Weisheitszähne: Funktion, häufige Probleme und Behandlung

Dr. Utz Anhalt
Erwachsene Menschen können bis zu 32 Zähne haben. Die Weisheitszähne erscheinen als letzte, am Ende des Mundes. Sie kommen gewöhnlich zwischen dem 17. und 25. Lebensjahr heraus, obwohl sie bisweilen auch Jahre später an die Oberfläche treten. Die meisten Menschen haben vier Weisheitszähne, manche haben weniger, und einige wenige gar keine.

Menschen haben in ihren Kiefern oft keinen Platz für 32 Zähne, sondern nur für 28. Wenn also die anderen Zähne gesund gewachsen sind, ist kein Raum mehr für die Weisheitszähne, um die Oberfläche zu durchbrechen. Allerdings bereiten die meisten Weisheitszähne keine Probleme – sofern sie tief im Kiefer bleiben, ohne nach oben zu drängen und Speichel und Essen sie nicht verschmutzen.

Weisheitszähne: Ein Rudiment der Evolution

Weisheitszähne entstehen, weil der Kieferraum in unserer Evolution irgendwann zu klein wurde. Deshalb brechen sie an Stellen heraus, an denen kein Platz mehr für sie ist. So kann es zu Entzündungen kommen. Außer Weisheitszähnen sind auch die Spangen, die Kinder und Jugendliche oft tragen müssen, um die Zähne auf Reihe zu bringen, unseren kleiner gewordenen Kiefern geschuldet.

Die Weisheitszähne befinden sich ganz hinten im Mund, am Ende der Zahnreihe. Sie gelten als Relikt aus früheren Zeiten, als der Mensch noch ein größeres Gebiss hatte. (Bild: Alexandr Mitiuc/fotolia.com)

Die menschliche Zivilisation brachte zwar den Vorteil, die Umwelt kontrollieren zu können, doch die biologische Evolution kam oft nicht hinterher. Eine Regel der Evolution lautet: Sie arbeitet mit dem vorhandenen Material, formt Organe zu neuen Zwecken um – bis zur Nase des Elefanten, mit dem er auch seine Nahrung zu sich nimmt. Und sie bildet große Organe zurück, wenn diese keinen Überlebensvorteil bieten.

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Übergroße Organe bedeuten einen immensen Aufwand an Energie, Zähne und Kiefer brauchen Kalorien, Vitamine und Mineralien. Nicht nur der Kiefer wurde kleiner, auch die Knochen wurden immer schwächer. Mit dem Ende des Lebens als Jäger und Sammler waren starke Knochen nicht mehr lebenswichtig.

Unsere Vorfahren hatten wesentlich größere Kiefer als wir, die ihnen erlaubten, eine Nahrung aus Nüssen, Wurzeln, rohem Fleisch und rohem Gemüse zu kauen. Mit dem Feuer schaffte sich der Mensch eine Art zweites Gebiss, hinzu kamen Werkzeuge, um das Essen in mundgerechte Bissen zu schneiden. Durch Kochen, Braten und Grillen löste sich das rohe Fleisch vom Knochen und wurde weicher: Wir brauchten keine Zähne mehr, um grobfaserige Pflanzen zu zerkauen. Die Weisheitszähne, ein drittes Paar Backenzähne, waren vermutlich zuvor gerade dafür da.

Biologie und Kultur im Wechselspiel

Dabei fand beim Menschen vermutlich ein biosoziales Wechselspiel zwischen seinem Körper und seinen kulturell entwickelten Verhaltensformen statt. Ständiges Kauen erfordert nicht nur groß gewachsene Kiefer mit ausreichend Platz für die Zähne, es fördert sie auch. Zerkleinerte und zerkochte Nahrung bedeutete jedoch, dass diese mechanischen Reize ausfielen, und so schrumpfte der Kiefer.

Menschen verfügen über ein typisches Allesessergebiss, wobei drei Paare von effektiven Backenzähnen typisch für Pflanzenesser sind, die ihre Nahrung zermahlen. Vermutlich bildete sich unser Kiefer mit dem immer größeren Wachstum unseres Gehirns zurück. Schädel und Hinterkopf mussten wachsen, und das ging nur, wenn der Kiefer sich zurück bildete. Unsere Verwandten, Schimpansen und Gorillas, haben wesentlich kräftigere Kiefer (und kleinere Gehirne) als wir.

Schimpansen und Gorillas haben einen deutlich kräftigeren Kiefer als der Mensch. (Bild: Alexander Potapov/fotolia.com)

Das Museum im Körper

Wie das Steißbein, Rudiment eines Schwanzes, der Wurmfortsatz am Blinddarm oder der kleine fünften Zeh, mit dem sich Affen durch Bäume hangeln, sind Weisheitszähne Rudimente der Evolution. Dafür spricht auch, dass 35 % der Menschen ohne sie zur Welt kommen.

Es handelt sich auch insofern um ein Relikt, dass diese Zähne oft nicht “richtig” wachsen. Die Krone schaut nur teilweise heraus, und es bildet sich eine Tasche aus Gewebe, in der sich Speisereste verfangen. Zudem fehlt meist der Gegenzahn, und der ist notwendig, damit ein Zahn in der für einen Biss richtigen Position wächst. Ohne dieses Korrektiv wächst er immer weiter.

In jüngster Zeit hat sich noch etwas verändert – die Zahnhygiene und die Zahnmedizin. Noch bei Bauern und Arbeitern vor hundert Jahren fielen die Backenzähne häufig aus, starben ab oder mussten gezogen werden. Weisheitszähne waren dann sinnvoll, um diese Lücken zu kompensieren. Simple Zahnpasta wirkt dem heute ebenso entgegen wie effektiver Zahnersatz, gefüllte Löcher und Brücken.

Weit über eine Million Operationen pro Jahr machen dieses evolutionäre Manko zu einem der häufigsten chirugischen Eingriffe.

Beschwerden beim Wachsen

Weisheitszähne überprüfen Zahnärzte regulär mit Röntgenstrahlen. Wenn sich Weisheitszähne normal entwickeln, gerade nach oben wachsen, normal funktionieren und die anderen Zähne nicht behindern, gibt es keinen Grund, sie zu entfernen.

Leider wachsen Weisheitszähne gewöhnlich an der falschen Stelle und in einem falschen Winkel. Beeinträchtige Weisheitszähne sind dann ein Paradies für Bakterien und Nahrungsreste sammeln sich in der von ihnen geschaffenen Lücken an. Es ist schwierig, sie zu reinigen, und Infektionen treten häufig auf.

Studien zeigten, dass sich der Zustand der Zähne insgesamt deutlich verbesserte, nachdem Weiseheitszähne wurden. Allerdings ist eine Wundheilung nach dem Entfernen infizierter Weisheitszähne kompliziert, viele Zahnärzte raten deshalb, diese Zähne zu entfernen, bevor sie erkranken.

Keine Weisheitszähne

Evolution steht niemals still. Heute kommen in westlichen Ländern von Generation zu Generation immer mehr Menschen ohne Weisheitszähne auf die Welt, bzw. Entwickeln im Leben keine Weisheitszähne. Wir erleben Evolution als vor unseren Augen.

Oft treten die Weisheitszähne nur teilweise oder gar nicht heraus, wodurch es zu Schmerzen, Schwellungen oder Entzündungen kommen kann. (Bild: REDPIXEL/fotolia.com)

Infektionen an Weisheitszähnen

60 % aller Menschen haben Erfahrungen mit einem oder mehr eingewachsenen Weisheitszähnen, und wiederholte Infektionen sind gewöhnlich der Grund, sie entfernen zu lassen. Solche Infektionen können sehr schmerzhaft sein und ernste Folgen haben. Sie können sich unkontrolliert in das Gesicht ausbreiten und gewaltig anschwellen. Die Schwellung kann dazu führen, dass die Betroffenen den Mund nicht mehr öffnen können.

Ist dies der Fall muss die Infektion unter Kontrolle kommen, bevor sich der Zahn entfernen lässt. Infektionen an Weisheitszähnen sind potenzielle Zeitbomben – wenn die Infektion sich im Kopfbereich ausbreitet, kann sie sogar lebensbedrohlich werden.

Symptome einer Infektion an Weisheitszähnen

Das häufigste Zeichen einer Infektion ist ein Schmerz, der von der infizierten Region ausgeht. Dabei müssen wir die Schmerzen nicht unbedingt am stärksten dort wahrnehmen. Durch die Nervenimpulse spüren wir Schmerzen auch im gesamten Kiefer, Nacken oder der Kehle und bekommen sogar Kopfschmerzen.

Zu den Schmerzen kann eine Lymphknotenschwellung kommen, eine Gesichtsschwellung und ein geschwollener Kiefer, außerdem ein schlechter Geschmack im Mund sowie Mundgeruch. Auch das Essen kann schwer fallen.

Ein infizierter Zahn ist ernst und kann schwer zu behandeln sein. Weisheitszähne sind häufig mit Zahnfleisch bedeckt, auch wenn eine Infektion beginnt.

Druck auf die Nasennebenhöhle

Weisheitszähne können Beschwerden in den Nasennebenhöhlen verursachen, dies geschieht allerdings selten. Symptome dafür sind Kopfschmerzen und Abgeschlagenheit. Dazu kommt es, wenn Weisheitszähne im Oberkiefer wachsen, da sitzen sie wegen ihrer Lage weit hinten im Mund direkt unter den Nasennebenhöhlen. Wenn die Zähne wachsen und ihre Wurzeln entwickeln, können sie gegen die Nasennebenhöhlen stoßen, dadurch Druck ausüben und Kopfschmerzen auslösen. Circa 85 % aller Weisheitszähne müssen entfernt werden.

Eine Infektion der Weisheitszähne verhindern

Regelmäßige Besuche beim Zahnarzt sind die beste Vorsorge gegen Infektionen an den Weisheitszähnen, denn eine solche Infektion beginnt nicht über Nacht. Ein seriöser Zahnarzt erkennt lange, bevor sich etwas entzündet, ob ein Weisheitszahn problematisch wächst und so auf Dauer zu einer Infektion führt.

Regelmäßige Zahnarztbesuche sind wichtig, um eine mögliche Infektion an den Weisheitszähnen rechtzeitig zu erkennen. (Bild: 4frame group/fotolia.com)

Wie bei allen Zahninfektionen ist zudem Zahnhygiene eine gute Vorbeugung. Dazu gehört als erstes, sich mindestens zwei mal am Tag die Zähne mit einer weichen Zahnbürste zu putzen. Auch antiifektiöse Mundspülungen zumindest einmal täglich sind eine gute Prävention.

Zahnseide

Gerade bei Weisheitszähnen ist zudem das Reinigen mit Zahnseide nötig. Durch ihre Lage und ihren extraordinären Wuchs bilden sich um die Weisheitszähne besonders viele Ablagerungen von Nahrung und Bakterien. Zahnseide entfernt auch diesen Belag zwischen den Zähnen in Bereichen, in die die Zahnbürste nicht hinein kommt.

Hausmittel gegen infizierte Weisheitszähne

Ausdrücklich: Infizierte Weisheitszähne sind ein Fall für den Zahnarzt und meist auch für den Kieferchirurgen. Hausmittel können die Schmerzen lediglich lindern, nicht aber die Infektion im Wortsinn an der Wurzel packen.

Salz

Ein wichtiges Mittel ist Salz. Es reduziert die Entzündung am Zahnfleisch und bremst dessen Ausbreitung. Sie können entweder Kochsalz direkt auf die infizierte Stelle auftragen oder den Mund mit Salzwasser ausspülen. Dabei achten Sie besonders darauf, dass das Wasser auch die infizierte Stelle erreicht.

Sie können auch Salz auf eine weiche Zahnbürste streuen und damit sanft den Zahn und das infizierte Zahnfleisch putzen. Vermeiden Sie dabei unbedingt starken Druck, da dieser zusätzliche Schmerzen verursacht.

Nelke

Ein altes Hausmittel gegen Zahnschmerzen und Infektionen an den Zähnen ist Nelke. Dieses ist neben Salz das Mittel erster Wahl, wenn sie akute Beschwerden haben und nicht sofort einen Arzttermin bekommen. Nelke hat eine betäubende Wirkung und wirkt zugleich gegen Bakterien und Infektionen. Sie schlagen also zwei Fliegen mit einer Klappe und bekommen das Mittel außerdem in jedem Supermarkt.

Nelken sind ein bewährtes Hausmittel bei akuten Zahnschmerzen. (Bild: schwede-photodesign/fotolia.com)

Sie müssen kein teures Nelkenöl kaufen. In der Gewürzabteilung finden Sie Nelkenpulver und/oder getrocknete Blütenstengel. Beide wirken. Das Pulver können sie in Wasser auflösen oder zerkauen und mit der Zunge und dem Speichel auf die entzündete Stelle bringen. Oder Sie verrühren es zu einer Paste und tragen es mit einem Wattestäbchen punktgenau auf die Infektion.

Der Geschmack ist nicht jedermanns Sache, Nelkenpulver schmeckt bitter und brennt ein wenig im Mund. Es hat aber keine Nebenwirkungen und Sie können es immer wieder mit dem Speichel im Mund hin- und herziehen, wenn der Schmerz wiederkehrt.

Knoblauch und Zwiebeln

Knoblauch und Zwiebeln wirken Entzündungen entgegen und dämmen die Ausbreitung von Bakterien ein. Beide eignen sich ausgezeichnet, um zu verhindern, dass eine Infektion überhaupt entsteht. Das Manko ist der intensive Geruch, der sich aber durch den gleichzeitigen Genuss von Petersilie eindämmen lässt.

Am besten ist es, einfach rohen frischen Knoblauch oder rohe Zwiebeln zu kauen. Sie können Zwiebeln aber auch kurz aufkochen und den Zwiebelsaft trinken. Noch besser ist es, Zwiebeln in einer Saftpresse auszupressen und den rohen Saft einzunehmen. Sie können auch konzentriertes Knoblauchöl auf die infizierte Stelle träufeln.

Pfefferminze und Salbei

Pfefferminze ergänzt Zwiebeln und Knoblauch hervorragend, denn sie wirkt leicht narkotisch und antibakteriell. Doch nicht nur deswegen ist sie in Zahnpasta enthalten. Der positive Nebeneffekt, wenn sie Knoblauch und Pfefferminze gegen Zahnschmerzen nehmen, ist: Der Wohlgeruch der Pfefferminze hält die Ausdünstungen des Knoblauchs in Grenzen.

Antiinfektiös und leicht betäubend wirkt auch Salbei. Am besten kochen Sie dafür frische oder getrocknete Salbeiblätter zu einem Tee auf und trinken diesen lauwarm so, dass er auf die infizierte Stelle kommt. Oder, besser noch: Sie kauen frische Salbeiblätter und lenken den Speichel auf die Infektion.

Um Infektionen vorzubeugen, sollten Sie regelmäßig frischen Pfefferminztee trinken und/oder Minze in Speisen verwenden.

Ein Geheimtipp sind gekühlte Teebeutel, die sie direkt auf die Infektion im Mund legen. Sie kochen dazu eine Tasse heißes Wasser auf, legen einen Teebeutel hinein und stellen die Tasse danach in den Kühlschrank. Wenn das Wasser sich abgekühlt hat, nehmen Sie den Beutel hinaus und legen ihn direkt auf das schmerzende Zahnfleisch. Ideal ist ein Teebeutel, der Nelken oder Pfefferminze enthält.

Das Kühlen mit einem Eiswürfelbeutel hilft gegen die Schmerzen und lindert die Schwellung. (Bild: diego cervo/fotolia.com)

Generell hilft gegen die Schmerzen einer Entzündung, und um die Schwellung zu reduzieren, Kälte. Sie sollten aber kein eiskaltes Wasser direkt auf den Zahn fließen lassen. Dies löst erst einmal zusätzlichen Schmerz in den Nerven aus. Besser ist es, einen Beutel mit Eiswürfeln außen auf den Kiefer zu legen und einwirken zu lassen.

Nur bedingt zu empfehlen ist Alkohol. Hochprozentiger Alkohol betäubt und eignet sich deswegen gut, um die Schmerzen zu reduzieren. Zuerst einmal sollten Sie aber den Doppelkorn oder Wodka nicht trinken, sondern nur mit dem Speichel über die infizierte Stelle ziehen. Da der Alkohol aber auch über die Schleimhäute des Mundes in den Körper gelangt, werden Sie früher oder später betrunken. Das kann zu Problemen führen, wenn unmittelbar eine Zahnoperation angesagt ist, denn viele Narkotika der Zahnmedizin vertragen sich nicht mit Alkohol.

Bei allen diesen Hausmitteln gilt: Infizierte Weisheitszähne verursachen höllische Schmerzen. Diese können Sie mit Hausmitteln lediglich lindern, nicht aber aufheben.

Entfernung von Weisheitszähnen

Steht ein Weisheitszahn regulär in der Zahnreihe, lässt er sich einfach entfernen. Dabei sind die Oberkieferknochen weniger kompakt als die im Unterkiefer, und so lassen sich dort Zähne einfacher extrahieren.

Die Entfernung erfolgt unter örtlicher Betäubung durch einen Zahnarzt, meist aber durch einen Oral- oder Kieferchirurgen. Bei besonders schweren Operationen ist eine Vollnarkose möglich. Der Schnitt wird auf dem Kieferkamm geführt.

Zuerst wird der Knochen bzw. Der Zahn frei gelegt, dann wird der den Zahn bedeckende Knochen weggefräst. Chirurgische Nähte verschließen die Wunde.

Nach der Operation enstehen große Schmerzen an der Wundstelle, die Patienten erhalten mehrere Tage Schmerzmittel, bis die Wunde heilt. Dabei darf es sich nicht um Aspirin handeln, da dieses den Blutfluss fördert. Bisweilen ist auch ein Antibiotikum angesagt, zum Beispiel, wenn durch eine große Schnittstelle Infektionsgefahr besteht.

Die Extraktion der Weisheitszähne erfolgt meist unter örtlicher Betäubung, kann aber auch unter Vollnarkose durchgeführt werden. (Bild: sebra/fotolia.com)

Mögliche Komplikationen sind Blutergüsse, Schwierigkeiten, den Mund zu öffnen und zu schlucken, sowie eine Infektion des Kieferknochens. Nachblutungen sind möglich, ebenso eine Fraktur des Unterkiefers.

Wie verhalten Sie sich nach der Operation?

Auch wenn es schwer fällt, weil der Mund schlecht riecht, und sich Schorf wie Blut im Mundraum befinden – spülen Sie den Mund in den ersten Tagen nach der Operation nicht, denn Spülen behindert den Heilungsprozess.

Vermeiden Sie Alkohol, er hemmt die Blutgerinnung, das gilt auch für Kaffee und Zigaretten. Am Operationstag sollten Sie nur Suppen und Brei zu sich nehmen.

Spülen nein, Zähne putzen ja. Sparen Sie beim Putzen lediglich in den ersten Tagen den Wundbereich aus. Verzichten Sie auf intensiven Sport und schwere körperliche Arbeit. Der steigende Blutdruck kann Nachblutungen auslösen. (Somayeh Ranjbar)

Literatur:
Leitlinie Operative Entfernung von Weisheitszähnen der Deutschen Gesellschaft für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirugie. AWMF online.