Frühjahrsmüdigkeit- Ursachen, Symptome und Gegenmaßnahmen

Dr. Utz Anhalt

Tipps und Ideen für mehr Energie im Frühling

Johann Wolfgang von Goethe sah im April den Monat der Hoffnung: „Vom Eise befreit sind Strom und Bäche durch des Frühlings holden belebenden Blick, im Tale grünet Hoffnungsglück,“ schrieb er im „Osterspaziergang“ im ersten Teil des Faust. Hoffnung heißt aber auch – so ganz lässt sich dem Frühling noch nicht trauen. Die Bauernweisheit bringt die Skepsis auf den Punkt. Mal ist es warm wie im Sommer, dann verdunkelt sich der Himmel, und es schneit. Dann wieder folgt Hagel und Regen.


Warum macht „der April, was er will“?

Der April ist bei uns der erste „richtige“ Frühlingsmonat. Die Sonne überquert im März den Äquator und wandert nach Norden. Am Mittelmeer wird es jetzt sommerlich warm. Nordsee und Atlantik stehen in unseren Breiten dagegen – die Sonne wärmt das Land bereits auf, im Wasser braucht sie dafür jedoch wesentlich länger, denn das Meer spiegelt einen Teil der wärmenden Sonnenstrahlen zurück. Außerdem mischt sich die warme Wasserschicht an der Oberfläche ständig mit dem kalten Wasser der Tiefe.

Im April kommt der Frühling richtig in Schwung. (Bild: Janina Dierks/fotolia.com)

Kälte aus dem Norden, Wärme aus dem Süden

Der Unterschied der Temperatur zu Wasser und zu Land ist enorm, und dadurch verändern sich Hoch- und Tiefdruckgebiete weit schneller als im Sommer. Sammelt sich die kalte Luft über der Nordsee und strömt in den Süden wird es kalt wie im Winter. Kommt hingegen die Luft aus dem Süden nach Deutschland, dann wird es fast so heiß wie im Sommer.

Frühlingsgefühle

Die im April aufkeimenden Frühlingsgefühle sind nicht nur literarische Funktion, sondern die bisweilen warmen Temperaturen und besonders die längere Sonneneinstrahlung wirken sich auf unsere Sinne aus.

Wir riechen die Frühblüher und das sprießende Gras, unsere Augen nehmen die größere Menge an Licht auf, und unsere Haut reagiert auf die Wärme. Diese Außenreize setzen im Körper die Hormone im Gang. Unser Spiegel an Serotonin steigt und damit die Empfindung von Glück, ebenso schüttet der Organismus Dopamin und Noradrenalin aus. Zugleich sinkt der Pegel an Melatonin, das schläfrig macht. Wir fühlen uns erstens glücklicher und zweitens wacher, unser Körper drängt nach Aktion.

Frühjahrsmüdigkeit

Wie kommt es dann aber zur Frühjahrsmüdigkeit? Die ist ebenso wenig ein Märchen wie die Frühlingsgefühle. Sie grassiert vor allem im April, der „macht, was er will“. Zwar sorgen wärmere Temperaturen und längere Tage für größere Aktivität, aber der Wechsel von der Kälte des Winters zur Wärme gelingt dem Körper nicht nahtlos – besonders, wenn Kälte und Wärme hin- und herspringen.

Frühjahrsmüdigkeit entsteht meist, wenn es einige Tage warm war und dann wieder kalt. Im verrückten April, wenn Kalt-Warm-Warm-Kalt-Kalt-Warm munter durcheinander wirbeln, weiten sich die Blutgefäße, und der Blutdruck sinkt. Wir werden müde.

Was tun gegen die Schläfrigkeit?

Um die Frühjahrsmüdigkeit gar nicht erst aufkommen zu lassen, hilft es vor allem, die höheren Temperaturen und längeren Tage zu nutzen.

1) Verbringen Sie so viel Zeit wie möglich draußen in der Sonne und in den bisweilen steigenden Temperaturen. Licht macht wach.

2) Bewegen Sie sich an der frischen Luft. Wandern Sie, arbeiten Sie im Garten, fahren Sie Fahrrad. Mäßiger Sport gleicht den Blutdruck aus, kurbelt die Produktion der Hormone an und stärkt die Biochemie des Immunsystems.

Um die Frühjahrsmüdigkeit zu vertreiben, sollten Sie so viel Zeit wie möglich an der frischen Luft verbringen. (Bild: Halfpoint/fotolia.com)

Heilkräuter im April

April ist ein Monat der Frühlingsblumen, der Knospen und Keime. Sie können nun eine Menge Heilkräuter sammeln, trocknen, zu Tees zubereiten oder als Gemüse verwenden. Dazu gehören:

Adonisröschen, Angelika, Beinwell, Birke, Brennnessel, Kresse, Enzian, Gundermann, Bärlauch oder Kalmus. Auch Küchenkräuter wie Liebstöckel und Rosmarin sind jetzt verfügbar, außerdem Veilchen, Stiefmütterchen, Storchenschnabel und Schlüsselblume. Last but not least ist der April der Monat der Weidenkätzchen, die in keinem Osterstrauch fehlen.

Ebenso wichtig sind die Blätter der Weiden. Ein Tee aus ihnen entwässert, hilft gegen Schmerzen, Entzündungen und Fieber. Die Weidenblätter enthalten Salicylsäure, den Grundstoff für Aspirin.

Bärlauch

Nun ist die beste Zeit, um die Blätter des Bärlauchs zu ernten. Dieser Verwandte des Knoblauchs hat den Vorteil, dass wir seine Duftstoffe nicht durch die Haut ausdünsten. Das verhindert das Chlorophyll in den Blättern. Wie Knoblauch reinigt und entgiftet Bärlauch den Darmtrakt und das Blut.

Bärlauch lässt sich vielfältig verarbeiten: Als Pesto für Nudeln, als Brotaufstrich, in Suppen, Saucen und Salaten, eingelegt als Bärlauchöl oder mit Quark und Joghurt als Dip.

Bärlauch blüht im April, und am besten ist es, die Blätter vor der Blüte zu ernten, da die Blüten viel vom Geschmack der Pflanze nehmen.

Pasta mit selbst gemachtem Bärlauch-Pesto ist ein köstliches Frühlingsgericht. (Bild: Doris Heinrichs/fotolia.com)

Schlüsselblumen

Ein Geheimtipp in der Naturküche sind die Schlüsselblumen. Sie blühen im April in der Natur auf Magerwiesen. Vorsicht: Die seltenen Pflanzen stehen unter Naturschutz. Verwenden Sie bitte nur Blumen aus dem eigenen Garten.

Die Blüten ergeben einen wirksamen Hustentee, der, selten für Hustenmittel, auch noch gut schmeckt – ein wenig wie Honig. Die Blätter passen zu Salaten und grünem Gemüse.

Huflattich

Zur gleichen Zeit blüht der Huflattich. Wir können die Blüten genau so wie die Knospen in Salate mischen oder in Gemüsefrikadellen verarbeiten. Huflattich steckt voll mit Mineralien, die Blätter und Blüten sind Basis für Hustentees.

Baldrian

Anfang bis Mitte April sprießen die Blätter des Baldrians, und dann sollten Sie diese ernten, denn Ende des Monats blüht die Pflanze, und die Blätter verlieren an Aroma. Essbar sind die Blätter indessen von April bis Oktober.

Die frischen Triebe schmecken besonders intensiv und erinnern an Feldsalat. Sie lassen sich als Salat zubereiten, in Suppen kochen oder für Aufstriche mit Quark wie für Smoothies nutzen. Die getrockneten Blätter ergeben einen guten Tee und lassen sich für Kräutermischungen verwenden.

Baldrian liebt Humus, feuchte Wiesen, Uferzonen und den Waldrand. Pralle Sonne gefällt ihm nicht.

Lungenkraut

Die Blätter des Lungenkrauts eignen sich im April für Salate, jetzt blüht die Pflanze auch, und die Blüten lassen sich in Brotaufstrichen und Tees verarbeiten. Lungenkraut reinigt die Atemwege, ist ein gutes Hausmittel gegen Husten und verbessert das Heilen von Wunden.

Alant

Im vierten Monat des Jahres sprießen die Blätter des Alants, der in lichten Wäldern und am Wegesrand wächst. Sie geben eine eigene Note in einer Gemüsesuppe, dafür sollten Sie die Blätter aber vorher in warmem Wasser ziehen lassen, um den bitteren Geschmack des Rohzustands zu lindern.

Äußerlich aufgetragen desinfizieren die Blätter, in Suppe oder Tee helfen sie gegen Husten.

Frauenmantel

Auch die Blätter des Frauenmantels lassen sich nun ernten. Sie eignen sich für Salate, Suppen und für Aufläufe. Bei Aufläufen verwenden wir sie ähnlich wie Wirsing.

Frauenmantel im Tee fördert die Verdauung, löst Krämpfe, hilft gegen Kopfschmerzen und Probleme beim Einschlafen.

Veilchen

Das Veilchen blüht von März bis April am Waldrand und im Garten. Die Blüten und Knospen können wir roh genießen und in Fruchtsalate geben. Sie geben Fruchtsäften einen besonderen Geschmack, würzen Marmeladen und Honig, eignen sich für Tees und Gelees.

Veilchen reinigt das Blut, hilft gegen rheumatische Schmerzen und gegen Husten.

Kresse ist ein vielseitiges Würzkraut und lässt sich ganz einfach zu Hause selbst ziehen. (Bild: Rangzen/fotolia.com)

Brunnenkresse

Kresse mag es feucht, darum wächst sie am Ufer von Bächen und Seen. Ab April können wir die Blätter ernten. Sie eignen sich klein geschnitten für Dips, Brotaufstriche, Salate, für Suppen, Saucen, Kräuterbutter und Kräuteröle.

Brunnenkresse wirkt antibakteriell und lindert die Symptome einer Erkältung. Es regt die Verdauung an und hilft bei Beschwerden von Magen und Darm.

Die Frühlingsblumen

Der erste „richtige“ Frühlingsmonat erfreut uns mit intensiven Düften. Nach den Frühblühern wie Schneeglöckchen, Krokussen und Märzbechern geht es jetzt richtig los. Viele Gartenfreunde halten den April für den schönsten Monat im Jahr: Die Fläche ist noch so frei, dass die einzelnen Blumen voll zur Geltung kommen und doch so belebt, dass sie ihre Farbenpracht zeigen.

Zu diesen Duftpflanzen gehören die Kegelblume mit blassblauen Blüten und blauen Längsstreifen, der Gewöhnliche Löwenzahn, die Gewöhnliche Nachtviole in Violett und die Dichter-Narzisse.

Gesund in den Frühling

Der Wechsel von Kalt zu Warm, Regen zu Sonne ist ein Paradies für Erkältungen. Für Allergiker wird der massive Pollenflug zum Problem. Wind und steigende Temperaturen sorgen dafür, dass die Pollen allgegenwärtig sind.

Zumindest einer Erkältung lässt sich aber vorbeugen, besonders durch Bewegung im Freien und ausgewogene Ernährung.

Bewegung im Freien

Bewegung draußen belüftet die Lunge und treibt den Kreislauf an, und das erschwert es Erkältungsviren, einzudringen. Jeden Tag ein Spaziergang von mehr als einer halbe Stunde reicht bereits, um das Erkältungsrisiko zu reduzieren. Zusätzlich können Sie ins Kraftstudio gehen.

Im April können Sie auch mit diversen Sportarten im Freien loslegen. Zum Schwimmen in der Natur ist es den meisten zwar noch zu kalt, aber Klettern, Bergsteigen oder Waldwandern bedarf jetzt weniger Überwindung als im Winter.

Vitamin C

Um einer Erkältung vorzubeugen, ist eine gute Ernährung ratsam. Vitamin C bringt das Immunsystem auf Touren, es hilft präventiv gegen eine Erkältung, nützt aber nichts, um eine bestehende Erkältung zu heilen.

Vitamin C in hohem Ausmaß enthalten Zitrusfrüchte wie Orangen, Zitronen oder Limetten, Grünkohl, Rosenkohl, Broccoli, Paprika und Spinat. Im Frühling können Sie sich Vitamin C auch mit frischem Rhabarber zuführen.

Generell gilt: Nehmen Sie über Ihre tägliche Ernährung viele Vitamine und Mineralstoffe auf, aber nur wenig Fett und wenig Zucker.

Ausreichend Schlaf ist sehr wichtig, um das Immunsystem fit zu halten. (Bild: Rido/fotolia.com)

Achten Sie gerade jetzt, wenn die Tage länger werden, auf ausreichend Schlaf. Schlafmangel ist ein unterschätzter Trigger für Erkältungen, denn er schwächt das Immunsystem.

Allergien in Schach halten

Für Pollenallergiker ist der April ein Risikomonat. Einige der größten Pollenverbreiter, nämlich Raps, Birke und Weide, verteilen jetzt ihre Pollen mit dem Wind. Der massive Ausbau der Rapsflächen zur Produktion von Biosprit sorgte dafür, dass die Menge der Rapspollen in den letzten Jahrzehnten in die Höhe schnellte.

Allergiker helfen sich durch Information: Schauen Sie zu dieser Zeit regelmäßig im Pollenkalender, welche Pollen gerade unterwegs sind. Die Grundregel lautet: Bei Windstille und Kälte ist „reine Luft“, je stärker der Wind und je höher die Temperatur, desto mehr Pollen fliegen umher.

Allergieschübe überwinden Sie schneller, wenn Sie insgesamt in einer guten körperlichen Verfassung sind. Dafür wiederum sorgen Sport und gesunde Ernährung.

Grundregeln für Pollenallergiker im Frühling

Pollen auf dem Land fliegen meist am Morgen, in städtischen Ballungszentren ist die Belastung abends am höchsten. Lüften Sie ihre Wohnung nicht in dieser Zeit.

  • Lagern Sie die Kleidung, die sie draußen tragen, außerhalb des Schlafzimmers.
  • Waschen Sie sich die Haare, bevor Sie ins Bett gehen, damit Sie keine Pollen mit sich herum schleppen.
  • Halten Sie die Autofenster geschlossen, während Sie fahren.

Hausmittel für Pollenallergiker im April

Birkenpollen sind für Allergiker besonders aggressiv. Die Betroffenen brauchen die Stoffe, die eine allergische Reaktion wieder in die Balance bringen.
Schwarzkümmelöl drückt durch Linol- und Linolensäuren sowie Nigellon-Öl den Pegel des Hormons Histamin. Dieses löst die allergische Reaktion aus. Der Organismus bildet aus den Linolensäuren Prostaglandine, und diese hemmen Entzündungen und lindern die Symptome der Allergie.

Jüngste Studien lassen vermuten, dass Zink ebenfalls eine Pollenallergie und Heuschnupfen bremst, und zwar sowohl die allergische Entzündung wie auch den chronischen Reiz. Zink stärkt die Zellmembranen. Es ist in Form von Tabletten erhältlich, aber auch in Lebensmitteln wie Rinderleber und Meeresfrüchten.

Ein hoher Magnesiumgehalt im Körper erhöht die Schwelle zu allergischen Reaktionen. Es findet sich in Haferprodukten, Bohnen, Linsen und Spinat.

Pollenallergiker sollten über die Ernährung viel Magnesium aufnehmen, denn dieses hemmt die Freisetzung von Histamin. (Bild: samael334/fotolia.com)

Allergiker sollten regelmäßig die Nase mit einer Salzlösung spülen, denn die feinen Pollen setzen sich an den Nasenhärchen fest. Zusätzlich können Sie die angegriffene Nasenschleimhaut mit Schwarzkümmelöl pflegen.

Nicht übertreiben

War der März frostig, dann ist der April der erste Monat, um draußen durchzustarten. Die Blumen blühen, und wenn die Sonne scheint und die Tage länger werden, treibt es uns nach draußen.

Achten Sie aber darauf, sich nicht zu überlasten. Wenn Sie im Winter regelmäßig im Kraftstudio trainieren, ist die Bewegung in der Natur für sie kein Thema. Die meisten verbringen den Winter jedoch vor allem auf dem Sofa oder Bürostuhl.

Die Musken sind nicht trainiert, und das Serotonin verführt dazu, uns zu überschätzen. Eine Folge von untrainierten Bewegungsabläufen bei Radfahren, Skaten und selbst beim Laufen sind jetzt Prellungen, Blutergüsse, Zerrungen und Schürfwunden. Typische Frühjahrsleiden sind über beanspruchte Muskeln, Sehnen und Knochen.

Wärmen Sie sich vor dem Training auf und dehnen ihren Körper, fangen Sie den Sport langsam an.

Ziehen Sie Sportkleidung in mehreren Schichten an, die alle atmungsaktiv sind. Im Wechselwetter können Sie so beim Temperatursturz ein warmes Oberteil anziehen und bei Sonne im T-Shirt laufen. So verhindern Sie Erkältungen.

Spargel – das beliebte Frühlingsgemüse

Der vierte Monat des Jahres ist zwar vor allem Zeit der Saat, nicht der Ernte, doch einige gesunde Gemüse kommen auch schon im Frühling auf den Tisch – allen voran Spargel. Wenn der April, der macht, was er will, warmes Wetter beschert, lässt sich dieser in Deutschland ab Mitte des Monats ernten.

Spargel ist für Ernährungsbewusste ein Superstar. Es handelt sich um eines der Gemüse mit den wenigsten Kalorien überhaupt. Mit 18 Kalorien pro 100 Gramm lässt er sich kiloweise schlemmen, ohne dass wir dabei zunehmen. Dazu hilft er auch noch beim Entwässern, denn die weißen Stangen enthalten größere Mengen an Kalium – außerdem Phosphor und die seltenen Vitamine A, E und K. Spargel reinigt das Blut, stärkt die Leber und Nieren.

Spargel ist ein tolles Frühlingsgemüse, denn er enthält viele Vitamine und Mineralstoffe, aber nur sehr wenig Kalorien. (Bild: karepa/fotolia.com)

Es gibt weißen Spargel, violetten und grünen. In Deutschland ist die weiße Variante am häufigsten. Im April können Sie das beliebte Gemüse an den Feldern um Nienburg oder der Lüneburger Heide direkt von den Bauern kaufen. In der Regel sind sie dort am besten, denn die Stangen sollten so frisch gestochen wie möglich gegessen werden. In ein feuchtes Geschirrtuch gerollt halten sie sich im Kühlschrank bis zu drei Tage.

Woran erkennen Sie frischen Spargel?

Frischer Spargel bricht leicht und lässt sich kaum biegen. Die Schnittstellen sind saftig, und die Stangen quietschen, wenn sie aneinander reiben. Ist das Gemüse frisch, glänzt es.

Die Farbe von altem Spargel ist stumpf, er sieht bräunlich aus, ist trocken und manchmal sogar hohl.

Rhabarber

Rhabarber lässt sich von April bis Juni ernten. Wir essen nur die Stängel, die Blätter sind giftig. Er lässt sich in Süßspeisen verarbeiten, in Marmeladen, als Kompott oder gezuckerter Saft. Es handelt sich indessen um Gemüse, nicht um Obst.

Dieses enthält Eisen, Magnesium und Kalium. Kalium entwässert und fördert die Verdauung. 1 Kilo Rhabarber deckt unseren Tagesbedarf an Vitamin C. Hinzu kommt Vitamin K, das für die Blutbildung wichtig ist. Er hat nur 12 Kalorien pro 100 g, allerdings essen wir ihn fast ausschließlich gesüßt.

Außer für süße Küche können wir die aromatischen Stangen auch klassisch als Gemüse verwenden. Der säuerliche Geschmack harmoniert mit Fisch und Hühnchen als Alternative zu Spargel.

Frisch im Kühlschrank in einem feuchten Tuch hält er sich nur wenige Tag, eingefroren hingegen bis zu einem Jahr. Das beste ist, Rhabarber einzukochen. Solcher Kompott lässt sich auch nach zwei Jahren noch essen. (Dr. Utz Anhalt)

Quellen
https://www.nabu.de/umwelt-und-ressourcen/oekologisch-leben/gesundheit/10506.html
https://www.alpenverein.de/chameleon/public/52d546c0-9ee0-fe81-2707-688d722e12d0/Panorama-2-2015-Fitness-Gesundheit-Bewegung-Ernaehrung_25340.pdf
http://www.wissen.de/paprika-der-gesunde-fitmacher-fuer-den-fruehling
http://heilkraeuter.de/lexikon/
https://www.gartenbauvereine.de/vgid/garten-themen/item/rhabarber
http://www.nhs.uk/Conditions/vitamins-minerals/Pages/vitamins-minerals.aspx
http://divinehealthfromtheinsideout.com/2012/05/the-role-of-minerals-in-the-body/
http://www.home-remedies-for-you.com/vitamins/b-complex-vitamins.html
http://www.medicalnewstoday.com/articles/219853.php
http://www.vitamin-mineral-info.com/vitamin-d-calciferol-benefits-signs-of-deficiency.php