Zahnwachstum

Zahnwachstum bei Kindern

Bei Babys kommt es teilweise beim Austreten der ersten Zähne zu einer kleinen Anzahl von Beschwerden. Meist beginnen zwischen dem fünften und sechsten Lebensmonat die ersten Zähnchen zu sprießen.

Zahnwachstum:
Zahnwachstum
Synonyme
Ursachen
Symptome


Synonyme

Zahnungsschmerzen, Zahnungsschmerzen, Zahnwachstumsbeschwerden, erschwerter Zahndurchbruch, Zahndurchbruchschmerzen, Zahndurchbruchsbeschwerden.

Ursachen

Britische und finnische Forscher haben Anfang 2010 eine Studie veröffentlicht, wonach das Zahnwachstum von fünf Genen abhängig ist, die aber auch das Wachstum des Kiefers, der Finger und Zehen, des Herzens und der Ohren beeinflussen. Hier könnte es Zusammenhänge geben zwischen Gendefekten, Organbeschwerden und Zahnungsbeschwerden. Warum das Zahnen bei manchen Babys schmerzhaft ist und bei manchen völlig unproblematisch, ist bisher nicht definitiv geklärt.

Symptome

Wenn Eltern um den fünften oder sechsten Lebensmonat rum nur wenig Schlaf bekommen, weil ihr kleines neues Familienmitlgied nachts schreit und tagsüber beginnt, in Gegenstände zu beissen und starken Speichelfluss zu entwickeln, dann sollten Zahnungsbeschwerden in Betracht gezogen werden. Die Babys sind oft leicht reizbar und weinen mehr als gewöhnlich. Es kommt oft auch zu Fieber oder Fieberschüben, gerötetem Po und rötlichem, wund anmutendem Zahnfleisch. Zusätzlich kann es zu Erbrechen und zu Durchfall mit Bauchschmerzen kommen.

Viele Eltern greifen zu sanften Mitteln der Naturheilkunde. Traditionell gilt vielen Bernstein als gutes Mittel gegen Zahnungsschmerzen. Weit verbreitet sind auch homöopathische Mittel, gekühlte Beißringe, altes Brot oder Karotten, eine zarte Zahnfleischmassage oder sanft auf das Zahnfleisch aufzubringende Mittel mit Kamille oder Myrrhe, die die Entzündung hemmen und betäuben sollen. (Thorsten Fischer, Heilpraktiker Osteopathie, 20.07.2010)