Blutiger Durchfall – Ursachen und Therapie

Eine schwere Darmerkrankung unterschiedlicher Ausprägung ist Morbus Chron. Bild: Bilderzwerg-fotolia
Dr. Utz Anhalt
Blutiger Durchfall ist keine Krankheit, sondern ein Symptom verschiedener Basisbeschwerden: Verstopfung, Reizdarm, Darmentzündungen, Hämorriden oder Darmkrebs.

Blut im Stuhl kann hell- wie dunkelrot, fest oder flüssig sein, manchmal befinden sich lediglich Tropfen am Kot, dann wieder färbt es diesen insgesamt ein. Ist das Blut hellrot, also frisch, kommt es vermutlich aus dem Darm, während dunkles und geronnenes Blut aus den oberen Abschnitten des Verdauungstraktes stammt.

Ursachen

Blut im Stuhl ist meist harmlos: Die Ursache sind dann Hämorriden oder Risse in der Haut des Enddarms. Problematischer sind Darmpolypen, die sich zu Darmkrebs entwickeln können oder Infektionen des Darms, ein Zwerchfellbruch oder Krampfadern in der Speiseröhre.

Blutiger Durchfall: Die Ursachen können harmlos aber auch schwerwiegend sein. Bild: vchalup - fotolia
Blutiger Durchfall: Die Ursachen können harmlos aber auch schwerwiegend sein. Bild: vchalup – fotolia

Magen-Darm-Infekte, Analfissuren und Blutkrankheiten sind weitere Auslöser für Blut im Stuhl.

Wenn ihr Durchfall Blutspuren aufweist, und sie die Ursache nicht kennen, sollten Sie unbedingt einen Arzt aufsuchen, um den Ursprung zu klären, insbesondere, wenn die Beschwerden häufiger auftreten.

Diagnose

Der Arzt findet zuerst heraus, wo das Blut seinen Ursprung hat. Dann fragt er, wie häufig der Patient zur Toilette muss, ob dieser Durchfall bereits früher auftrat, was die Betroffenen gegessen haben, ob sie sich verletzt haben, etc. Wichtig ist auch die Frage, ob die Menschen in den letzten Monaten Gewicht verloren, ohne ihr e Ernährung umzustellen, ob sie sich erbrechen mussten, unter Schwindel wie Übelkeit litten. Gibt es Basiserkrankungen?

Der Mediziner tastet den Bauch wie Enddarm ab und benutzt ein Stethoskop, er untersucht die Blutwerte, und im Fall eines Verdachts steht eine Magen- oder Darmspiegelung an.

Behandlung

Die Behandlung richtet sich nach der Krankheit. Leidet der Patient unter einem aufgebrochenen Magengeschwür, geplatzten Krampfadern oder plötzlich auftretenden inneren Blutungen, stoppt der Arzt als erstes die Blutung.

Hämorrhoiden sind weniger dramatisch. Der Patient nutzt hier Salben und Zäpfchen. Nur bei extremen Hämorrhoiden verödet der Mediziner sie. Polypen entfernen Spezialisten mit einer Endoskopie Darmkrebs lässt sich mit Chemo- und Strahlentherapien ebenso behandeln wie mit einer Operation.

Hämorriden

Hämorriden sind Gewebepolster im äußersten Darmabschnitt. Im Volksmund sagen wir, wenn jemand unter blutigem Stuhl leidet, „der hat Hämorriden“. Das ist aber falsch: Das Hämorridal-Geflecht ist kein Schaden, sondern ebenso wichtig wie Unterhaut oder Mandeln. Es schützt den Darm nämlich nach außen.

Wir leiden nicht unter „Mandeln“, sondern unter einer „Mandelentzündung“. Wenn wir also „unter Hämorriden leiden“, leiden wir darunter, dass diese Hämorriden sich vergrößern.

Wenn wir Kot ablassen entspannt sich der Schließmuskel, und das Blut fleißt aus dem Hämorridalgewebe ab. Danach fließt es in die Hämorriden zurück, diese schwellen an und verschließen den After.

Die Blutgefäße im Hämorridenpolster können aber „ausleiern“. Wenn wir, zum Beispiel bei Verstofpfung, stark pressen, um den Kot hinaus zu bekommen, vergrößert sich das Polster.

Oft merken wir das überhaupt nicht, und die Hämorriden regenerieren sich von selbst. Wenn wir es jedoch merken, dann juckt es uns im inneren Bereich des Afters, und wir spüren dort Druck. Außerdem haben wir Blut im Kot, allerdings auch innerhalb des Afters.

Probleme mit den Hämorriden können mit anderen Ursachen für Blut im Stuhle einhergehen. Bei starker Verstopfung zum Beispiel können sich sowohl die Hämorriden vergrößern wie Risse in der Haut des Endarms und Analfissuren entstehen.

Nicht nur Verstopfung, sondern auch das Gegenteil, nämlich starker Durchfall, kann die Hämorriden überlasten.

Weit verbreitet ist die Vorstellung, dass Menschen mit starkem Übergewicht unter Beschwerden mit den Hämorriden leiden. Das ist nicht bloß ein Vorurteil: Durch starkes Übergewicht entsteht ein permanenter Druck auf den Bauchraum – und der drückt wiederum auf die Hämorriden.

Kaum bekannt ist hingegen, dass auch chronischer Husten ebenso auf die Hämorriden drückt und so ebenfalls zu Blut im Stuhl führen kann.

Seltener ist eine genetisch bedingte Schwäche des Bindegewebes. Da auch die Hämorriden zu diesem Bindegewebe gehören, versagen sie in ihrer Funktion, den Afterausgang effektiv zu verschließen und können weder in vollem Umfang an- und abschwellen, wie es ihre Aufgabe wäre.

Sind Probleme mit den Hämorriden peinlich?

Vergrößerte Hämorriden gehören zu den „Intimbeschwerden“ über die viele Menschen ungerne reden – oft verschweigen sie das Problem sogar gegenüber ihren Ärzten. Das ist ein Fehler.

Erstens sind diese Beschwerden kein Hinweis auf mangelnde Körperhygiene – es handelt sich nicht um eine Infektion mit Bakterien oder Viren, die sich insbesondere diejenigen zuziehen, die sich ungenügend den Hintern waschen.

Zweitens lassen sich Hämorriden effektiv behandeln, und damit verschwinden Juckreiz, Druck und Blutungen.

Drittens, und am wichtigsten, sind vermeintliche Beschwerden mit den Hämorriden bisweilen ernsthafte Erkrankungen, im schlimmsten Fall ein Zeichen von Darmkrebs – und der kann tödlich enden.

Folgebeschwerden vergrößerter Hämorriden

Es gibt aber noch einen weiteren Grund, bei Problemen mit den Hämorriden einen Arzt aufzusuchen. So entstehen bisweilen Folgeprobleme, die äußerst unangenehm werden können.

Rutschen die Hämorriden nämlich aus dem After heraus, dann klemmen sie manchmal ein. Blutgerinnsel bilden sich, ein Thrombose entsteht, und die verusacht Blutungen, eine starke Schwellung und Schmerzen.

Solche heraus gerutschten Hämorriden lassen sich leicht mit Thrombosen am Afterrand verwechsel. Diese Perianalvenenthrombosen entstehen aber in den Venen am Afterrand. Sie führen ebenfalls zu Blutungen, das Blut ist dabei dunkel. Schwangere und Gebärende sind besonders betroffen. Meist heilen diese Thrombosen vollständig wieder ab.

Wer lange unter stark blutenden Hämorriden leidet, entwickelt bisweilen Blutarmut.

Gummiband und Operation

Bei starken Blutungen der Hämorriden empfiehlt sich ein ärztlicher Eingriff. Bei dieser Methode streift der Mediziner einen Gummiring über das vergrößerte Gewebe. Kein Blut fließt jetzt mehr hinein, und es stirbt ab.

Sind die Blutungen sehr stark und halten lange an, ist eine Operation angesagt. Die Ärzte schneiden das vergrößerte Gewebe hinaus. Eine örtliche Betäubung reicht meist, doch auch eine Vollnarkose ist manchmal angebracht.

Bei der Stapler-Operation benutzt der Arzt ein Klammernahtgerät. Damit entfernt er einen Ring vergrößertes (und überflüssiges) Gewebe am äußeren ;Mastdarm und fügt die Wundränder mit Klammern zusammen. Diese Operation dauert kürzer als die klassischen Methoden, sie verursacht weniger Schmerzen und heilt früher ab.

Ursache: Morbus Crohn

Morbus Crohn zeigt sich durch:

1) Regelmäßige Durchfälle. Diese sind schleimig, aber meist ohne Blut. Colitis ulcerosa geht indessen fast immer mit blutigem Stuhl einher.

2) In Schüben auftretenden Bauchschmerzen, meist im rechten Unterbauch. Hier besteht die Gefahr, die Erkrankung mit einem entzündeten Blinddarm zu verwechseln. Colitis ulcerosa führt ebenfalls zu Bauchschmerzen, diese treten allerdings krampfartig auf und unmittelbar vor dem Stuhlgang.

Eine schwere Darmerkrankung unterschiedlicher Ausprägung ist Morbus Chron. Bild: Bilderzwerg-fotolia
Eine schwere Darmerkrankung unterschiedlicher Ausprägung ist Morbus Chron. Bild: Bilderzwerg-fotolia

3) Gewichtsverlust und leichtes Fieber. Das ist aber kein Muss.

Wie bei allen schweren Krankheiten ist Panik ebenso ein schlechter Ratgeber wie Sorglosigkeit. Wer an starkem Durchfall leidet, der mehr als drei Tage anhält, verbunden mit leichtem Fieber und starken Bauchschmerzen, sollte alternative Erklärungen einbeziehen.

Dazu helfen folgende Fragen:

1) Habe ich in den letzten Tagen meinen Darm überreizt?

Habe ich zum Beispiel sehr viel Kaffee getrunken, große Mengen Zucker oder Zuckerersatz zu mir genommen, zum Beispiel in Form von Energy-Drinks, Gummibärchen, Schokolade? Habe ich viel Alkohol getrunken, und / oder viele Zigaretten geraucht? Habe ich viel tierische Fette konsumiert – Bauchfleisch beim Grillen, Gänsebraten oder Eisbein?

2) Habe ich meinem Darm zu wenig Ballaststoffe zugeführt, also kein Obst und Gemüse, keine Hülsenfrüchte wie Bohnen oder Kichererbsen gegessen, bzw. keine Leinsamen, Kürbiskerne etc.?

3) Setzte der Durchfall nach einer Mahlzeit ein? Liegt vielleicht eine Unverträglichkeit oder Lebensmittelvergiftung vor?

4) Komme ich gerade von einer Reise zurück? Handelt es sich womöglich um eine Reise-Diarrhoe? Die dauert zwei bis fünf Tage an, Kolibakterien oder Viren sind die Ursache.

Spätestens, wenn Blut im Durchfall ist, heftige Bauchschmerzen dazu kommen und die Betroffenen fiebern, sollten sie am gleichen Tag zum Arzt gehen.

Morbus Crohn befällt sämtliche Schichten der Darmwand – aber nicht alle Darmabschnitte sind gleichermaßen entzündet. Die genaue Ursache ist noch unbekannt, die Betroffenen zeigen aber einen Mangel an körpereigenen Antibiotika; deshalb vermuten viele Forscher eine gestörte Immunreaktion auf genetischer Basis, die vielleicht durch einen Infekt aktiviert wird.

Die Antibiotika fehlen, und darum kann die Darmschleimhaut schädliche Bakterien nicht hinreichend abwehren. Diese Bakterien wiederum lösen dann die Entzündung aus.

Morbus Crohn attackiert vor allem das letzte Stück des Dickdarms, befällt aber auch jeden anderen Abschnitt des Darms, und zwar vom Mund bis zum Anus. Überall dort treten Entzündungen auf – wenn diese heilen, hinterlassen sie Narben, die den Darm verengen können.

Bei schwerem Verlauf der Krankheit werden Nährstoffe vom Darm nur noch unzureichend verarbeitet. Dann ist Gewichtsverlust und Blutverlust die Folge. Das Risiko, Darmkrebs zu entwickeln, steigt.

Ursache: Colitis ulcerosa

Colitis ulcerosa befällt die oberen Schichten der Schleimhaut an der Darmwand. Dort bilden sich leicht blutende Geschwüre. Die Erkrankung startet in der Regel im Enddarm, breitet sich im Dickdarm aus und wandert Richtung Blinddarm.

Entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa - Bild:  bilderzwerg - fotolia
Entzündliche Darmerkrankung Colitis ulcerosa – Bild: bilderzwerg – fotolia

Bei jedem vierten Betroffenen befällt die Entzündung den gesamten Dickdarm. Die meisten Betroffenen leiden unter Schüben der Krankheit, zwischen denen längere Phasen ohne Beschwerden liegen.

Jeder zehnte jedoch kennt indessen keine Perioden ohne Beschwerden. Bei jedem Zwanzigsten nimmt die Entzündung extreme Form an: Sehr starker wässriger Durchfall, hohes Fieber und, damit verbunden, ein hoher Verlust an Wasser führen zum Kreislaufschock – Colitis ulcerosa kann bei diesen Menschen sogar zum Tod führen.

In den akuten Phasen leiden die Betroffenen unter Durchfall, der Kot mischt sich mit Blut und Schleim und peinigt die Patienten bis zu 30-mal am Tag. Jedes Mal plagen sie sich zudem mit Bauchkrämpfen, die ausgesprochen schmerzhaft sind. Bisweilen kommt Fieber hinzu.

Selten zeigen sich die Beschwerden auch außerhalb des Darms, als Entzündungen in Gelenken, an den Augen und auf der Haut.

Ist nur der Enddarm betroffen, gilt der ebenso schleimige wie blutige Durchfall als sicherstes Merkmal.

Gefährliche Komplikationen dieser Erkrankung sind mögliche Lähmungen des Darms. Wenn die Entzündungen die Darmwand schwer schädigen, erschlaffen die dortigen Muskeln, der Darm kann die zugeführte Nahrung nicht transportieren und erweitert sich.

Hohes Fieber tritt auf, und eine Entzündung des Bauchfells droht. Wenn die Ärzte jetzt nicht sofort operieren, steht ein Darmdurchbruch bevor – und der kann das Leben kosten.

Zudem ist die Gefahr von Dickdarmkrebs stark erhöht: Eine chronische Colitis ulcerosa entartet sehr häufig nach zehn Jahren.

Darmträgheit

Wesentlich ungefährlicher als chronische Darmentzündungen ist chronische Darmträgheit – Verstopfung. Darunter leidet jeder fünfte Mensch in Deutschland.

Der Stuhlgang schmerzt, und in Anfällen treten Bauchkrämpfe auf: Wenn die Betroffenen auf der Toilette waren, haben sie trotzdem das Gefühl, dass ihr Darm nicht leer ist. Der harte Kot verusacht oft Hämoriden und Risse am Darmende. Diese Risse sind nicht nur unangenehm, sondern sie können auch zu Blut im Stuhl führen.

Häufig geht Verstopfung mit starken Blähungen einher. Die sind nicht nur unangenehm, sondern können sich zu einem sozialen Problem ausweiten. Sie lassen sich zwar bisweilen unterdrücken, trotzdem sind peinliche Situationen die Regel: Manchmal lassen die Betroffenen Luft, wenn sie sich gerade in der S-Bahn befinden, im Fahrstuhl oder auf einer Konferenz.

Zugleich stört es den Alltag in hohem Ausmaß, ständig den Raum zu verlassen, um ein ungestörtes Plätzchen zu suchen.

Gelegentliche Verstopfung

Gelegentliche Verstopfung ist kein Grund zur Sorge. Jeder Mensch ist irgenwann einmal davon betroffen. Die häufigste Ursache ist ungewohnte Ernährung. Wenn zum Beispiel auf einer Reise in südliche Gefilde der Darm verstopft, hilft ein leichtes Abführmittel; manche Tropenreisende schwören auf starken Kaffee. Solche Verstopfungen verschwinden in der Regel, wenn unser Darm sich auf die neue Kost eingestellt hat oder wir wieder Gewohntes zu uns nehmen.

Eine solche (vorüber gehende) Verstopfung kann auch psychische Ursachen haben – als Erbe unserer Evolution. Stuhlgang in einer als bedrohlich empfundenen Situation macht Lebewesen in der Natur verletzlich. Wer sich in feindlichem Terrain setzt, um sein Geschäft zu erledigen, macht sich für diese Zeit wehrlos und ist ein gefundenes Fressen für Beutegreifer und ein leichtes Opfer für menschliche Gegner.

So haben manche Menschen in einer ungewohnten Umgebung Probleme mit dem Stuhlgang, Schulabgänger, die ihr soziales Jahr ableisten ebenso wie Studierende, die in die erste WG ziehen. Bei einem jungen Mann zum Beispiel, der im ersten Semester in ein Burschenschaftshaus zog, versagte der Stuhlgang fast zwei Wochen. Als er dann seine Eltern besuchte, war alles wieder normal.

Chronische Verstopfung

Bei einer chronischen Verstopfung ist der Arzt gefragt, um zu klären, ob eine ernste Krankheit vorliegt.

Meist liegt der Grund für chronische Verstopfung aber „lediglich“ in falscher Ernährung – verbunden mit Bewegungsmangel. Wenn die Darmmuskeln zu langsam arbeiten, bleibt die Nahrung länger im Darm, dem Darmbrei fehlt jedoch die Flüssigkeit und so entsteht Verstopfung.

Diese Trägheit lösen insbesondere fettige und süße Speisen aus. Mangelndes Körpertraining wirkt sich ebenfalls aus, denn trainierte Bauchmuskeln stützen die Verdauung.

Chronische Verstopfungen können blutigen Durchfall begünstigen. Bild: Adiano - fotolia
Chronische Verstopfungen können blutigen Durchfall begünstigen. Bild: Adiano – fotolia

Die Verdauung fördern insbesondere Trockenobst, Hülsenfrüchte und Leinsamen. Ihre Wirkung unterstützt Flüssigkeit, vor allem Wasser und Kräutertees. Sie lässt die Ballaststoffe aufquellen und vergrößert so das Volumen des Stuhls, der dann leichter den Darm verlässt. Gegen chronische Darmträgheit hilft, die Nahrung auf Dauer umzustellen.

Wann empfiehlt sich eine Darmspiegelung?

Eine Koloskopie ist außer den genannten Gründen wichtig, wenn ohne bekannte Ursache Blut im Stuhl ist, der Kot sich schwärzlich verfärbt, ohne dass der Magen weh tut, wenn ein Primärtumor vorliegt, wenn ein Verdacht auf chronische oder nicht chronische Darmerkrankungen besteht.

Aber auch wenn Schmerzen im Mittel- und Unterbauch auftreten, wenn jemand unter starkem Übergewicht leidet und sich wenig bewegt, wenn Eisenmangel vorliegt, und bei starken Blähungen über lange Zeit hinweg, empfiehlt sich eine Darmspiegelung.

Wann ist eine Darmspiegelung unausweichlich?

Unbedingt zur Darmspiegelung sollten Betroffene, deren Stuhl sich verformt, als „Bandnudel“, „Kaffeebohne“ oder „Bleistifte“, starker Durchfall auf Verstopfung folgt, bereits ein Darmkrebs vorlag, Verhärtungen im Bauch sich ertasten lassen, der Betroffene unter einer chronischen Darmkrankheit leidet. (Dr. Utz Anhalt)

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Weitere Informationen:

www.leitlinien.net – Morbus Crohn: Leitlinie zur Diagnostik und Therapie von Morbus Crohn.

www.dccv.de – Website der Deutschen Morbus Crohn- und Colitis ulcerosa-Vereinigung e. V.

Über Häufigkeit und Verbreitung von Krebserkrankungen informiert das Zentrum für Krebsregisterdaten am Robert-Koch-Institut: www.krebsdaten.de

Der Krebsinformationsdienst beantwortet alle Fragen zum Darmkrebs unter der Nummer 0800-4203040 oder per Email an: krebsinformatiuonsdienst@dkfz.de