetzen könnten. Die Überweisung an eine Krebsklinik mit der entsprechenden Ausstattung kostet wertvolle Zeit – und die entscheidet bei Lungenkarzinomen über Leben und Tod.

Besonders Gefährdete sind deshalb gut beraten, sich einer Vorsorgeuntersuchung zu unterziehen, ohne bereits an Symptomen zu leiden. Die Hauptrisikogruppe sind Raucher jenseits der 40 und Menschen, die beruflich Krebserregern ausgesetzt waren.

Tuberkulose

„Ich bin zu der Meinung gekommen, dass die Tuberkulose, so wie ich sie habe, keine besondere Krankheit, keine eines besonderen Namens werte Krankheit ist, sondern nur eine ihrer Bedeutung nach vorläufig nicht einzuschätzende Verstärkung des allgemeinen Todeskeims.“ Franz Kafka, kurz bevor er an Tuberkulose starb.

Bluthusten kann ein Zeichen von Tuberkulose sein. Bild: Miriam Dörr - fotolia
Bluthusten kann ein Zeichen von Tuberkulose sein. Bild: Miriam Dörr – fotolia

Tuberkulose (TBC) ist die tödlichste Infektionskrankheit weltweit. 2014 starben daran global 1,5 Millionen Menschen. Verursacher sind Mykobakterien, die oft die Lungen befallen. Das führt zur Lungentuberkulose.

Robert Koch identifizierte 1882 Mycobacterium tuberculosis als Erreger, warum die Krankheit auch Morbus Koch heißt. Früher war sie als Schwindsucht bekannt. Nicht jeder Infizierte erkrankt, tatsächlich bricht die Tuberkulose nur bei jedem 10. bis 20. aus. Gefährdet sind vor allem jene mit einer generellen Immunschwäche oder einer genetischen Disposition.

Die Ansteckung verläuft vor allem über den Speichel Erkrankter – durch Husten. Rohmilch von infizierten Rindern ist ebenfalls eine Infektionsquelle.

Die Diagnose erfolgt im Labor. Wenn der Erreger entdeckt ist, gibt es keinen Zweifel.

Tuberkulose-Patienten nehmen an Gewicht ab, spüren keinen Appetit und leiden an allgemeiner Erschöpfung. Sie schwitzen stark in der Nacht und haben bisweilen leichtes Fieber. Typisches Merkmal einer Lungentuberkulose ist ein Husten, anfangs noch mit wenig Auswurf. Schreitet die Krankheit fort, dann husten die Kranken Blut. Ein Notfall ist der Blutsturz.

Dabei drücken Blutungen aus Körperöffnungen und zwar in Mengen. Eine Arterie kann beschädigt sein, in der Lungentuberkulose erfolgt ein Blutsturz meist im Endstadium der Krankheit.

Bronchitis

Bei einer Bronchitis entzünden sich die unteren Atemwege, entweder chronisch oder akut. Meist geht dieser Infektion der Bronchien eine Erkältung oder Grippe voraus. Chronisch wird eine Bronchitis dann, wenn die Betroffenen in zwei Jahren mindestens drei Monate unter Husten und Auswurf leiden.

Häufig sind Viren verantwortlich, aber auch Bakterien und Pilze können die Bronchien entzünden, Chronische Bronchitis ist hingegen meist eine Folge des Rauchens, 9 von 10 Betroffenen sind Raucher.

Risiken, um sich eine Bronchitis zuzuziehen sind Tabakrauch, kaltfeuchtes Wetter, verschmutzte Luft und verschleppte Infektionen der oberen Luftwege, die dann auf die unteren Atemwege übergehen.

Eine Bronchitis zeigt sich durch starken Husten, weil die Luftwege verstopft sind, große Müdigkeit, Schmerzen im Brustkorb und Auswurf. Der Auswurf besteht aus weisslich-gelbem Schleim, da aber die Entzündung auch die Oberfläche der Bronchien verletzt, mischt sich der Auswurf mit Blut.

Betroffene sollten unbedingt des Rauchen vermeiden und sich nicht in Raucherräumen aufhalten; sie sollten sich körperlich schonen und viel Flüssigkeit zu sich nehmen, allerdings auf eiskalte Drinks verzichten. Brustumschläge, Inhalieren von Wasserdampf mit Kamilleextrakt oder ein Abklopfen des Rückens helfen, den Schleim zu lösen.

Bulemie

Menschen, die unter Ess- und Brechsucht leiden, setzen ihren Darm, ihre Speiseröhre und ihren Rachen einer ständigen Belastung aus. Sie lösen immer wieder von neuem einen Brechreiz aus, der dazu führt, dass der Magen Säure ausstößt. So gelangt Magensäure in die Speiseröhre und den Mundraum und beschädigt die dortige Oberfläche. Außerdem leiden Bulemiekranke oft an Zahnfleischbluten Zahnfleischbluten entsteht durch mangelnde Mundhygiene, und Ess-Brech-Süchtige können sich noch so häufig die Zähne putzen: Durch das ständige bewusst herbei geführte Erbrechen setzen sich halb verdaute Speisereste an den Zähnen ab, und damit Bakterien.

Blut spucken: Wann zum Arzt?

Wer Blut hustet oder Blut spuckt, kann selbst wenig unternehmen. Er sollte schnell zum Arzt gehen, wenn er nicht weiß, dass die Ursache harmlos ist: Kleine Verletzung im Mund- und Rachenraum, Erkältung, Zahnfleischbluten. Er bringt dem Arzt etwas Auswurf oder Speichel in einem Glas mit. Bei Bluthusten mit reinem Blut muss sofort ein Notarzt gerufen werden.

Der Arzt sucht nach der Quelle des Blutes. Dazu fragt er zuerst nach der Krankengeschichte, dann klopft, hört und tastet er Hals, Brustkorb und Rücken ab, um zu erkennen, ob der Herd in der Speiseröhre, Herz oder Lunge liegt. Er blickt in Mund, Rachen und Nase.

Kriterien sind:

– Seit wann spuckt oder hustet der Betroffene Blut? Hatte er schon früher diese Beschwerden? Wie sieht das Blut aus? Hell oder dunkel, Flüssigkeit mit Blut gemischt, schaumiger oder schleimiger Auswurf, stinkt es?

– weitere Symptome wie Halsschmerzen, Fieber, Schwäche, Übelkeit, Herzrasen, Kreislaufprobleme.

– Komorbiditäten

– Tätigkeiten: Rauchen, Asbest am Arbeitsplatz etc.

– Medikamente, die das Blut verdünnen

– Lebensgewohnheiten

Nach der allgemeinen Untersuchungen, bestimmt der Arzt die Menge des Blutverlustes und die Blutgerinnung, den Säurewert des Blutes, um zu erkennen, ob es aus Magen oder Lunge kommt, er prüft den Auswurf auf Bakterien und röntgt den Brustkorb. Bei verdacht auf eine Bronchienerkrankung spiegelt er die Atemwege.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach der Erkrankung. Bei starkem Blutverlust muss zuerst das Blut gestillt werden, sonst kann der Tod eintreten. Ist eine geplatzte Ader die Ursache, lässt sich diese schnell veröden. Platzt aber ein Magengeschwür, ist eine Operation angesagt. Außerdem erfolgen Blutinfusionen.

Magengeschwüre, Schleimhautverletzungen und Krebs lassen sich zusätzlich mit Medikamenten behandeln.

Ist der Blutverlust lebensbedrohlich, muss zuerst das Leben gerettet werden, erst dann beginnt die Ursachenforschung. Leichte Infektionen lassen sich mit Antibiotika behandeln.

Erzeugt der starke Husten selbst die Blutungen, sind Hustenmittel angesagt. Sind Gerinnungshemmer die Ursache werden, wenn möglich, Gegenmedikamente verabreicht. (Dr. Utz Anhalt)

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