Nachlassende Gehirnleistung- Ursachen, Symptome und Hirntraining

Dr. Utz Anhalt

Nachlassende Hirnleistung im Alter?

Bis vor wenigen Jahrzehnten galt es als biologische Selbstverständlichkeit, dass die Hirnleistung im Alter abnimmt. Neue Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften belegen heute, dass es ein solches „Naturgesetz“ nicht gibt. Ob und wie die Leistung des Gehirns nachlässt, stabil bleibt oder sogar zunimmt, hängt hingegen stark von sozialen Faktoren und Training ab – das menschliche Gehirn ist ein soziales Organ.

„Die Jugend hat das Vorrecht der Radikalität, mit dem Alter kommt die Lebenserfahrung hinzu.“ (Prof. Dr. Ingolf Ahlers)

Ein komplexes System

Das menschliche Gehirn ist ein extrem kompliziertes System, das sich ständig verändert. Zu den Faktoren, die diese Entwicklung beeinflussen, gehören die genetische Grundlage, Psyche und Körper, die soziale Umwelt, also Beziehungen, Verwandte, Freunde, Gemeinschaft und Gesellschaft ebenso wie die natürliche Umwelt, also Klima, Wetter, Luft, Wälder, Meere etc., die künstliche Umwelt wie Technik und Wissenschaft und die Weltanschauung, also Philosophie, Ethik, Ideologie, Religion etc. Alle diese Faktoren stehen zueinander in Beziehung, und das Gehirn entwickelt sich in ihren Wechselwirkungen.

Das Gehirn ist ein äußerst komplexes System, dessen Entwicklung durch eine Vielzahl unterschiedlicher Faktoren beeinflusst wird. (Bild: eranicle/fotolia.com)

Die Entwicklung des Gehirns

Das menschliche Gehirn entwickelt sich bereits vor der Geburt. Schon in den ersten drei Monaten wächst das Gehirn des Embryos. In dieser frühen Phase ist es außerordentlich empfindlich. Infektionskrankheiten der Mutter können das Hirn des Ungeborenen schädigen, das gleiche gilt für schädliche Substanzen.

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Das Gehirn ist ein „Superorgan“, eine extreme Entwicklung vergleichbar mit dem Rüssel des Elefanten oder dem Gehirn der Giraffe. Im Unterschied zu den Gehirnen von Reptilien ist es bei der Geburt längst nicht fertig; seine Komplexität und seine Größe bedingen, dass es noch nach der Geburt wächst und sich entwickelt. So entstehen viele Nervenbahnen erst in den zwei Lebensjahren, erst jetzt werden die Nervenfasern dicker, erst Schritt für Schritt reagiert das Kleinkind auf immer mehr Umweltreize.

Während ein Pferdefohlen kurz nach der Geburt auf seinen eigenen Beinen steht und rennt, braucht ein Mensch bis zu zwei Jahre, um allein gehen zu können. Das menschliche Erinnerungsvermögen entwickelt sich sogar bis zum fünften Lebensjahr, was auch erklärt, warum wir wenig Realerinnerungen an unsere erste Zeit auf der Welt haben.

Soziales Verhalten und langsames, also logisches Denken entwickeln Kinder erst mit dem Ende dieser ersten Prägephase. Beide formen sich im Wechselspiel von biologischer Entwicklung und der sozialen Umwelt aus. Kleinkinder durchlaufen eine „magische Phase“, in der inneres Erleben und äußere Umwelt für sie noch nicht getrennt sind.

Das ist, verkürzt gesagt, die Zeit, in der sie noch an den Weihnachtsmann glauben. Circa zwischen dem fünften und siebten Lebensjahr formt sich das systematische Denken heraus. Es beginnt zum Beispiel damit, dass Sechsjährige sich Gedanken machen, wie der Weihnachtsmann an einem Abend zu allen Kindern kommen kann, wo die Geschenke hergestellt werden, ob der Weihnachtsmann ein besonderes Fahrzeug hat, etc. In dieser Entwicklung des logischen Denkens formen sich auch die sprachlichen, räumlichen und mathematischen Fähigkeiten aus.

Wir sprechen von der „Trotzphase“ von Dreijährigen. Jetzt entwickelt sich das Ich-Bewusstsein. Der junge Mensch erkennt, dass er eine Person ist, und dass dieses Ich andere Bedürfnisse und Interessen als andere Personen hat.

Etwa zwischen dem fünften und siebten Lebensjahr bildet sich das systematische Denken heraus. (Bild: sebra/fotolia.com)

Selektive Erinnerung

Das Gehirn arbeitet selektiv. Es speichert nur das ab, was wir nutzen und/oder regelmäßig trainieren. Indessen bleibt in der Langzeiterinnerung ein „Lager“ an potenziell brauchbaren Erfahrungen, Bildern und Mustern, auf die wir im Ernstfall zurückgreifen können – also dann, wenn wir bestimmte Reize aktivieren.

Erinnerungen sind dabei nicht objektiv, sondern zweckgebunden. Die Muster, die sich in den Synapsen speichern, geben keinen tatsächlichen Vorgang wieder, sondern als nützlich erkannte Storylines. Wir ertappen uns, wenn wir alte Tagebücher lesen, dass die darin beschriebene Wirklichkeit anders aussah, als die Geschichten, die wir über diese Zeit erzählen. Das liegt nicht notwendig daran, dass wir lügen, also Erfahrungen bewusst umgestalten, sondern dass das Gehirn unsere Erinnerungen so zurecht legt, dass sie in unsere jeweiligen Lebensfragen hinein passen.

Das gilt im positiven wie im negativen. Ein Mensch, der im klinischen Sinne unter Depressionen leidet, wird in seiner „Vergangenheit“ immer wieder Bestätigungen dafür finden, dass für ihn ein „Leben in der Hölle“ vorprogrammiert war; ein Bipolarer in seiner manischen Phase findet hingegen immer „Belege“ dafür, dass er dazu „auserwählt ist, die Welt zu retten“.

Substanzverlust des Gehirns

Bis zum 12. Lebensjahr nehmen die Zellkörper und Verbindungen zwischen den Nerven kontinuierlich zu. Das Gehirn sprudelt geradezu über vor immer neuen Synapsen. Bis circa Mitte 20 formen sich die Synapsen dann aus, und ab dem 40. Lebensjahr bauen wir Gehirnzellen ab.

Der präfrontale Cortex bildet sich noch bis in die zweite Hälfte der Twenty-Somethings. Die Psychologin Kristine Walhovd aus Oslo stellte fest, dass die Hirnregionen als erste altern, die sich als letzte entwickeln. Besonders lässt die Funktion des Stirnhirns nach, und dieses steuert die Aufmerksamkeit; außerdem schrumpft der Hippocampus, wo das Langzeitgedächtnis sitzt.

Die Nerven, die die Regionen des Gehirns vernetzen, nehmen generell bis in die 40er Jahre zu, dann gehen sie zurück. Dies wirkt sich vor allem auf die Schnelligkeit aus, in der wir geistige Herausforderungen, verarbeiten, aber nicht notwendig auf unsere generelle Fähigkeit dazu. Die Kommunikation zwischen den einzelnen „Aufgabenbereichen“ des Gehirns verläuft nicht mehr reibungslos.

Ab dem 40. Lebensjahr bauen sich langsam unsere Gehirnzellen wieder ab. (Bild: goanovi/fotolia.com)

Was passiert im Alter mit unserem Gehirn?

Im Alter lässt die Dichte der Synapsen nach, ebenso die Menge der mit Myelin umhüllten Nervenfasern. Dafür nimmt die Dichte der Neurofibrillen zu, und damit sammelt sich ein Protein an, dass in größerer Menge zum Absterben von Nervenzellen führt.

Die Gehirne von Menschen, die in hohem Alter über ein ausgezeichnetes Gedächtnis verfügen, weisen geringere Ansammlungen dieser „Knäuel“ auf als Menschen, deren Hirne normal alterten.

„Typische“ Alterserscheinungen

Typisch für ein „alterndes Gehirn“ ist, dass ältere Menschen Probleme haben, sich verschiedene Dinge gleichzeitig zu merken und/oder wahrzunehmen. Das Kurzzeitgedächtnis lässt nach. Wir müssen uns für den Tagesablauf einen Notizzettel anlegen, während wir uns entsprechende Punkte vorher ohne weiteres merken konnten.

Das ist kein Grund zur Panik. Es kann sich um natürliche Verschleißerscheinungen handeln. Trotzdem sollten wir es nicht als „Naturgesetz“ hinnehmen, denn dann fördern wir diesen Prozess erstens, falls es sich um natürliches Altern handelt, und zweitens geraten wir womöglich in die Falle, andere Faktoren auszublenden, die mit dem Alter höchstens indirekt zu tun haben.

Psychische Probleme, Medikamente, Beschwerden des Stoffwechsels und der Durchblutung, Depressionen, Stress und Einsamkeit sind ebenfalls mögliche Auslöser für die „altersbedingte Zerstreutheit“. Auch eine falsche Ernährung kann vermeintlich altersabhängige Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis bewirken.

Alter oder soziale Umwelt?

Zum Beispiel verlieren viele Menschen, wenn sie in Rente gehen, den gewohnten Tagesrhythmus, auf den sich die Synapsen im Gehirn ausgerichtet haben. Reize, um Muster in den Synapsen zu aktivieren wie die täglichen Gespräche mit den Kollegen am Arbeitsplatz entfallen.

Viele ältere Menschen verlieren mit Beginn der Rente ihren gewohnten Tagesrhythmus. Das kann zum Beispiel dazu führen, dass der Überblick über die Wochentage durcheinander gerät. (Bild: highwaystarz/fotolia.com)

Wenn zum Beispiel ein Rentner mit Mitte 60 vergisst, welcher Wochentag ist, oder sich an ein Gespräch nicht mehr erinnert, das er in der Woche zuvor führte, kann das auch daran liegen, dass den abgespeicherten Mustern in den Synapsen Eckpunkte fehlen, um in Aktion zu treten. Bei der Arbeit war es notwendig, zu wissen, ob Montag oder Sonntag ist, wenn jeden Tag „Sonntag“ ist, spielt das kaum eine Rolle.

Wenn ein alter Mensch immer häufiger vergisst, was er tun wollte, kann das auch daran liegen, dass er sich in seinen Lebensaufgaben neu konditioniert hat, und das Gehirn die vorgenommen Dinge als „nicht wichtig“ einstuft.

Die Bibliothek wird größer

Werden wir mit dem Alter also dümmer? Der Sprachwissenschaftler Michael Ramscar aus Tübingen stellt das in Frage. Ihm zufolge nimmt nicht die Leistung des Gehirns ab, sondern das alte Gehirn greift auf einen wesentlich größeren Wissensspeicher zu. Es braucht also mehr Zeit, weil es eine große Datenmenge zu verarbeiten hat: Wenn jemand für einen Artikel drei dutzend Primär- und Sekundärquellen analysiert, braucht er länger, als wenn er lediglich ein Buch zusammen fasst.

Alte Menschen wären demnach nicht vergesslicher, sondern müssten einen enormen Schatz an Erfahrungen verarbeiten, so Ramscar.

Zugleich können ältere Menschen, Ramscar zufolge, das vorhandene Wissen besser organisieren und abrufen. In der von seinem Team erarbeiteten Studie merkten sich junge Erwachsene Wortpaare unabhängig davon, ob diese sinnvoll waren oder nicht, ältere Erwachsene hingegen merkten sich vor allem passende Wortpaare.

Wenn wir davon ausgehen, dass das menschliche Gehirn sich als soziales Organ entwickelt, entsprechen die Alterungsprozesse den Aufgaben in den Lebensphasen. Wenn sich das Stirnhirn bis in die Mitte der 20er Jahre entwickelt, und die Aufmerksamkeit in späteren Lebensjahren abnimmt, entspricht das den Bedürfnissen junger Menschen, die „hinaus in die Welt gehen“.

Mit anderen Worten: Die Synapsen nehmen noch jede Menge neue Informationen auf und bilden diese zu Mustern aus, die sich immer wieder verändern. Der Mensch ist in seinem Lebensweg noch nicht festgelegt. Neue Erfahrungen kommen hinzu, er verändert seine Lebensperspektiven. Für den alten Menschen besteht die Herausforderung aber weniger darin, immer wieder neue Erfahrungen zu sammeln, sondern die bereits gemachten Erfahrungen zu organisieren und sinnvoll umzusetzen.

Er lernt nicht permanent Neues, sondern zieht Lehren aus dem, was er gelernt hat. Und eine Lehre ist, das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden.

Weitergabe von Traditionen

Möglicherweise handelt es sich hier um eine besondere Anpassung des Primatengehirns. Auch bei anderen Primaten als dem Menschen spielen Großmütter und Großväter ein wesentliche Rolle im Zusammenhalt der Gruppe. Sie zeugen selbst keine Nachkommen mehr, geben aber ihr Wissen an die Kinder weiter und halten Traditionen aufrecht.

Das abgespeicherte Wissen im alten Primatengehirn und die extreme Aufnahmefähigkeit des jungen Primatengehirns gingen demnach miteinander einher. Alte Weibchen und Männchen, die die „Erziehung“ der Jungen mitgestalten, gibt es nicht nur bei Menschen, sondern auch bei Gorillas, grünen Meerkatzen oder Rhesusmakaken.

Bei Menschen kommt diesen Besonderheiten des Gehirns alter Menschen eine besondere Rolle zu. In hohem Ausmaß existieren menschliche Gesellschaften durch die Weitergabe von Informationen. Menschen pflanzen sich in hohem Ausmaß geistig fort. In vielen indigenen Kulturen gilt der Mensch „im Vorhof des Todes“ als derjenige, der die Tradition weitergibt: Erst jetzt, wo er keine körperliche Nachkommen mehr zeugen kann, gibt er seinen „geistigen Samen“ weiter.

Indirekte Auswirkungen des Alters

Das menschliche Gehirn ist kein isoliertes Organ, und „altersbedingte Verschleißerscheinungen“ des Gehirns haben oft nur indirekt mit dem Alter zu tun. Zum einen sind alte Menschen für Krankheiten anfällig, die sich auf das Gehirn auswirken können, aber nicht im engen Sinne Beschwerden des Hirns selbst sind; zum anderen spielt das soziale Umfeld und Training eine wesentliche Rolle.

Das Gehirn braucht Training, und im Unbewussten gespeicherte Erfahrungen aktiviert es nur, wenn es dazu einen Reiz gibt. Je intensiver unsere sozialen Beziehungen sind, umso mehr können wir an abgespeicherte Muster anknüpfen und auch im Alter neue Muster entwickeln.

Viele ältere Menschen ziehen sich zurück und bekommen durch die fehlenden sozialen Kontakte weniger Anreiz für „Gehirnarbeit“. (Bild: De Visu/fotolia.com)

Ein Problem vieler alter Menschen ist, dass sie sich zunehmend sozial isolieren. Wer aber einsam in seiner Wohnung sitzt und die Fototapete anguckt, bekommt zwangsläufiger weniger sozialen Input als jemand, der in vielfältigen Freundschaften, durch Bekannte, Partner und Verwandte dazu gebracht wird, sein „Gehirn anzustrengen“. Das hat aber erst einmal wenig mit dem biologischen Alter zu tun.

Kommen jetzt im Alter körperliche Beschwerden hinzu, verstärkt das den „Alterungsprozess“ des Gehirns. Es fällt nicht mehr einfach, sich auf das Fahrrad zu schwingen und eine Runde durch den Statdpark zu drehen.

Entfallen jetzt die alltäglichen Reize der Umwelt, liegen Wahrnehmungen und Ansporne des Gehirns brach: Der Duft der Apfelblüten am Flussufer, der Regen im Gesicht, das Geräusch matschiger Erde an den Schuhen, auch die zufällig mitgehörten Gespräche der Jogger, die zufällige Unterhaltung mit einer Nachbarin, die ihren Hund ausführt. Das Gehirn bekommt also weniger Sinnesreize und auf Dauer verhungert es. Das liegt aber nicht am biologischen Alter, sondern an den Lebensumständen.

Dann leiden alte Menschen verstärkt unter Beschwerden der Durchblutung und des Stoffwechsels, und da das Gehirn von Blut und körpereigenen Stoffen, Hormonen und Vitaminen abhängt, wirken sich solche Probleme direkt auf seine Leistung aus. Alte Menschen haben auch häufig Schlafbeschwerden. Unregelmäßiger Schlaf, Schlafentzug oder Schlafprobleme senken ebenfalls die Leistung des Gehirns.

Hirntraining

Die Buchhandlungen quellen über vor pseudowissenschaftlichen Ratgebern, nach denen wir nur 10 % unseres Gehirns nutzen würden, verbunden mit der Gehirnwäsche, wie wir „Superhirne“ entwickeln könnten, wenn wir nur die faktisch religiösen Anweisungen befolgen.

Das ist Quatsch. Das menschliche Gehirn ist nie inaktiv, nicht einmal im Schlaf, und die Bereiche des Gehirns sind ausgelastet. Wichtig ist also, wie wir das sowieso aktive Gehirn nutzen. Wesentlich sind für alte Menschen soziale Beziehungen: Unser Gehirn tritt mit anderen Menschen in Beziehung und lernt aus der Kommunikation mit anderen Menschen, diese Lernerfahrung zu gestalten.

Das Gehirn lässt sich in jedem Alter trainieren, zum Beispiel durch das Entdecken und Erkunden neuer Gegenden. (Bild: pikselstock/fotolia.com)

Ganz wichtig ist es, im Alter sinnvolle Lebenskonzepte zu entwickeln. Das „Altern des Gehirns“ kann auch eine Reaktion auf Sinnlosigkeit sein. Dabei handelt es sich nicht um eine karitative Sorge, sondern um handfeste biologische Fakten: Das Gehirn schüttet Neurotransmitter aus, wodurch sich alte Strukturen auflösen und neue Lösungen möglich werden. Wenn ein alter Mensch aus dem Berufsleben ausscheidet, arbeitet das Gehirn an einem neuen Informations- und Datennetz. Kommen jetzt aber zu wenig neue Reize, dann bilden sich notwendig nur wenige Muster, auf die wir zugreifen.

Es gilt: Das Gehirn lässt sich durch Training, das soziale Umfeld und die äußere Umwelt verändern – in jedem Alter. Diese Faktoren beziehen sich aufeinander. Ein Mensch kann sein Gehirn im Alltag allein dadurch trainieren, dass er ungewohnte Erfahrungen sucht. Die können ganz banal sein, zum Beispiel beim täglichen Spaziergang eine neue Route zu wählen oder seinen Kaffee in einer Bar zu trinken, wo er zuvor noch nie war.

Das soziale Umfeld ist für die Hirnleistung im Alter existentiell. Bringen uns andere Menschen positive Gefühle entgegen, bekommen wir freundliches Feeback und ehrliches Interesse, dann steigt unser Dopaminspiegel. Wenn es uns gut geht, bildet das Gehirn neue Netzwerke. (Dr. Utz Anhalt)

Literatur
Peter Düweke: Kleine Geschichte der Hirnforschung. Von Descartes bis Eccles. 2001
Michael Hagner: Geniale Gehirne. Zur Geschichte der Elitegehirnforschung. München 2007
Ders.: Der Geist bei der Arbeit. Historische Untersuchungen zur Hirnforschung. Göttingen 2006
Erhard Oeser: Geschichte der Hirnforschung. Darmstadt 2002.

Links
http://www.airflag.com/Hirn/w3/w3Gehirn.html
http://www.robert-illing.de/
https://www.dgsf.org/service/wissensportal/Vom%20Nutzen%20der%20Hirnforschung%20fuer%20die%20systemische%20Praxis%20-2009.pdf
http://www.diesseits.de/panorama/rezensionen/1366927200/neoliberational-ueber-den-zusammenhang-rationalismus-neoliberalismus
https://www.dasgehirn.info/grundlagen/das-gehirn-im-alter/das-gehirn-seinen-reifen-jahren
https://www.neurologen-und-psychiater-im-netz.org/psychiatrie-psychosomatik-psychotherapie/ratgeber-archiv/meldungen/article/alzheimer-frueherkennung-nur-bei-nachlassender-gedaechtnisleistung-angeraten/
http://www.pnas.org/content/111/41/E4359
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17457-2014-04-15.html
https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Bestaetigt__Erhoehtes_Demenzrisiko_bei_Vitamin_D_Mangel1771015589615.html
https://www.wissenschaft-aktuell.de/artikel/Vitamin_D_staerkt_Hirnleistung_im_Alter1771015589658.html